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Erstellen eines Geoverarbeitungsmodells

Zusammenfassung des Lernprogramms

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  • Videolänge: 02:31
  • Dieses Video wurde mit ArcGIS Pro 2.0 erstellt.

In diesem Lernprogramm erstellen Sie ein Geoverarbeitungsmodell und führen es aus. Ein Modell ist eine visuelle Darstellung eines Workflows, bei dem mehrere Geoverarbeitungswerkzeuge nacheinander ausgeführt werden. Die Ausgabe aus einem Werkzeug ist häufig die Eingabe in ein anderes Werkzeug.

Ein Geoverarbeitungsmodell zeigt einen Workflow als Schema an. Es führt außerdem den Workflow aus, den es anzeigt. Sie können Modelle für zahlreiche Zwecke verwenden, z. B. für die folgenden:

  • Automatisierung von wiederkehrenden Tasks
  • Erkunden alternativer Ergebnisse mit verschiedenen Datasets und Werkzeugparametern
  • Visuelles Dokumentieren Ihrer Geoverarbeitungsmethode
  • Schrittweises Entwickeln und Verbessern von Workflows
  • Austauschen von Informationen und Empfehlungen mit Kollegen

Ihr Modell automatisiert den Analyse-Workflow aus dem Lernprogramm Verwenden von Geoverarbeitungswerkzeugen. In diesem Lernprogramm wird vorausgesetzt, dass Sie mit diesem Workflow vertraut sind.

  • Geschätzte Zeit: 45 Minuten
  • Softwareanforderungen: ArcGIS Pro
Hinweis:

Die Lernprogrammschritte in der Online-Hilfe spiegeln das Aussehen und die Funktionen der aktuellen Softwareversion wider. Falls Sie über eine frühere Software-Version verfügen, verwenden Sie das Offline-Hilfesystem, um das Lernprogramm zu öffnen. Dem Abschnitt ArcGIS Pro-Hilfe können Sie die Schritte zum Wechseln vom Online- zum Offline-Hilfesystem entnehmen. Wenn Sie weder über ArcGIS Pro noch über ArcGIS Online verfügen, können Sie sich für eine kostenlose Testversion von ArcGIS registrieren.

Öffnen des Projekts

In Neuseeland ist das Weideland für Weidevieh durch verschiedene invasive Grasarten bedroht. Diese Gräser verbreiten sich in erster Linie auf natürliche Weise, z. B. durch Samen, die durch den Wind verteilt werden, aber auch durch den Kontakt mit Menschen. Im Lernprogramm Verwenden von Geoverarbeitungswerkzeugen haben Sie die Nähe einer solchen invasiven Grasart (Nassella) zu einer potenziellen Quelle für menschlichen Kontakt (kommerzielle Campingplätze) analysiert.

In diesem Lernprogramm erstellen Sie ein Geoverarbeitungsmodell, mit dem Sie dieselbe Analyse auf andere invasive Grasarten und Standorte, an denen Menschen damit in Kontakt kommen, anwenden können.

  1. Starten Sie ArcGIS Pro, und melden Sie sich ggf. an.
  2. Klicken Sie auf der Startseite unter Ihren zuletzt verwendeten Projekten auf Anderes Projekt öffnen.
    Hinweis:

    Wenn ein Projekt bereits geöffnet ist, klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Projekt. Klicken Sie links in der Liste mit Registerkarten auf Öffnen.

  3. Klicken Sie auf der Projektseite Öffnen auf Portal, anschließend auf Durchsuchen.

    Die Projektseite "Öffnen"

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Projekt öffnen unter Portal Portal auf Gesamtes Portal Gesamtes Portal.
  5. Geben Sie oben im Dialogfeld unter Suchen den Text Make a geoprocessing model tutorial ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.
  6. Klicken Sie in der Liste der Suchergebnisse auf Make a geoprocessing model, um das Projektpaket auszuwählen.
    Hinweis:

    Wenn mehrere Projektpakete mit diesem Namen vorhanden sind, sehen Sie sich die Spalte Besitzer an. Wählen Sie das Element mit dem Besitzernamen ArcGISProTutorials aus.

    Wenn Sie keine Suchergebnisse erhalten, lesen Sie die Informationen unter Aufrufen der Schnellstart-Lernprogramme.

  7. Klicken Sie auf OK.

    Das Projekt wird einer Ansicht der Region Marlborough von Neuseeland geöffnet. Angezeigt werden kommerzielle Campingplätze sowie das bekannte Ausbreitungsgebiet des Nassella-Grases.

    Karte von Neuseeland nach Region, auf Marlborough zentriert

    Das Projekt wird in Ihrem <user documents>\ArcGIS\Packages-Ordner gespeichert.

Erkunden der Karte

Die Karte enthält mehrere Layer, die Standorte darstellen, an denen Personen mit invasiven Grasarten in Kontakt kommen können: kommerzielle Campingplätze, Zeltplätze, Wanderwege, Straßen und besiedelte Orte. Die Karte enthält außerdem Layer, die vier invasive Grasarten darstellen: Nassella, Weißrandiger Nachtschatten, Kängurugras und Chilenisches Federgras.

Die Layer mit invasiven Arten stellen Grenzen dar, innerhalb derer eine bestimmte Pflanze gefunden wurde. Sie stellen nicht die Dichte der Pflanzen an einem bestimmten Standort dar. In einem markierten Bereich können die Pflanzen massiv oder nur verstreut vorhanden sein.

