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Verwalten von Daten

Zusammenfassung des Lernprogramms

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  • Videolänge: 03:44
  • Dieses Video wurde mit ArcGIS Pro 2.3. erstellt.

Sie arbeiten in ArcGIS Pro in der Regel an einem Projekt auf Ihrem Computer. Dieses Projekt müssen Sie allerdings nicht immer speichern. Manchmal besteht Ihre Aufgabe in der Datenvorbereitung und im Datenmanagement, und Sie müssen weder Karten erstellen noch analytische Probleme lösen. In solchen Fällen können Sie ArcGIS Pro starten, ohne ein Projekt zu erstellen. Sie können die Daten anschließend verarbeiten und die Anwendung ohne Speichern des Projekts schließen.

  • Geschätzte Zeit: 60 Minuten (mit optionalem Abschnitt)
  • Softwareanforderungen: ArcGIS Pro

Herunterladen der Daten

Am 22. Februar 2011 forderte ein Erdbeben der Stärke 6,2 in Christchurch, Neuseeland 185 Todesopfer und sorgte für massive Sachschäden. In einigen der am schlimmsten betroffenen Stadtteilen war der Wiederaufbau von Häusern und die Instandsetzung der Infrastruktur keine realistische Option.

Schäden nach Erdbeben
Ein Gebäude im Viertel New Brighton von Christchurch nach dem Erdbeben vom 22. Februar 2011. Foto von Martin Luff. Heruntergeladen von Wikimedia Commons und im Rahmen der Creative Commons 2.0-Lizenz verwendet.

Für eines dieser Gebiete, den Korridor des Avon River/Otakaro, plante man ein so genanntes grünes Band mit Geh- und Radwegen und Feuchtgebieten, die entlang des Flusses bis zum Meer verlaufen. An anderen Stellen der Stadt und der Umgebung wurden zahlreiche Biodiversitäts- und Renaturierungsprojekte umgesetzt.

In diesem Lernprogramm werden Sie relevante Daten für Renaturierungsprojekte in und um Christchurch herunterladen. Die Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen und weisen unterschiedliche räumliche Ausdehnungen, Koordinatensysteme und Dateiformate auf.

Ihre Aufgabe ist es nun, eine Vorschau der Daten zu erstellen, sie konsistent zu machen und in einer neuen File-Geodatabase zu organisieren. Die Geodatabase kann eine Ressource mit allgemeinen räumlichen Daten für GIS-Experten sein, die an Renaturierungsprojekten in dem Gebiet arbeiten.

  1. Wechseln Sie zur Übersichtsseite Daten verwalten in ArcGIS Online.
  2. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Herunterladen.
  3. Klicken Sie im Ordner "Downloads" auf Ihrem Computer mit der rechten Maustaste auf Manage_data.zip, und extrahieren Sie die Datei an einem geeigneten Speicherort, z. B. C:\Temp.
    Hinweis:

    Dieses Lernprogramm ist nur eine Übung. Allerdings handelt es sich bei den Renaturierungsprojekten nach dem Erdbeben in und um Christchurch – samt Plänen für ein grünes Band im Sanierungsgebiet entlang des Avon River/Otakaro-Korridors – um ein echtes Vorhaben, das gerade umgesetzt wird. Weitere Informationen finden Sie auf der Website Regenerate Christchurch. Informationen über das Erdbeben von 2011 finden Sie unter anderem auf Wikipedia (2011 Christchurch earthquake).

Starten von ArcGIS Pro ohne Vorlage

Wenn Sie ArcGIS Pro ohne Vorlage starten, werden Sie nicht zur Erstellung eines Projekts aufgefordert. Sie können Ihre Arbeit während der ArcGIS Pro-Sitzung allerdings jederzeit als Projekt speichern.

  1. Starten Sie ArcGIS Pro, und melden Sie sich ggf. an.

    In diesem Lernprogramm wird davon ausgegangen, dass Sie einige der Standardeinstellungen der Anwendung verwenden. Prüfen Sie die Einstellungen, und ändern Sie sie gegebenenfalls.

  2. Klicken Sie links unten auf der Startseite auf Einstellungen Einstellungen. (Wenn ein Projekt geöffnet ist, klicken Sie im Menüband auf die Registerkarte Projekt).
  3. Klicken Sie auf der Seite mit den Einstellungen im Menü links auf Optionen. Klicken Sie im Dialogfeld Optionen unter Anwendung auf Allgemein.
  4. Erweitern Sie unter Allgemeine Optionen für ArcGIS Pro festlegen die Option Start von ArcGIS Pro. Klicken Sie gegebenenfalls auf Startseite anzeigen.
  5. Erweitern Sie die Option Erstellen von Projekten. Klicken Sie unter Geodatabase gegebenenfalls auf Neue Standard-Geodatabase für jedes Projekt.
    Anwendungseinstellungen
  6. Klicken Sie im Dialogfeld Optionen unter Anwendung auf Metadaten. Legen Sie gegebenenfalls unter Metadaten-Style die Option Elementbeschreibung fest.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Wenn Sie die Einstellung für die Startseite oder die die Standard-Geodatabase geändert haben, beenden Sie ArcGIS Pro und starten Sie die Anwendung neu. Klicken Sie andernfalls links oben auf der Seite mit den Einstellungen auf Zurück.
    Hinweis:

    Wenn Sie bereits ein ArcGIS Pro-Projekt geöffnet haben, müssen Sie ein neues Projekt starten. Klicken Sie hierzu auf der Seite mit den Einstellungen links auf Neu. Klicken Sie unter Projektvorlagen in der Liste der leeren Vorlagen auf Ohne Vorlage beginnen (sie kann später gespeichert werden). Gehen Sie zum nächsten Schritt des Lernprogramms.

