LAS-Punkt-Statistiken als Raster (Data Management)

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Zusammenfassung

Erstellt ein Raster, dessen Zellenwerte statistische Informationen über Messungen aus LAS-Dateien anzeigen, die von einem LAS-Dataset referenziert werden.

Verwendung

  • Mit dem LAS-Dataset-Layer kann auch die Umsetzung von Oberflächeneinschränkungs-Features gesteuert werden, die durch das LAS-Dataset referenziert werden können. Die Bedingungen werden umgesetzt, wenn das LAS-Dataset als triangulierte Oberfläche angezeigt oder verarbeitet wird.

  • Das LAS-Format unterstützt die Klassifizierung jedes Punktes basierend auf den von der ASPRS (American Society for Photogrammetry and Remote Sensing) definierten Spezifikationen. Die ArcGIS Plattform wendet das für die LAS-Format-Dateiversion 1.4 angegebene Klassifizierungsschema an:

    KlassifizierungswertKlassifizierungstyp

    0

    Nie klassifiziert

    1

    Nicht zugewiesen

    2

    Boden

    3

    Niedrige Vegetation

    4

    Mittelhohe Vegetation

    5

    Hohe Vegetation

    6

    Gebäude

    7

    Niedriges Rauschen

    8

    Modellschlüssel/Reserviert

    9

    Wasser

    10

    Schienen

    11

    Straßenbelag

    12

    Überlappung/Reserviert

    13

    Draht - Schutz

    14

    Draht - Leiter

    15

    Strommast

    16

    Drahtverbinder

    17

    Brückenfahrbahn

    18

    Hohes Rauschen

    19 – 63

    Für die ASPRS-Definition reserviert (die Versionen LAS 1.1 bis 1.3 unterstützen bis zum Klassencode 31)

    32 – 255

    Kann vom Benutzer definiert werden (wird nur in LAS 1.0 und bestimmten Versionen von 1.4 unterstützt)

    Hinweis:

    Während der Großteil der mit LAS 1.4 eingeführten Klassencodezuweisungen zuvor als "Reserviert" festgelegt wurde, wurden die Klassencodes 8 und 12 von "Modellschlüssel" und "Überlappung" in "Reserviert" geändert.

  • Sie können für den Parameter Methode PREDOMINANT_LAST_RETURN verwenden, um Standorte mit höheren Rückgabewerten zu identifizieren, die auf die Vegetation hinweisen könnten.

  • Sie können für den Parameter Methode Z_RANGE verwenden, um Standorte mit möglichen Ausreißern zu identifizieren.

Parameter

BeschriftungErläuterungDatentyp
Eingabe-LAS-Dataset

Das zu verarbeitende LAS-Dataset.

LAS Dataset Layer
Ausgabe-Raster

Der Speicherort und Name des Ausgabe-Rasters. Bei der Speicherung eines Raster-Datasets in einer Geodatabase oder in einem Ordner wie z. B. einem Esri Grid darf dem Namen des Raster-Datasets keine Dateierweiterung hinzugefügt werden. Eine Dateierweiterung kann bereitgestellt werden, um das Format des Rasters zu definieren, wenn es in einem Ordner gespeichert wird, z. B. .tif zum Erstellen einer Datei im GeoTIFF- oder .img zum Erstellen einer Datei im ERDAS IMAGINE-Format.

Beim Speichern des Rasters in einer TIFF-Datei oder einer Geodatabase können Raster-Komprimierungstyp und -qualität in den Einstellungen für die Geoverarbeitungsumgebung angegeben werden.

Raster Dataset
Methode
(optional)

Die Art von Statistiken, die über die LAS-Punkte in jeder Zelle des Ausgabe-Rasters gesammelt werden.

  • ImpulsanzahlDie Anzahl der letzten Rückgabepunkte.
  • PunktanzahlDie Anzahl der Punkte aus allen Rückgaben.
  • Häufigste letzte RückgabeDer häufigste letzte Rückgabewert.
  • Häufigster KlassencodeDer häufigste Klassencode.
  • Bereich der IntensitätswerteDer Bereich der Intensitätswerte.
  • Bereich der HöhenwerteDer Bereich der Höhenwerte.
String
Abtasttyp
(optional)

Gibt die Methode zum Interpretieren des Parameterwertes Abtastwert an, um die Auflösung des Ausgabe-Rasters zu definieren.

  • MessungenEs wird die Anzahl der Zellen verwendet, die die längste Seite der LAS-Dataset-Ausdehnung teilen.
  • ZellengrößeEs wird die Zellengröße des Ausgabe-Rasters verwendet, das erstellt wird. Dies ist die Standardeinstellung.
String
Abtastwert
(optional)

Der Wert, der zusammen mit dem Parameter Abtastwert zum Definieren der Auflösung des Ausgabe-Rasters verwendet wird.

Double

Lizenzinformationen

  • Basic: Erfordert 3D Analyst oder Spatial Analyst
  • Standard: Ja
  • Advanced: Ja

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