  1. Aktivieren und deaktivieren Sie die Layer mit den verschiedenen invasiven Arten im Bereich Inhalt.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Karte auf Lesezeichen Lesezeichen. Verwenden Sie die Lesezeichen, um die verschiedenen invasiven Grasarten näher zu betrachten.
  3. Aktivieren und deaktivieren Sie die Layer, die potenzielle Kontaktstandorte darstellen, in Verbindung mit den Layern mit invasiven Arten.
  4. Wenn Sie die Karte erkundet haben, klicken Sie auf der Registerkarte Karte auf Lesezeichen Lesezeichen und dann auf Marlborough Region.
  5. Aktivieren Sie im Bereich Inhalt die folgenden fünf Karten-Layer, und deaktivieren Sie alle anderen:
    • Basemap Labels
    • Commercial Campgrounds
    • Nassella Tussock Range
    • Regions
    • Basemap
    Tipp:

    Um alle Layer gleichzeitig zu aktivieren oder zu deaktivieren, halten Sie die STRG-Taste gedrückt, und aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen eines beliebigen Layers.

Erstellen eines Modells und eines Prozesses

Sie erstellen ein Modell, und fügen ihm einen Prozess hinzu. Ein Prozess ist ein Geoverarbeitungswerkzeug, das mit dessen Eingabe- und Ausgabedaten verbunden ist. Ein Modell mit einem Prozess ist das einfachste Modell, das ausgeführt werden kann.

  1. Klicken Sie im Menüband auf die Registerkarte Analyse. Klicken Sie in der Gruppe Geoverarbeitung auf ModelBuilder Neues Modell.

    In dem Projekt wird eine leere Modellansicht geöffnet.

  2. Verschieben Sie den Layer Commercial Campgrounds per Drag & Drop aus dem Bereich Inhalt in die Modellansicht.
    Der als Eingabedatenvariable des Modells dargestellte Layer "Commercial Campgrounds"

    Dem Modell wird ein blaues ovales Element mit Ziehpunkten hinzugefügt. Diese Blauschattierung stellt Eingabedaten dar.

  3. Klicken Sie in der Modellansicht mit der rechten Maustaste auf das Element Commercial Campgrounds, und wählen Sie Öffnen aus.
    Dialogfeld für die Eingabedatenvariable

    In diesem Dialogfeld können Sie den Eingabewert über das Dropdown-Menü in einen anderen Karten-Layer ändern. Sie können auch zu einem Dataset auf der Festplatte navigieren. Aus diesem Grund wird das Element als Eingabedatenvariable bezeichnet.

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Commercial Campgrounds auf OK.
  5. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Einfügen auf Werkzeuge Werkzeuge.

    Der Bereich Geoverarbeitung wird geöffnet.

  6. Verschieben Sie das Werkzeug Puffer vom Bereich Geoverarbeitung auf der Registerkarte Favoriten per Drag & Drop in die Modellansicht neben Commercial Campgrounds.
    Werkzeug "Puffer" und Ausgabedatenvariable im Modell
    Tipp:

    Wenn Sie das Werkzeug Puffer auf der Registerkarte Favoriten nicht sehen können, geben Sie Puffer in das Suchfeld im oberen Teil des Bereichs Geoverarbeitung ein.

    Ein graues Rechteck, das das Werkzeug Puffer darstellt, wird der Modellansicht hinzugefügt. Es wird automatisch mit einem ovalen Ausgabedatenelement verbunden. Jedes Geoverarbeitungswerkzeug, das Sie einem Modell hinzufügen, verfügt über ein Ausgabedatenelement. Die Ausgabe kann ein neues Dataset, wie bei dem Werkzeug Puffer, oder eine aktualisierte Version des Eingabe-Datasets sein. (Mit dem Werkzeug Feld hinzufügen wird beispielsweise einer vorhandenen Tabelle ein neues Feld hinzugefügt. Das Ausgabedatenelement des Werkzeugs wird als "Aktualisierte Eingabetabelle" bezeichnet.)

    Die graue Farbe des Werkzeugs bedeutet, dass es noch nicht ausführbereit ist. Es muss mit Eingabedaten verbunden werden, und die Werkzeugparameter müssen festgelegt werden.

    Tipp:

    Wenn Sie einem Modell ein neues Element hinzufügen, wird es standardmäßig ausgewählt. Ausgewählte Elemente können an eine neue Position gezogen werden. Um die Auswahl eines Elements aufzuheben, klicken Sie in der Ansicht in einen leeren Bereich. Um ein Element auszuwählen, klicken Sie darauf, oder zeichnen Sie eine Box um das Element.

  7. Zeigen Sie mit der Maus auf die Eingabedatenvariable Commercial Campgrounds. Klicken und ziehen Sie, um eine Konnektorlinie zum Werkzeugelement Puffer darzustellen. Lassen Sie die Maus los, und klicken Sie im Pop-up-Menü auf Eingabe-Features.
    Mit dem Werkzeug "Puffer" verbundene Eingabedatenvariable

    Der Layer Commercial Campgrounds wird als Eingabedaten für das Werkzeug Puffer festgelegt. Der Vorgang kann noch nicht ausgeführt werden, da ein Pufferabstand festgelegt werden muss.

  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Werkzeugelement Puffer, und wählen Sie Öffnen aus.
  9. Geben Sie im Dialogfeld Puffer als Abstand [Wert oder Feld] den Wert 5 ein. Ändern Sie die Einheiten in Kilometer.
    Werkzeug-Dialogfeld "Puffer"
    Hinweis:

    Der Layer Eingabe-Features wird als Commercial Campgrounds:1 bezeichnet, da Namen in Modellen nicht dupliziert werden. Die Eingabedatenvariable verwendet bereits den Namen Commercial Campgrounds, daher wurde dem Eingabe-Layer-Namen im Werkzeug eine eindeutige Zahl angehängt. Der Eingabe-Layer ist mit dem Layer Commercial Campgrounds in der Karte identisch.