  9. Klicken Sie auf der Startseite unter Neu in der Liste der leeren Vorlagen auf Ohne Vorlage beginnen (sie kann später gespeichert werden).
    Ohne Vorlage beginnen

    Die Anwendung wird ohne offene Ansichten geöffnet.

Hinzufügen einer Ordnerverbindung

Öffnen Sie die Katalogansicht, stellen Sie eine Ordnerverbindung zu den Daten des Lernprogramms her, und durchsuchen Sie die Daten.

  1. Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Ansicht. Klicken Sie in der Gruppe Fenster auf Bereiche zurücksetzen Bereiche zurücksetzen und dann auf Bereiche für Geoverarbeitung zurücksetzen.

    Damit wird sichergestellt, dass die Bereiche Inhalt, Katalog und Geoverarbeitung offen und alle anderen Bereiche geschlossen sind.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Ansicht in der Gruppe Fenster auf Katalogansicht Katalogansicht.

    Die Katalogansicht wird geöffnet. Auf dem Menüband wird die Registerkarte Katalog angezeigt. Der Bereich Inhalt wird mit dem Kataloginhalt aktualisiert.

    Hinweis:

    Die Katalogansicht und der Bereich Katalog ergänzen einander bei der Verwaltung von Daten. Während sie einige Funktionen gemein haben, gibt es bestimmte Tasks, die nur in der Katalogansicht möglich sind, z. B. die Vorschau auf Daten. In diesem Lernprogramm werden Sie sowohl mit der Ansicht als auch mit dem Bereich arbeiten. Zudem greifen Sie über den Bereich Inhalt, in dem jeweils der Inhalt der aktiven Ansicht dargestellt wird (Karte, Layout oder Katalog), auf den Katalog zu.

  3. Aktivieren Sie den Bereich Katalog und überprüfen Sie, ob die Registerkarte Projekt ausgewählt ist. Erweitern Sie die Elemente Datenbanken und Ordner.
    Bereich "Katalog"

    Wenn Sie ArcGIS Pro ohne Vorlage starten, werden in einem temporären Verzeichnis Ihres Benutzerprofils eine Standard-Geodatabase und ein Home-Ordner erstellt. Diese Standardeinstellungen ändern Sie später.

    Erstellen Sie eine Ordnerverbindung zu den Daten des Lernprogramms, um auf diese zugreifen zu können.

  4. Aktivieren Sie die Katalogansicht, indem Sie auf die zugehörige Registerkarte "Ansicht" klicken.
    Die Katalogansicht
    Tipp:

    Sollten die Elemente in der Katalogansicht als Kacheln und nicht als Liste formatiert sein, klicken Sie rechts unten in der Ansicht auf die Schaltfläche Spalte Informationen für jedes Element in Spalten anzeigen..

  5. Auf dem Menüband ist die Registerkarte Katalog ausgewählt. Klicken Sie in der Gruppe Erstellen auf Hinzufügen Hinzufügen und dann auf Ordnerverbindung hinzufügen Ordnerverbindung hinzufügen.
  6. Navigieren Sie im Dialogfeld Ordnerverbindung hinzufügen zu dem Speicherort, in den Sie die Daten des Lernprogramms extrahiert haben (z. B. C:\Temp). Wählen Sie den Ordner Manage_Data aus, indem Sie darauf klicken.
    Ordnerverbindung hinzufügen
  7. Klicken Sie auf OK.

    Die neue Ordnerverbindung wird im Bereich Katalog unter Ordner angezeigt.

  8. Blenden Sie im Bereich Katalog den Ordner Manage_Data ein.

    Dieser enthält drei weitere Ordner, zwei Geodatabases und ein Shapefile.

  9. Blenden Sie alle Ordner und Geodatabases mit ihren Inhalten ein.
    Eingeblendeter Ordner "Manage_Data"

    Die Ordner enthalten Shapefiles und eine Excel-Datei. Jede Geodatabase enthält zwei oder drei Feature-Classes.

Datenvorschau

Die meisten Daten sind für die Renaturierungsprojekte in Christchurch relevant. Untersuchen Sie die Datasets, um mehr über sie zu erfahren. Arbeiten Sie dabei in der Katalogansicht und im Bereich Inhalt.

  1. Blenden Sie im Bereich Inhalt (nicht im Bereich Katalog) unter Projekt das Element Ordner ein. Blenden Sie den Ordner Manage_Data ein, und klicken Sie auf Planning.gdb.
    Geodatabase "Planning.gdb" im Bereich "Inhalt"

    In der Katalogansicht werden die beiden Feature-Classes in der Geodatabase angezeigt: AvonRiver und PlanArea.

  2. Klicken Sie in der Katalogansicht auf PlanArea.
    Metadaten zu PlanArea

    Der Bereich "Details" enthält die Registerkarten Metadaten, Geographie und Tabelle für die ausgewählte Feature-Class.

    Tipp:

    Falls der Bereich "Details" nicht angezeigt wird, klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Ansicht. Aktivieren Sie in der Gruppe Optionen das Kontrollkästchen Detailbereich anzeigen. Sie können die Darstellung der Katalogansicht anpassen, indem Sie das vertikale Trennzeichen zwischen der Liste der Elemente und dem Detailbereich verschieben.

  3. Klicken Sie im Detailbereich gegebenenfalls auf die Registerkarte Metadaten. Prüfen Sie die Beschreibung des Elements "PlanArea".
  4. Klicken Sie im Detailbereich auf die Registerkarte Geographie.

    Die räumlichen Daten werden auf einer hellgrauen Grundkarte dargestellt. Dies ist die Fläche, die der Renaturierungsplan für den Avon River/Otakaro-Korridor als grünes Band aus Geh- und Radwegen, Feuchtgebieten und Gemeinschaftsanlagen vorsieht.

  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Tabelle, und sehen Sie sich eine Vorschau der Attribute der Feature-Class an.

    Die Tabelle enthält einen Datensatz mit Namen- und Flächenattributen. Um mit den Daten vertraut zu werden, sollten Sie das entsprechende Koordinatensystem kennen.

  6. Klicken Sie in der Katalogansicht mit der rechten Maustaste auf die PlanArea-Feature-Class und dann auf Eigenschaften Eigenschaften.
  7. Blättern Sie im Dialogfeld Eigenschaften: Feature-Class auf der Registerkarte Quelle nach unten, und blenden Sie die Option Raumbezug ein.
    Dialogfeld "Eigenschaften: Feature-Class"

    Das projizierte Koordinatensystem ist "WGS 1984 Web Mercator Sphere".

  8. Klicken Sie auf Abbrechen.
  9. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf die Geodatabase Grenzen. Klicken Sie in der Katalogansicht auf CommunityBoards.
  10. Sehen Sie sich die Metadaten, Geographie und Tabelle dieser Feature-Class in der Vorschau an.
  11. Öffnen Sie die Eigenschaften der CommunityBoards-Feature-Class, und prüfen Sie ihren Raumbezug.

    Das projizierte Koordinatensystem dieser Feature-Class ist "NZGD 2000 New Zealand Transverse Mercator". Es ist ein anderes als das Koordinatensystem der PlanArea-Feature-Class. "New Zealand Transverse Mercator" ist das Standardsystem für Karten und Daten für Neuseeland; eine Ihrer Aufgaben besteht also darin, alle Datasets in dieses System zu projizieren.

  12. Klicken Sie auf Abbrechen.
  13. Optional können Sie auch andere Datasets im Ordner "Manage_Data" als Vorschau anzeigen.

Analysieren der Daten in einer Karte

Zur weiteren Analyse fügen Sie die Datasets zu einer Karte hinzu. Dies tun Sie im Bereich Katalog.

  1. Überprüfen Sie im Bereich Katalog, ob der Inhalt des Ordners "Manage_Data" weiterhin eingeblendet ist.
  2. Halten Sie die STRG-Taste gedrückt, und klicken Sie auf die folgenden Datasets, um sie auszuwählen. Wählen Sie nicht die Excel-Datei, die Textdatei oder das Parks-Shapefile aus.
    • Historic_Places
    • Native_Bird_River_and_Open_Water_Habitat
    • River_Centerlines
    • District_Plan_Zones_Open_Space
    • Flat_Land_Recovery
    • CommunityBoards
    • Districts
    • Region
    • AvonRiver
    • PlanArea
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges der ausgewählten Datasets, zeigen Sie auf Zu "Neue" hinzufügen Neuem Element hinzufügen, und klicken Sie auf Karte Karte hinzufügen.

    Die Kartenansicht "Karte" wird geöffnet. Im Bereich Inhalt werden die Karten-Layer angezeigt.

  4. Klicken Sie im Bereich Katalog auf Parks.shp, um das Shapefile auszuwählen. Ziehen Sie es auf die Karte.
    Standardkartenansicht
    Ihre Layer werden in unterschiedlichen Farben symbolisiert. Sie können auch in leicht veränderter Reihenfolge dargestellt werden.
  5. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf den Layer PlanArea, um ihn auszuwählen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer, und klicken Sie auf Auf Layer zoomen Auf Layer zoomen.
    Auf PlanArea gezoomte Karte
    Tipp:

    Wenn Sie den Layer "PlanArea" auf der Karte nicht sehen, müssen Sie ihn möglicherweise über die anderen Polygon-Layer im Bereich Inhalt schieben. Dazu wählen Sie den Layer im Bereich Inhalt aus und ziehen ihn nach oben oder unten in die gewünschte Position. Beim Ziehen des Layers wird seine Position durch eine dünne horizontale Linie angezeigt.

  6. Optional können Sie auch die Grenz-Layer (Districts, CommunityBoards und Region) in den unteren Teil des Bereichs Inhalt bis knapp oberhalb des topografischen Grundkarten-Layers verschieben, sodass die Features in anderen Layern nicht verdeckt werden.
  7. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf den Layer Region, um ihn auszuwählen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer, und klicken Sie auf Auf Layer zoomen Auf Layer zoomen.

    Die Datenausdehnung geht zu einem großen Teil über Christchurch hinaus. Wenn Sie ein kompaktes Dataset mit dem Fokus auf den Interessenbereich erstellen möchten, beschneiden Sie die Datasets so, dass ihre Ausdehnung geringer ist. Das bedeutet, dass Sie einen Layer oder ein Feature innerhalb eines Layers mit der gewünschten Ausdehnung finden müssen. Als Erstes sehen Sie sich den Layer "Districts" an.