  10. Klicken Sie auf OK.
    Prozess mit dem Statuswert "ausführbereit"

    Alle Elemente sind farbig, d. h. der Prozess ist ausführbereit.

  11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die grüne Ausgabedatenvariable CommercialCampgrounds_Buffer, und klicken Sie auf Zur Anzeige hinzufügen.

    Dadurch wird sichergestellt, dass die Ausgabedaten dem Bereich Inhalt als Karten-Layer hinzugefügt werden.

    Hinweis:

    Die Einstellung Zur Anzeige hinzufügen wird nur dann anerkannt, wenn das Modell in der Modellansicht ausgeführt wird. Wenn das Modell als Geoverarbeitungswerkzeug ausgeführt wird, werden der Karte die Ausgabedaten nur dann hinzugefügt, wenn sie als Modellparameter festgelegt wurden. Sie führen das Modell an einer späteren Stelle in diesem Lernprogramm als Geoverarbeitungswerkzeug aus.

Ausführen des Modells über die Modellansicht

Dieses Modell stellt Puffer von 5 Kilometern um kommerzielle Campingplätze dar. Dies ist nicht Ihr vorrangiges Ziel, Sie führen das Modell jedoch jetzt aus, um zu überprüfen, ob es wie erwartet funktioniert. Wenn das Modell ausgeführt wird, ändert sich die Farbe des Werkzeugs Puffer in Rot, da es die Eingabedaten verarbeitet.

  1. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Ausführen auf Ausführen Ausführen.

    Nachdem das Werkzeug ausgeführt wurde, wird eine Meldung angezeigt, dass das Modell erfolgreich ausgeführt wurde.

  2. Schließen Sie das Meldungsfeld Modell.
  3. Aktivieren Sie die Kartenansicht Marlborough.
    Kommerzielle Campingplätze mit Puffern von 5 Kilometern

    Puffer von 5 Kilometern werden um kommerzielle Campingplätze dargestellt. (Die Farbe Ihres Puffers kann abweichen.) Dies war lediglich ein Testlauf des Modells, daher entfernen Sie den Puffer-Layer und dessen Quelldaten.

  4. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer CommercialCampgrounds_Buffer, und klicken Sie auf Entfernen Entfernen.
  5. Navigieren Sie im Bereich Katalog zu Datenbanken > Make_a_geoprocessing_model.gdb.

    Die Ausgabedaten, "CommercialCampgrounds_Buffer", wurden in der Projekt-Geodatabase gespeichert. In vielen Fällen würden Sie Ihre Modellausgabedaten an eine eigene Geodatabase senden, um sie getrennt von anderen Datasets zu speichern. Sie ändern das Verzeichnis der Modellausgabe später in diesem Lernprogramm.

  6. Klicken Sie in der Geodatabase Make_a_geoprocessing_model mit der rechten Maustaste auf CommercialCampgrounds_Buffer, und klicken Sie auf Löschen Löschen. Klicken Sie in der Eingabeaufforderung Löschen auf Ja.
  7. Aktivieren Sie die Modellansicht.

    Das Werkzeug und dessen Ausgabedatenvariable weisen nun Schatten auf. Dies bedeutet, dass der Prozess bereits ausgeführt wurde. Um das Modell für die erneute Ausführung vorzubereiten, überprüfen Sie es.

  8. Klicken Sie auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Ausführen auf Überprüfen Überprüfen.

    Die Schatten werden entfernt und das Modell ist ausführungsbereit. Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, benennen Sie das Modell und speichern es.

  9. Klicken Sie auf die Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Modell auf Eigenschaften Eigenschaften.
  10. Ändern Sie im Dialogfeld Werkzeugeigenschaften bei aktivierter Registerkarte Allgemein den Namen in SummarizeInvasiveSpecies.
  11. Ändern Sie die Beschriftung in Summarize Invasive Species.
    Modellname und Beschriftung

    Die Beschriftung (nicht der Name) wird in der Anwendung angezeigt. Modellnamen dürfen keine Sonderzeichen wie Leerstellen und Unterstriche enthalten, während Beschriftungen leichter formatiert werden können.

  12. Klicken Sie auf OK.
  13. Klicken Sie auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Modell auf Speichern Speichern.
    Hinweis:

    Beim Speichern des Modells wird das Projekt nicht gespeichert und umgekehrt. Wenn Sie jedoch versuchen, ArcGIS Pro mit einem nicht gespeicherten Modell zu beenden, werden Sie aufgefordert, es zu speichern.

Konfigurieren des Modells als ein Geoverarbeitungswerkzeug

Wie gerade gezeigt, kann ein Modell über die Modellansicht ausgeführt werden. Ein Modell kann auch als Geoverarbeitungswerkzeug ausgeführt werden. Dies ist eine gängigere und praktischere Art der Ausführung eines Modells.

  1. Navigieren Sie im Bereich Katalog zu Toolboxes > Make_a_geoprocessing_model.tbx > Summarize Invasive Species.

    Wenn Sie das Modell gespeichert haben, wird ein Modellwerkzeug in der Projekt-Toolbox erstellt.

    Tipp:

    Sie können ein neues Modell direkt über eine Toolbox erstellen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Toolbox klicken und Neu > Modell auswählen.

  2. Klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf das Modell Summarize Invasive Species, und klicken Sie auf Öffnen.
    Geoverarbeitungswerkzeug "Summarize Invasive Species"

    Das Modell wird als Geoverarbeitungswerkzeug geöffnet. Wenn Sie es jetzt über den Bereich Geoverarbeitung ausführen würden, würde es dieselbe Ausgabe erstellen wie bei der Ausführung über die Modellansicht. Ein Geoverarbeitungswerkzeug ist jedoch erst dann nützlich, wenn es über Parameter verfügt, die vom Benutzer festgelegt werden können.