  8. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf den Layer Districts. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den ausgewählten Layer, und klicken Sie auf Attributtabelle Tabelle öffnen.
  9. Suchen Sie in der Tabellensicht die Zeile mit dem Wert "Christchurch City" im Feld TA2015_NAME.
  10. Klicken Sie auf die Zeilenüberschrift (das kleine graue Quadrat am linken Rand der Zeile), um einen Datensatz auszuwählen.

    Das entsprechende Feature auf der Karte wird ebenfalls ausgewählt.

  11. Klicken Sie oben in der Tabelle in der Zeile mit Werkzeugen auf Auf Auswahl zoomen Auf Auswahl zoomen.
    Auswahl von Christchurch City

    Der Bezirk "Christchurch City" ist ein kleiner Bereich, der aber immer noch größer ist als erforderlich, da er die Banks-Halbinsel umfasst (eine kreisförmige Ausbuchtung, die nicht Teil des Stadtgebiets ist).

  12. Klicken Sie oben in der Tabelle in der Zeile mit Werkzeugen auf Löschen Auswahl aufheben.
  13. Schließen Sie die Tabelle Districts.

    Sie könnten nun andere Layer nach einem Feature durchsuchen, das Ihren Interessenbereich abbildet, aber stattdessen durchsuchen Sie den ArcGIS Living Atlas of the World.

Hinzufügen von Daten aus dem ArcGIS Living Atlas of the World

Der ArcGIS Living Atlas of the World ist eine Sammlung verlässlicher geographischer Informationen, die von Esri kuratiert werden.

Hinweis:

Um auf den Living Atlas zuzugreifen, müssen Sie bei ArcGIS Pro über ein ArcGIS Online-Portal angemeldet sein. Der Name des Portals wird in der rechten oberen Ecke des ArcGIS Pro-Fensters angezeigt.

Wenn Sie über ein ArcGIS Enterprise-Portal angemeldet sind, können Sie auf eine Teilmenge des Inhalts im Living Atlas zugreifen, sofern der Administrator den Zugriff aktiviert hat. Auch bei aktiviertem Zugriff können sich Ihre Ergebnisse von den folgenden unterscheiden. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Portal-Verbindungen in ArcGIS Pro in der Hilfe zu ArcGIS Pro sowie unter Konfigurieren des Inhalts des Living Atlas in der Hilfe zu ArcGIS Enterprise.

  1. Aktivieren Sie die Katalogansicht.

    Der Bereich Inhalt wird mit dem Katalog aktualisiert.

  2. Klicken Sie im Bereich Inhalt unter Portal Online auf Living Atlas Living Atlas.

    Filtern Sie den Inhalt des Living Atlas so, dass Grenz-Features in Neuseeland angezeigt werden.

  3. Klicken Sie oben in der Katalogansicht neben dem Suchfeld auf den Dropdown-Pfeil Kategorien. Erweitern Sie die Kategorie Grenzen, und klicken Sie auf Administrativ.

    Der Inhalt des Living Atlas wird in der Katalogansicht entsprechend der ausgewählten Kategorie gefiltert.

  4. Geben Sie im Suchfeld der Katalogansicht Neuseeland ein, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Die Liste wird weiter nach den Verwaltungsgrenzen für Neuseeland gefiltert.

  5. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke der Katalogansicht auf die Schaltfläche Detailbereich ein-/ausblenden Detailbereich ein-/ausblenden.

    Damit schaffen Sie sich mehr Platz für die Anzeige der Layer-Namen.

  6. Klicken Sie rechts unten in der Katalogansicht auf Kacheln Eine Miniaturansicht und andere Informationen auf Kacheln anzeigen..

    Die Elemente werden als Kacheln mit Miniaturansichten dargestellt.

  7. Suchen Sie den Feature-Layer NZ Urban Rural Indicator boundaries 2019 – generalised.
    Feature-Layer "NZ Urban Rural Indicator boundaries 2019 – generalised"
  8. Klicken Sie auf den Layer, um ihn auszuwählen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer und dann auf Zu Karte hinzufügen Zu aktueller Karte hinzufügen.
  9. Aktivieren Sie die Kartenansicht. Vergrößern Sie das Stadtgebiet Christchurch, die große orangefarbene Fläche in der Mitte der Ansicht.
    Stadtgebiet Christchurch
  10. Vergewissern Sie sich, dass im Bereich Inhalt der Layer "NZ Urban Rural Indicator boundaries 2019 – generalised" ausgewählt ist. Klicken Sie bei Bedarf auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Navigieren auf den Dropdown-Pfeil des Werkzeugs Erkunden Werkzeug "Erkunden" und dann auf In Inhalt ausgewählt.

    Wenn Sie auf ein Karten-Feature klicken, werden im Pop-up-Bereich Informationen für den oder die Layer angezeigt, die im Bereich Inhalt ausgewählt wurden.

  11. Klicken Sie auf der Karte auf das Stadtgebiet Christchurch.
    Bereich "Pop-up"

    Das Feature auf der Karte blinkt. Der Bereich Pop-up bestätigt, dass das Feature den Großraum Christchurch darstellt. Dieses Feature verwenden Sie zur Definition der Ausschneideausdehnung.

    Da Sie während des gesamten Lernprogramms mit diesem Layer arbeiten werden, sollten Sie einen kürzeren Namen auswählen.

  12. Schließen Sie den Bereich Pop-up.
  13. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf NZ Urban Rural Indicator boundaries 2019 – generalised und dann auf Eigenschaften Eigenschaften.
  14. Ersetzen Sie im Dialogfeld Layer-Eigenschaften auf der Registerkarte Allgemein den Layer-Namen durch Urban Area.
    Allgemeine Layer-Eigenschaften
  15. Klicken Sie auf OK.

    Der Layer wird im Bereich Inhalt umbenannt.

Erstellen einer Geodatabase in einem neuen Ordner

Erstellen Sie eine Geodatabase, und legen Sie sie in einem neuen Ordner am Speicherort der Daten des Lernprogramms ab. Da Sie in dieser Geodatabase die Ausgaben der Geoverarbeitung speichern werden, müssen Sie sie zur Standard-Geodatabase machen. Als Nächstes machen Sie den neuen Ordner zum Home-Ordner, in dem alle weiteren Dateien, die Sie erstellen, standardmäßig gespeichert werden.

Abschließend fügen Sie den neuen Ordner zur Liste der Favoriten hinzu. Elemente im Favoritenordner sind in allen ArcGIS Pro-Projekten und -Sitzungen unmittelbar verfügbar. Wenn Sie in einer künftigen Sitzung auf den Ordner zugreifen möchten, können Sie ihn schnell zum Projekt hinzufügen.

  1. Aktivieren Sie die Katalogansicht.
  2. Klicken Sie im Bereich Inhalt unter Projekt auf Datenbanken, um ihn auszuwählen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das ausgewählte Element und anschließend auf Neue File-Geodatabase Neue File-Geodatabase.
  3. Navigieren Sie im Dialogfeld Neue File-Geodatabase zu dem Ordner, in den Sie die Daten des Lernprogramms extrahiert haben (z. B. C:\Temp). Doppelklicken Sie auf den Ordner, um ihn zu öffnen.

    Der Ordner "Manage_Data" wird angezeigt.

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Neue File-Geodatabase auf den Dropdown-Pfeil Neues Element und dann auf Ordner.

    Browser "Neue File-Geodatabase"

    Der neue Ordner wird erstellt. Sein Standardname kann geändert werden.

  5. Benennen Sie den Ordner in ChristchurchRenewal um, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Der neue Ordner wird ausgewählt.

  6. Klicken Sie auf Öffnen, um den (leeren) Ordner "ChristchurchRenewal" zu öffnen.
  7. Geben Sie im Textfeld Name als Namen für die neue Geodatabase ChristchurchData ein. Klicken Sie auf Speichern.

    Die neue Geodatabase wird erstellt und in der Katalogansicht neben der Standard-Geodatabase angezeigt, die beim Start von ArcGIS Pro erstellt wurde.

    Katalogansicht der beiden Geodatabases

    In der Standard-Geodatabase (gekennzeichnet durch das Home-Symbol Standard-Geodatabase) werden die Geoverarbeitungsergebnisse gespeichert, sofern nichts anderes angegeben wurde. Als Standard-Geodatabase kann jede beliebige Geodatabase festgelegt werden. (Der Name der Geodatabase ist dabei unerheblich.)

  8. Klicken Sie in der Katalogansicht auf ChristchurchData.gdb, um die Geodatabase auszuwählen.
  9. Klicken Sie auf dem Menüband unter Verwalten auf die kontextbezogene Registerkarte Datenbanken. Klicken Sie in der Gruppe Projekt auf Als Standard definieren Als Standard definieren.

    Nun fügen Sie eine Ordnerverbindung zum Ordner "ChristchurchRenewal" hinzu, um schnell darauf zugreifen zu können.

  10. Klicken Sie im Bereich Inhalt unter Projekt auf Ordner. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das ausgewählte Element und anschließend auf Ordnerverbindung hinzufügen Ordnerverbindung hinzufügen.
    Tipp:

    Zuvor haben Sie eine Ordnerverbindung über das Menüband hinzugefügt. Sie können aber auch Verbindungen über die Bereiche Inhalt oder Katalog hinzufügen.

  11. Navigieren Sie im Dialogfeld Ordnerverbindung hinzufügen zu dem Ordner, in den Sie die Daten des Lernprogramms extrahiert haben (z. B. C:\Temp). Wählen Sie den Ordner ChristchurchRenewal aus, indem Sie darauf klicken.
    Ordnerverbindung hinzufügen
  12. Klicken Sie auf OK.

    Es wird eine neue Ordnerverbindung in der Katalogansicht angezeigt.

    Ändern Sie den Home-Ordner auf dieselbe Weise, wie Sie die Standard-Geodatabase geändert haben. Im Home-Ordner werden standardmäßig alle Ausgabedateien abgelegt, die nicht in einer Geodatabase gespeichert werden (z. B. Layer-Dateien oder Shapefiles).

  13. Klicken Sie in der Katalogansicht auf die Ordnerverbindung ChristchurchRenewal, um sie auszuwählen.
  14. Klicken Sie auf dem Menüband unter Verwalten auf die kontextbezogene Registerkarte Ordner. Klicken Sie in der Gruppe Projekt auf Als Standard definieren Als Standard definieren.