  3. Aktivieren Sie die Modellansicht. Die Modellansicht hat jetzt den Namen Summarize Invasive Species.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabedatenvariable Commercial Campgrounds, und klicken Sie auf Parameter.
    "Commercial Campgrounds" als Modellparameter festgelegt

    Der Buchstabe P (für Parameter) wird neben der Eingabedatenvariable angezeigt. Dies bedeutet, dass die Variable im Modellgeoverarbeitungswerkzeug als Parameter festgelegt wurde.

  5. Klicken Sie auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Modell auf Speichern Speichern.
  6. Klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf das Werkzeugmodell Summarize Invasive Species, und klicken Sie auf Öffnen.
    Geoverarbeitungswerkzeug "Summarize Invasive Species"

    Im Bereich Geoverarbeitung wird das Werkzeug mit dem neuen Parameter aktualisiert.

    Tipp:

    Sie müssen das Werkzeug auch dann erneut öffnen, um seine Anzeige zu aktualisieren, wenn es im Bereich Geoverarbeitung bereits geöffnet ist.

    Der Name des Werkzeugparameters, Commercial Campgrounds, stammt aus dem Namen der Eingabedatenvariablen. Sie ändern ihn in einen allgemeineren Namen. Dieser Parameter ermöglicht dem Benutzer die Auswahl eines beliebigen Layers, der einen Kontaktpunkt mit invasiven Grasarten darstellt.

    Sie legen außerdem einen zweiten Modellparameter fest, der es Ihnen ermöglicht, einen Pufferabstand und Einheiten auszuwählen. Sie können den Bereich Geoverarbeitung während der Bearbeitung des Modells geöffnet lassen.

  7. Aktivieren Sie die Modellansicht. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabedatenvariable Commercial Campgrounds, und klicken Sie auf Umbenennen. Ändern Sie im Bearbeitungsfeld den Namen in Human Contact Locations. Drücken Sie EINGABE.

    Damit werden der Variablenname im Modell und der entsprechende Parametername im Geoverarbeitungswerkzeug geändert. (Die Änderung wird erst angezeigt, wenn Sie das Werkzeug erneut öffnen.)

  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Werkzeugelement Puffer, und klicken Sie auf Variable erstellen > Aus Parameter > Abstand [Wert oder Feld].

    Das neue Element wird mit einem anderen Blauton dargestellt, um anzuzeigen, dass dessen Wert eine Wertvariable und keine Datenvariable ist.

  9. Ziehen Sie bei Bedarf die Variable Abstand [Wert oder Feld] an eine andere Position, so dass kein anderes Modellelement verdeckt wird.
  10. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Variable Abstand [Wert oder Feld], und klicken Sie auf Parameter. Klicken Sie in der Modellansicht in einen leeren Bereich, um die Auswahl der Variablen aufzuheben.
    Als Modellparameter festgelegter Pufferabstand
  11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Wertvariable Abstand [Wert oder Feld], und klicken Sie auf Umbenennen. Ändern Sie im Bearbeitungsfeld den Namen in Buffer Distance. Drücken Sie EINGABE.

    Sie benennen auch die grüne Ausgabedatenvariable um, die jedoch nicht als Modellparameter angegeben wird. Diese Ausgabe wird später als Eingabe in das Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) verbunden. Sie erfüllt ausschließlich diesen Zweck im Modell und wird ansonsten nicht verwendet.

    Hinweis:

    Ausgabedaten, die zur Eingabe eines anderen Prozesses werden, werden als Zwischendaten bezeichnet. Wenn Sie das Modell als Geoverarbeitungswerkzeug ausführen, werden Zwischendaten automatisch gelöscht, es sei denn, sie wurden als Modellparameter festgelegt.

  12. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ausgabedatenvariable Commercial_Campgrounds_Buffer, und klicken Sie auf Umbenennen. Ändern Sie den Namen in Contact Location Buffers, und drücken Sie die EINGABETASTE.
  13. Klicken Sie auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Modell auf Speichern Speichern.
  14. Klicken Sie im Bereich Katalog der Toolbox Make_a_geoprocessing_model mit der rechten Maustaste auf das Werkzeug Summarize Invasive Species, und klicken Sie auf Öffnen.
    Geoverarbeitungswerkzeug "Summarize Invasive Species"

    Die Namen der Werkzeugparameter stimmen mit den Namen der Modellvariablen überein.

    Als Nächstes löschen Sie die Standardwerte aus den Parametern des Geoverarbeitungswerkzeugs. Da diese Werte nicht die erwarteten Benutzereinstellungen darstellen, müssen sie auch nicht standardmäßig angezeigt werden.

  15. Aktivieren Sie die Modellansicht. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datenvariable Human Contact Locations, und klicken Sie auf Öffnen.
  16. Heben Sie den Standardwert Commercial Campgrounds hervor, und drücken Sie die ENTF-Taste. Klicken Sie auf OK.

    Der Modellprozess wird grau (nicht ausführbereit), da Sie gerade den Eingabewert für das Werkzeug Puffer entfernt haben. Das ist okay. Das Modell kann in diesem Zustand nicht über die Modellansicht, aber dennoch als Geoverarbeitungswerkzeug ausgeführt werden, wenn Sie die Parameterwerte eingeben.

  17. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Wertvariable Buffer Distance, und klicken Sie auf Öffnen.
  18. Markieren Sie den Standardwert für die Entfernung 5, und drücken Sie die ENTF-Taste. Klicken Sie auf OK.

    Alle Modellelemente sind nun grau.

  19. Speichern Speichern Sie das Modell.
  20. Klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf das Werkzeug Summarize Invasive Species, und klicken Sie auf Öffnen.
    Geoverarbeitungswerkzeug "Summarize Invasive Species"

    Beide Werkzeugparameter sind nun leer. Sie weisen außerdem rote Sternchen auf, um anzugeben, dass es sich um erforderliche Parameter handelt. Beachten Sie, dass die Entfernungseinheiten beim Löschen des Pufferabstandswertes von Kilometer in Unbekannt geändert werden.

Abschließen der Erstellung des Modells

Um die Erstellung des Modells abzuschließen, fügen Sie eine Eingabedatenvariable hinzu, die invasive Arten darstellt, und fügen Sie das Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) hinzu. Sie verbinden Eingabevariablen mit Werkzeugen und legen Modellparameter fest.

Zuvor haben Sie eine Eingabedatenvariable durch Ziehen eines Layers aus dem Bereich Inhalt in die Modellansicht erstellt. Dieses Mal erstellen Sie eine Variable direkt über das Menüband.

  1. Aktivieren Sie die Modellansicht. Klicken Sie auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Einfügen auf Variable Variable.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld Datentyp der Variable auf den Dropdown-Pfeil und auf Feature-Layer. (Sie müssen in der Liste möglicherweise den Bildlauf nach oben durchführen.) Klicken Sie auf OK.
  3. Ziehen Sie die ausgewählte Variable in einen leeren Teil des Modells.
    Dem Modell hinzugefügte Datenvariable "Feature-Layer"
    Hinweis:

    Die Konnektorlinien werden umgeformt, um den Kontakt mit Modellelementen zu vermeiden. Die Standardplatzierung der Feature-Layer-Variablen kann dazu führen, dass manche Konnektorlinien in einer Weise umgeformt werden, die bei einem Verschieben der Feature-Layer-Variablen nicht sinnvoll ist. Sie können eine Konnektorlinie zurücksetzen, indem Sie deren Stützpunkte auswählen und ziehen.

  4. Benennen Sie die Datenvariable Feature-Layer in Invasive Species um.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datenvariable Invasive Species, und klicken Sie auf Parameter.

    Wenn Sie das Modell als Geoverarbeitungswerkzeug ausführen, können Sie festlegen, welche invasiven Arten analysiert werden sollen.

  6. Klicken Sie auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Einfügen auf Werkzeuge Werkzeuge.
  7. Geben Sie im Bereich Geoverarbeitung Zusammenfassen (innerhalb) in das Suchfeld ein.

    Das Werkzeug wird in den Suchergebnissen aufgelistet.

    Werkzeug "Zusammenfassen (innerhalb)" in den Suchergebnissen
    Ihre Suchergebnisse können anders aussehen, das Werkzeug "Zusammenfassen (innerhalb)" sollte jedoch zu Beginn der Liste angezeigt werden.

    Hinweis:

    Wenn Ihnen Analyseberechtigungen in einem ArcGIS Enterprise-Portal zugewiesen sind, enthalten Ihre Suchergebnisse auch das Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) aus der Toolbox "Standard-Feature-Analyse-Werkzeuge". Verwenden Sie das Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) aus der Toolbox "Analysewerkzeuge", das im vorstehenden Bild zu sehen ist.

  8. Ziehen Sie das Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) aus dem Bereich Geoverarbeitung in die Modellansicht.
    Dem Modell hinzugefügtes Werkzeug "Zusammenfassen (innerhalb)"
    Tipp:

    Wenn Sie das Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) versehentlich im Bereich Geoverarbeitung öffnen, klicken Sie auf Zurück Zurück, um zur Liste der Suchergebnisse zurückzukehren.

    Im Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) sind zwei Eingaben erforderlich. Eine ist der zusammengefasste Feature-Layer mit dem Namen Invasive Species. Die andere ist der Zonen-Layer, in dem invasive Arten analysiert werden, mit dem Namen Contact Location Buffers.

    Hinweis:

    Die Datenvariable Gruppierte Ausgabetabelle ist eine optionale Ausgabe des Werkzeugs Zusammenfassen (innerhalb). Sie wird in dieser Analyse nicht verwendet.

  9. Zeigen Sie mit der Maus auf die Datenvariable Invasive Species. Ziehen Sie eine Konnektorlinie zum Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb). Lassen Sie die Maus los, und klicken Sie im Pop-up-Menü auf Eingabe-Zusammenfassungs-Features.
    Tipp:

    Wenn Sie versehentlich eine falsche Auswahl im Pop-up-Menü treffen, klicken Sie auf die Konnektorlinie, um sie zu markieren. Löschen Sie die Konnektorlinie, und zeichnen Sie eine neue.

  10. Verbinden Sie die Datenvariable Contact Location Buffers mit dem Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb) als Eingabe-Polygone.

    Machen Sie sich keine Gedanken über das Modell-Layout. Sie passen es gleich an.

  11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datenvariable Ausgabe-Feature-Class, und klicken Sie auf Parameter.

    Wenn Sie diese Variable als Modellparameter festlegen, können Sie die Ausgabe-Feature-Class benennen und das Ausgabeverzeichnis ändern, wenn Sie das Werkzeug ausführen.

  12. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Werkzeug Zusammenfassen (innerhalb), und klicken Sie auf Variable erstellen > Aus Parameter > Shape-Einheit.
  13. Ziehen Sie die ausgewählte Variable bei Bedarf in einen leeren Teil des Modells.
  14. Benennen Sie die Wertvariable Shape-Einheit in Area Unit of Measure um.

    Mit diesem Parameter können Sie die Maßeinheiten, z. B. Hektar, auswählen, in denen die durch invasive Arten abgedeckte Fläche zusammengefasst werden soll.