    In der Katalogansicht ist der Ordner "ChristchurchRenewal" als Home-Ordner angegeben.

    Ordnerverbindung "ChristchurchRenewal" in der Katalogansicht

  15. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Ordner in der Gruppe Organisieren auf Zu Favoriten hinzufügen Zu Favoriten hinzufügen.
  16. Blenden Sie unten im Bereich Inhalt die Option Favoriten ein, um den Ordner anzuzeigen.

    Diese Ordnerverbindung ist nun bei aktivierter Katalogansicht in jedem ArcGIS Pro-Projekt an diesem Speicherort verfügbar. Sie können auch über die Registerkarte Favoriten im Bereich Katalog auf die Favoriten zugreifen.

    Tipp:

    Sie können mit der rechten Maustaste auf einen Favoriten klicken und dann Zum Projekt hinzufügen Hinzufügen auswählen, um ihn nur dem aktuellen ArcGIS Pro-Projekt hinzuzufügen, oder Zu "Neue Projekte" hinzufügen auswählen, damit er allen neuen Projekten automatisch hinzugefügt wird. Wenn Sie einen Favoriten entfernen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und klicken Sie dann auf Entfernen Favorit entfernen.

Ausschneiden und Speichern von Daten in einer neuen Geodatabase

Schneiden Sie die meisten Daten im Ordner "Manage_Data" mit dem Geoverarbeitungswerkzeug Ausschneiden auf das Stadtgebiet Christchurch zu. Führen Sie das Werkzeug als Batch-Werkzeug aus; dann werden mehrere Eingabe-Datasets in einem Vorgang verarbeitet. Die Ausgabedaten werden in der Geodatabase "Christchurch" gespeichert. Alle Eingabe-Shapefiles werden automatisch in das Geodatabase-Format konvertiert.

Beim Ausschneiden ändert sich die Form der Features. Ein Fluss, der zum Beispiel das Stadtgebiet Christchurch kreuzt, wird an der Grenze geteilt. Erhalten bleibt dann lediglich das Segment innerhalb der Grenze.

Wie bereits erwähnt, sollen Ihre neuen Daten im Koordinatensystem "New Zealand Transverse Mercator" abgebildet werden. Vor der Ausführung des Werkzeugs Ausschneiden nehmen Sie im Werkzeug eine Umgebungseinstellung vor, durch die die Eingabe-Datasets bei Bedarf in dieses Koordinatensystem projiziert werden.

  1. Aktivieren Sie die Kartenansicht.
  2. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer Urban Area, zeigen Sie auf Auswahl, und klicken Sie auf Dies ist der einzige selektierbare Layer Als einzigen auswählbaren Layer festlegen.
  3. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Karte in der Gruppe Auswahl auf das Werkzeug Selektieren Selektieren. Klicken Sie auf der Karte auf das Stadtgebiet-Feature "Christchurch", um es auszuwählen.
    Stadtgebiet "Christchurch" ausgewählt

    Wenn Sie das Werkzeug Ausschneiden ausführen, geben Sie den Layer "Urban Area" als Clip-Layer an. Das Werkzeug verwendet als Ausschneideausdehnung das ausgewählte Feature.

  4. Geben Sie in das Suchfeld im Bereich Geoverarbeitung den Begriff clip ein.

    In den Suchergebnissen wird als Erstes Ausschneiden (Analysewerkzeuge) aufgelistet.

    Werkzeug "Ausschneiden"
  5. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf das Werkzeug Ausschneiden und dann auf Batch.

    Das Werkzeug Batch-Ausschneiden wird geöffnet. Ein Batch-Werkzeug ist ein (speicherbares) temporäres Werkzeug, das mehrere Eingabe-Datasets oder andere Parameter gleichzeitig verarbeiten kann. Die meisten Geoverarbeitungswerkzeuge lassen sich als Batch-Werkzeug ausführen.

  6. Stellen Sie sicher, dass unter Batch-Parameter auswählen die Einstellung Eingabe-Features ausgewählt ist. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Einer geöffneten Karte Ausgabe-Datasets hinzufügen.

    Werkzeug "Batch-Ausschneiden"

    Fügen Sie stattdessen die Ausgabe-Datasets zu einer neuen Karte hinzu.

  7. Klicken Sie auf Weiter.
  8. Klicken Sie im Werkzeug Batch-Ausschneiden neben Batch-Eingabe-Features auf Viele hinzufügen Viele hinzufügen. Klicken Sie unten in der Dropdown-Liste auf die Schaltfläche Alle Kontrollkästchen umschalten Alle Kontrollkästchen umschalten.

    Alle Layer in der Karte sind ausgewählt. Es sollen allerdings nicht alle ausgeschnitten werden. Da die Grenz-Layer ihre territoriale Integrität beibehalten sollen, werden sie separat verarbeitet.

  9. Deaktivieren Sie in der Liste der Batch-Eingabe-Features die Kontrollkästchen für die folgenden Layer:

    • CommunityBoards
    • Districts
    • Region

    Batch-Ausschneiden: Eingabe-Features

    Wie Sie sehen, gehört der Layer "Urban Area" zu den auszuschneidenden Eingabe-Features. Das hat seine Richtigkeit; es bedeutet, dass der Layer auf ein eigenes ausgewähltes Feature zugeschnitten wird.