  15. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Variable Flächenmaßeinheit, und klicken Sie auf Parameter.
  16. Heben Sie die Auswahl der Variable Flächenmaßeinheit auf.
  17. Klicken Sie auf der Registerkarte the ModelBuilder in der Gruppe Ansicht auf Autolayout Autolayout.
    Modell nach Autolayout

    Ihr Modell-Layout sieht möglicherweise anders aus, die Reihenfolge der Werkzeugverarbeitung sollte jedoch in derselben Sequenz (von links nach rechts) angezeigt werden.

  18. Speichern Speichern Sie das Modell.
  19. Öffnen Sie im Bereich Katalog das Werkzeug Summarize Invasive Species.
    Geoverarbeitungswerkzeug "Summarize Invasive Species"

    Das Werkzeug sieht gut aus, die Ausgabe-Feature-Class sollte jedoch der letzte Parameter sein. Sie ändern die Parameterreihenfolge im nächsten Abschnitt.

    Das Modelldiagramm ist fertig gestellt. Das Modell erfasst nicht den gesamten Analyse-Workflow aus dem Lernprogramm Verwenden von Geoverarbeitungswerkzeugen. Um das Modell einfach zu halten, wurde das Werkzeug Layer lagebezogen auswählen ausgelassen. Daher wird jedes Eingabe-Feature aus dem Layer "Contact Location Buffers" im Ausgabe-Dataset zusammengefasst, und zwar unabhängig davon, ob es eine invasive Art enthält. Dies bedeutet, dass viele Ausgabe-Features Zusammenfassungswerte von 0 enthalten können.

Festlegen von Modelleigenschaften und Umgebungen

Bevor Sie das Modell ausführen, ordnen Sie die Parameter im Geoverarbeitungswerkzeug neu an. Außerdem legen Sie die Standardsymbolisierung für die Modellausgabe fest. Schließlich speichern Sie die Modellausgabe in einer eigenen Geodatabase.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Modell auf Eigenschaften Eigenschaften.
  2. Klicken Sie links vom Dialogfeld Werkzeugeigenschaften auf die Registerkarte Parameter.

    Die Parameterreihenfolge (von oben nach unten) im Dialogfeld Werkzeugeigenschaften entspricht der Reihenfolge, in der Parameter im Geoverarbeitungswerkzeug angezeigt werden. Diese Reihenfolge spiegelt die Sequenz wider, in der Sie die Variablen als Modellparameter festlegen.

  3. Klicken Sie in der ersten Spalte der Tabelle Von diesem Modell verwendete Parameter (die Spalte ohne Überschrift) auf die Ziffer 4, um die letzte Zeile auszuwählen, die den Parameter Flächenmaßeinheit darstellt.
  4. Ziehen Sie den ausgewählten Parameter um eine Position nach oben über den Parameter Ausgabe-Feature-Class.

    Beim Ziehen des Parameters wird seine Position durch eine graue horizontale Linie dargestellt.

    Tabelle mit Modellparametern

  5. Blättern Sie in der Parametertabelle, um weitere Spalten anzuzeigen.

    In der letzten Spalte können Sie Modell-Datasets Symbolisierung anhand einer Layer-Datei (.lyrx) zuweisen. In einer Layer-Datei werden Anzeigeeigenschaften eines Layers, z. B. Symbolisierung und Beschriftung, ohne räumliche Koordinaten oder Attribute gespeichert. In diesem Fall sollen die Ausgabe-Features (also die Pufferflächen) als Umrisslinien mit leerer Füllung symbolisiert werden. Sie navigieren zu einer Layer-Datei, die in diesem Projekt enthalten ist.

  6. Klicken Sie in der letzten Tabellenzeile, die den Parameter für die Ausgabe-Feature-Class darstellt, in die Tabellenzelle der Spalte Symbolisierung und auf die angezeigte Schaltfläche Durchsuchen Durchsuchen.
    Die Schaltfläche "Navigieren" in der Tabelle mit Modellparametern
  7. Klicken Sie im Verzeichnis des Suchfensters unter Projekt auf Ordner.
  8. Doppelklicken Sie im Fenster zum Durchsuchen auf die Ordner Make_a_geoprocessing_model_1 > commondata > userdata.
    Layer-Datei im Suchfenster
  9. Klicken Sie auf BufferSymbol.lyrx, um die Datei auszuwählen, und klicken Sie dann auf OK.

    Der Pfad zur Layer-Datei wird in der Spalte Symbolisierung der Tabelle mit Modellparametern angezeigt.

  10. Klicken Sie im Dialogfeld Werkzeugeigenschaften auf OK.
    Hinweis:

    In einem Projektpaket werden Dateien, die nicht in einer Geodatabase gespeichert werden können, z. B. Shapefiles, CSV-Dateien und Textdateien, als Anlagen eingeschlossen. Innerhalb der Ordnerstruktur des Projektpakets werden Anlagen im Ordner commondata > userdata gespeichert.

    Sie haben bereits gesehen, dass Modellausgabedaten standardmäßig in Ihrer Projekt-Database gespeichert werden. Diese Geodatabase enthält auch Ihre Eingabedaten, z. B. Feature-Classes invasiver Grasarten, Campingplätze, Straßen und Wanderwege. Um Ihre Modellausgabedaten von den Eingabedaten getrennt beizubehalten, erstellen Sie eine neue Geodatabase.

  11. Klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf Datenbanken, und klicken Sie auf Neue File-Geodatabase Neue File-Geodatabase.
  12. Überprüfen Sie im Dialogfeld Neue File-Geodatabase im Verzeichnis unter Projekt, ob Ordner ausgewählt ist.
  13. Geben Sie im Feld Name den Text Model_output ein.
    Dialogfeld "Neue File-Geodatabase"

    Die neue Geodatabase wird im Projektordner auf derselben Ebene gespeichert wie die Unterordner im Projekt.