  10. Klicken Sie unten in der Dropdown-Liste auf Hinzufügen.
  11. Klicken Sie unter Clip-Features auf den Dropdown-Pfeil, und wählen Sie Urban Area aus.
  12. Löschen Sie im Feld Ausgabe-Feature-Class das Präfix "Clip_OutFeatureClass_" aus dem Namen der Ausgabe-Feature-Class, und behalten Sie die Variable "%Name%" bei.
    Vorsicht:

    Achten Sie darauf, dass Sie nicht den gesamten Pfad zur Ausgabe-Geodatabase löschen. Gelöschte Pfade werden beim Ausführen von Batch-Werkzeugen möglicherweise nicht wie gewünscht neu generiert.

    Der Pfad zur Ausgabe-Feature-Class verweist auf die Geodatabase "ChristchurchData".

    Parameter des Werkzeugs "Batch-Ausschneiden"

    Durch die Variable "%Name%" wird dem Ausgabe-Dataset derselbe Eingabe-Layer-Name zugewiesen. Da die Ausgabedaten an einem anderen Ort gespeichert werden als die Eingabedaten, muss dem Dateinamen kein Präfix (z. B. Clip_OutFeatureClass_) vorangestellt werden, um Namenskonflikte zu vermeiden.

    Obwohl Karten-Layer in verschiedenen Koordinatensystemen mittels On-the-fly-Projektion räumlich unterschiedlich ausgerichtet werden, sollen Ihre Ausgabedaten im Standardsystem "NZGD 2000 New Zealand Transverse Mercator" erstellt werden. Nehmen Sie eine Umgebungseinstellung vor, damit die Eingabe-Datasets bei Bedarf in das System projiziert werden.

    Einstellungen der Geoverarbeitungsumgebung sind Parameter, die nicht in das Werkzeug integriert sind, sondern bei Ausführung des Werkzeugs auf die Ausgabedaten angewendet werden. In diesem Fall erspart Ihnen die Umgebungseinstellung die separate Ausführung des Werkzeugs Projizieren für Datasets im Web Mercator-Koordinatensystem.

  13. Klicken Sie oben im Werkzeug Batch-Ausschneiden auf die Registerkarte Umgebungen.
  14. Klicken Sie neben Ausgabekoordinatensystem auf die Schaltfläche Koordinatensystem auswählen Koordinatensystem.
  15. Blenden Sie im Dialogfeld Koordinatensystem unter Verfügbare XY-Koordinatensysteme die Option Layer.

    Die beiden Koordinatensysteme, die von Layern in der Karte verwendet werden, werden aufgeführt.

  16. Klicken Sie auf NZGD 2000 New Zealand Transverse Mercator, um das System auszuwählen.
    Dialogfeld "Koordinatensystem"
  17. Klicken Sie auf OK.

    Eingabe-Datasets im Web Mercator-Koordinatensystem, z. B. PlanArea, werden bei der Ausgabe in das System "New Zealand Transverse Mercator" projiziert.

  18. Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung auf Ausführen Ausführen.

    Der Prozess nimmt einige Zeit in Anspruch, weil einige Datasets auf mehrere Arten verarbeitet werden. Wenn die Ausführung des Werkzeugs abgeschlossen ist, wird unten im Bereich eine Meldung angezeigt.

Anzeigen der Daten in der Geodatabase

Untersuchen Sie die neuen Datasets in der Geodatabase "ChristchurchData".

  1. Aktivieren Sie die Katalogansicht.
  2. Blenden Sie im Bereich Inhalt die Option Datenbanken ein, und klicken Sie auf ChristchurchData.gdb.
  3. Klicken Sie links unten in der Katalogansicht auf die Schaltfläche Spalte Informationen für jedes Element in Spalten anzeigen., um die Elemente als Liste anzuzeigen.
    Inhalt der Geodatabase

    Die Geodatabase enthält neun Feature-Classes.

  4. Klicken Sie auf die Feature-Class PlanArea, um sie auszuwählen. Öffnen Sie die Eigenschaften der Feature-Class, und prüfen Sie ihren Raumbezug.
    Raumbezugsinformation im Dialogfeld "Eigenschaften: Feature-Class"

    Das Dataset wird in das Koordinatensystem "New Zealand Transverse Mercator" projiziert.

  5. Klicken Sie auf Abbrechen.

    Analysieren Sie die Daten in einer neuen Karte.

  6. Klicken Sie auf die Feature-Class AvonRiver, um sie auszuwählen. Drücken Sie die Umschalttaste, und klicken Sie auf Urban_Area, um alle Feature-Classes auszuwählen.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige ausgewählte Feature-Class, und klicken Sie dann auf Zu "Neue" hinzufügen > Karte Karte hinzufügen.

    Eine Kartenansicht namens "Map1" wird geöffnet.

  8. Vergewissern Sie sich, dass "Map1" die aktive Ansicht ist. Verschieben Sie im Bereich Inhalt den Layer Urban_Area in eine Position knapp über dem topografischen Grundkarten-Layer.
    Neue Karte mit zugeschnittenen Layern
  9. Verkleinern Sie die Karte, um sich zu vergewissern, dass alle Layer auf die Ausdehnung des Stadtgebiets Christchurch zugeschnitten sind.

    Die erste Karte benötigen Sie nun nicht mehr.

  10. Aktivieren Sie die Ansicht Karte. Klicken Sie auf Schließen, um ihre Ansichtsregisterkarte anzuzeigen.

    Map1 sollte jetzt die aktive Ansicht sein.