  14. Klicken Sie auf Speichern.
  15. Blenden Sie ggf. im Bereich Katalog die Option Datenbanken ein, um die neue Geodatabase anzuzeigen.

    Nun müssen Sie die Ausgabedaten vom Modell an diese Geodatabase weiterleiten.

  16. Klicken Sie auf der Registerkarte ModelBuilder in der Gruppe Modell auf Umgebungen Umgebungseinstellungen.

    Im Dialogfeld Umgebungen unter Workspace befinden sich zwei Einstellungen: Aktueller Workspace und Scratch-Workspace. Diese Einstellungen bestimmen die Standardpfade zum Navigieren zu Eingabedaten und zum Speichern von Ausgabedaten. Durch die Änderung des Scratch-Workspace wird die Modellausgabe in einer anderen Geodatabase gespeichert.

  17. Klicken Sie neben der Einstellung Scratch-Workspace auf die Schaltfläche Durchsuchen Durchsuchen.
  18. Klicken Sie im Suchfenster Scratch-Workspace im Verzeichnis unter Projekt auf Datenbanken.
  19. Klicken Sie rechts auf die Datei Model_output.gdb, um sie auszuwählen. Klicken Sie auf OK.

    Die Einstellung Scratch-Workspace wird aktualisiert.

    Workspace-Einstellungen im Dialogfeld "Umgebungen"

    Tipp:

    Wenn Sie mit der Maus auf eine Umgebungseinstellung zeigen, wird ein Informationssymbol Informationen angezeigt. Zeigen Sie mit der Maus auf das Symbol, um weitere Informationen zu der Einstellung zu erhalten.

  20. Klicken Sie im Dialogfeld Umgebungen auf OK.
  21. Speichern Speichern Sie das Modell.
  22. Öffnen Sie im Bereich Katalog das Werkzeug Summarize Invasive Species.

    Der Parameter Ausgabe-Feature-Class wird am unteren Rand des Werkzeugbereichs angezeigt. Das Werkzeug ist einsatzbereit.

  23. Schließen Sie die Modellansicht. Überprüfen Sie, ob die Karte Marlborough aktiviert ist.
    Tipp:

    Um die Modellansicht erneut zu öffnen, klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf das Modellwerkzeug, und klicken Sie auf Bearbeiten.

Ausführen des Werkzeugs "Summarize Invasive Species"

Sie führen das Werkzeug aus, und überprüfen die Ausgabe.

  1. Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt die Layer Commercial Campgrounds und Nassella Tussock Range.
  2. Aktivieren Sie die Layer Campsites und White Edged Nightshade Range.

    Auf der Karte sieht es so aus, als befänden sich im Norden der Region ein oder zwei Campingplätze in der Nähe von Weißrandigem Nachtschatten.

  3. Legen Sie im Bereich Geoverarbeitung im Werkzeug Summarize Invasive Species den Parameter Human Contact Locations auf Campsites fest.
  4. Wählen Sie für Buffer Distance 1,5 Kilometer aus.
  5. Legen Sie Invasive Species auf White Edged Nightshade Range fest.
  6. Legen Sie die Flächenmaßeinheit auf HECTARES.
  7. Benennen Sie die Ausgabe-Feature-Class in Nightshade_Near_Campsites um.
    Geoverarbeitungswerkzeug "Summarize Invasive Species"

    Beachten Sie, dass der Ausgabepfad zur neuen Geodatabase Model_output führt.

  8. Klicken Sie auf Ausführen.

    Wenn die Ausführung des Werkzeugs abgeschlossen ist, wird unten im Bereich Geoverarbeitung eine Erfolgsmeldung angezeigt. Im Bereich Inhalt wird der Layer "Nightshade_Near_Campsites" mit einer schwarzen Umrisslinie und leerer Füllung symbolisiert, wie in der Layer-Datei "BufferSymbol" angegeben. Im aktuellen Kartenmaßstab werden die Puffer-Features durch die Symbole für Campingplätze verdeckt.

  9. Zoomen Sie auf die Karte, um die Puffer anzuzeigen.
    Karte mit Ausgabe-Layer aus dem Modell
  10. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer "Nightshade_Near_Campsites", und klicken Sie auf Attributtabelle Tabelle öffnen.
  11. Blättern Sie bei Bedarf in der Tabelle. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Überschrift des Feldes Summarized area in HECTARES, und wählen Sie Absteigend sortieren Absteigend sortieren aus.

    Nur ein Campingplatz, Waimaru, weist Weißrandige Nachtschatten im Umkreis von 1,5 km auf. Der Wert der zusammengefassten Fläche beträgt 7,35 Hektar.

  12. Schließen Sie die Tabellensicht.
  13. Navigieren Sie im Bereich Katalog zu Datenbanken > Model_output.gdb, und überprüfen Sie, ob "Nightshade_Near_Campsites" in dieser Geodatabase gespeichert wurde.
  14. Verwenden Sie eigenständig das Werkzeug Summarize Invasive Species, um andere Beziehungen zwischen Kontaktstandorten und invasiven Arten zu analysieren.
    Hinweis:

    Das Werkzeug funktioniert für ausgewählte Eingabe-Features für den Layer Human Contact Locations. Sie können beispielsweise invasive Arten in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen im Layer Roads analysieren. Das Werkzeug ignoriert jedoch Auswahlen im Layer Invasive Species.

Dokumentieren des Werkzeugs "Summarize Invasive Species"

Ihre letzte Aufgabe besteht darin, das Geoverarbeitungswerkzeug zu dokumentieren. Die Dokumentation entspricht der Hilfe für andere Geoverarbeitungswerkzeuge: sie erläutert den Zweck und die Verwendung des Werkzeugs.

  1. Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung des Werkzeugs Summarize Invasive Species auf Hilfe Hilfe, um die Hilfe für das Werkzeug zu öffnen.

    Die Hilfe für das Werkzeug wird in einer Browser-Registerkarte oder in einem Fenster geöffnet. (Die URL verweist auf eine lokale Datei auf dem Computer.) Das Werkzeug verfügt über einen Titel, weist aber keine andere Hilfe auf. Um das Werkzeug zu dokumentieren, bearbeiten Sie seine Metadaten.

  2. Schließen Sie die Browser-Registerkarte bzw. das Browser-Fenster mit der Hilfe für das Werkzeug.
  3. Klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf das Werkzeug Summarize Invasive Species, und klicken Sie auf Metadaten bearbeiten Bearbeiten.

    Eine Metadatenansicht wird geöffnet. Im Bereich Inhalt werden die Elemente des Metadaten-Styles angezeigt.

    Wenn Sie den standardmäßigen Metadaten-Style "Elementbeschreibung" verwenden, wird im Bereich Inhalt nur das Element Elementbeschreibung aufgeführt. Das Metadatenelement ist gegenwärtig ungültig Ungültige Metadaten, da das erforderliche Feld (in der Metadatenansicht rosa dargestellt) leer ist.

    Wenn Sie einen anderen Metadaten-Style verwenden, werden auch andere Metadatenelemente angezeigt. Elementbeschreibung ist das einzige Element, dass Sie in diesem Tutorial bearbeiten müssen.

  4. Geben Sie in der Metadatenansicht die folgenden Tags in das Feld Tags ein, oder kopieren Sie die Tags in das Feld: summarize, biosecurity, invasive species, New Zealand.

    Stellen Sie sicher, dass die Tags durch Kommas getrennt sind. Die Tags sind Schlagwörter, anhand derer Benutzer das Werkzeug suchen können, wenn es als Geoverarbeitungspaket oder als Teil eines Projektpakets freigegeben wird.

  5. Geben Sie den folgenden Text in das Feld Zusammenfassung (Kurzfassung) ein: This tool is designed for analysis of plant biosecurity issues in New Zealand. It summarizes the range of invasive grass species near locations where people may come into contact with the grasses and facilitate their spread.
  6. Fügen Sie im Feld Nutzung folgenden Text hinzu:

    Human Contact Locations can be point, line, or polygon features. A selected subset of features may be used.

    Invasive Species are normally polygon features, but the tool also accepts point and line features.

    The Output Feature Class contains all the attributes of the Human Contact Locations layer. It also contains a buffer distance attribute and a summary attribute. The summary attribute totals the area of the invasive species range that lies within the specified buffer distance. If the Invasive Species features are points, the summary attribute counts the number of points. If the Invasive Species features are lines, the summary attribute totals the line length.

    This geoprocessing model tool uses the Buffer tool and the Summarize Within tool. For more usage information, see the Tool Reference documentation for those tools.

  7. Blenden Sie unter Syntax Human_Contact_Locations ein. Fügen Sie im Feld Dialogerklärung den folgenden Text hinzu: The features representing locations where people may encounter invasive grass species.
  8. Blenden Sie unter Syntax Buffer_Distance ein. Fügen Sie im Feld Dialogerklärung den folgenden Text ein: The distance zones around human contact locations that will be analyzed for the presence of invasive species.
  9. Blenden Sie unter Syntax Invasive_Species ein. Fügen Sie im Feld Dialogerklärung den folgenden Text hinzu: The invasive grass species to be analyzed for proximity to human contact locations.
  10. Blenden Sie unter Syntax Area_Unit_of_Measure ein. Fügen Sie im Feld Dialogerklärung den folgenden Text ein: The units in which the area range of invasive species within each buffer zone is expressed.
  11. Blenden Sie unter Syntax Output_Feature_Class ein. Fügen Sie im Feld Dialogerklärung den folgenden Text ein: The name of the output feature class.
  12. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Metadaten in der Gruppe Metadaten verwalten auf Speichern Speichern.
  13. Klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf das Werkzeug Summarize Invasive Species, und klicken Sie auf Öffnen.
  14. Zeigen Sie im Bereich Geoverarbeitung mit der Maus auf die Schaltfläche HilfeHilfe, um die Werkzeugzusammenfassung anzuzeigen.
  15. Zeigen Sie mit der Maus auf das Symbol Informationen, das neben den Werkzeugparametern angezeigt wird, um Ihre Erklärungen zu sehen.
  16. Schließen Sie die Metadatenansicht Summarize Invasive Species.
  17. Klicken Sie auf der Symbolleiste für den Schnellzugriff auf die Schaltfläche Speichern Speichern, um das Projekt zu speichern.

Mit diesem Geoverarbeitungswerkzeug werden Analyse-Workflows automatisiert. Es kann verwendet werden, um eine beliebige Kombination aus Kontaktstandorten, invasiven Arten und Entfernungsbeziehungen zu analysieren. Wenn Sie Ihr Modell für andere Benutzer freigeben, können sie das Geoverarbeitungswerkzeug ausführen, ohne die Modellansicht öffnen zu müssen.

Ein Modell kann auf unterschiedliche Weise freigegeben werden. Wenn Sie es als Projektpaket (.ppkx-Datei) freigeben, enthält das Paket das Modell, die Kartenansicht und alle Projektdaten. Geben Sie es als Geoverarbeitungspaket (.gptx-Datei) frei, enthält das Paket lediglich das Geoverarbeitungswerkzeug sowie Layer mit Beispieleingabe- und -ausgabedaten. Wenn Sie Ihr Modell freigeben möchten, können Sie direkte Variablen für hart codierte Pfade durch Eingabe- und Ausgabe-Datasets ersetzen.

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