    Hinweis:

    Die geschlossene Karte ist weiterhin verfügbar. Sie kann über den Bereich Katalog unter Karten oder im Bereich Inhalt, wenn die Katalogansicht aktiv ist, erneut geöffnet werden.

Kopieren der Grenz-Layer in die Geodatabase

Bei Ausführung des Werkzeugs Ausschneiden wurden die Grenz-Layer nicht verarbeitet, weil Sie ihre territoriale Integrität beibehalten wollten. Die Grenz-Layer decken allerdings die gesamte Region Canterbury ab, also eine Fläche, die wesentlich größer ist als benötigt.

Nehmen Sie eine räumliche Auswahl der Features in den Layern "CommunityBoards" und "Districts" vor, die gemeinsame Flächen mit dem Stadtgebiet Christchurch aufweisen. Kopieren Sie die ausgewählten Features in die Geodatabase "ChristchurchData", ohne sie zuzuschneiden. Lassen Sie dabei den Layer "Region" aus. Er enthält ein einzelnes Feature, das die Region Canterbury darstellt und ist zu allgemein für Ihre Anforderungen.

  1. Klicken Sie bei Bedarf auf dem Menüband auf die Registerkarte Karte. Klicken Sie in der Gruppe Auswahl auf Lagebezogen auswählen Lagebezogen auswählen.

    Das Werkzeug Layer lagebezogen auswählen wird geöffnet.

    Mit dem Parameter Eingabe-Features geben Sie die Features an, die Sie auswählen möchten. Sie möchten Features aus den Layern "CommunityBoards" und "Districts" auswählen. Diese befinden sich nicht auf der Karte und müssen daher in den Datasets gesucht werden.

    Hinweis:

    Der Parameter Eingabe-Features zeigt den Layer "Urban_Area", da dieser im Bereich Inhalt ausgewählt wurde. Wenn Sie zu anderen Datasets navigieren, wird er entsprechend ersetzt.

  2. Klicken Sie in der Dropdown-Liste Eingabe-Features neben dem ersten Feld auf die Schaltfläche Durchsuchen Durchsuchen.
  3. Klicken Sie im Dialogfeld Eingabe-Features unter Projekt auf Ordner. Navigieren Sie zu Manage_Data > Boundaries.gdb.
    Browser "Eingabe-Features"
  4. Drücken Sie die Taste STRG, und klicken Sie auf CommunityBoards und Districts, um beide Feature-Classes auszuwählen. (Wählen Sie nicht Region aus.) Klicken Sie auf OK.

    Im Werkzeug Layer lagebezogen auswählen werden die beiden Datasets zur Liste der Eingabe-Features hinzugefügt.

  5. Überprüfen Sie, ob die Beziehung auf Überschneiden festgelegt ist.
  6. Klicken Sie unter Auswahl-Features auf den Dropdown-Pfeil und dann auf Urban_Area.
    Parameter für "Layer lagebezogen auswählen"

    Das Werkzeug Layer lagebezogen auswählen nimmt eine Auswahl in Karten-Layern vor. Da die Datasets "CommunityBoards" und "Districts" von Karten-Layern nicht dargestellt werden, erstellt das Werkzeug Layer, fügt sie der Karte hinzu und wählt die entsprechenden Features aus.

  7. Klicken Sie auf Ausführen Ausführen.

    Wenn die Ausführung des Werkzeugs abgeschlossen ist, werden zwei Layer (Districts_Layer und CommunityBoards_Layer) zur Karte hinzugefügt. Rechts unten in der Kartenansicht sehen Sie, dass insgesamt 10 Features ausgewählt wurden.

  8. Zeigen Sie im Bereich Geoverarbeitung in der Bestätigungsmeldung am unteren Rand auf View Details.
    Ausgabeparameter für "Layer lagebezogen auswählen"

    Die Parameter und Meldungen des Werkzeugs werden in einem Pop-up-Fenster angezeigt. Der Parameter "Count" gibt an, dass 8 Features im ersten Ausgabe-Layer (CommunityBoards_Layer) und 2 Features im zweiten Layer (Districts_Layer) ausgewählt wurden.

    Wenn Sie die ausgewählten Datensätze sehen möchten, können Sie die Attributtabelle des Layers öffnen; nötig ist es aber nicht. Fahren Sie damit fort, die ausgewählten Features in neue Feature-Classes in der Geodatabase "ChristchurchData" zu kopieren.

    Führen Sie das Werkzeug Features kopieren als Batch-Werkzeug aus. Die Ausgabe-Datasets tragen dieselben Namen wie die Eingabe-Layer; benennen Sie die Layer daher vor der Ausführung des Werkzeugs um.

  9. Ändern Sie im Bereich Inhalt den Namen Districts_Layer in Districts. Ändern Sie den Namen CommunityBoards_Layer in CommunityBoards.
    Tipp:

    Klicken Sie im Bereich Inhalt auf den Layer, um ihn auszuwählen. Klicken Sie erneut darauf, damit der Layer-Name bearbeitet werden kann. Drücken Sie die Eingabetaste, um die Änderung zu bestätigen.

  10. Klicken Sie am oberen Rand des Bereichs Geoverarbeitung auf die Schaltfläche Zurück Back.
  11. Geben Sie Features kopieren in das Suchfeld ein.

    In den Suchergebnissen wird als Erstes das Werkzeug Features kopieren aufgelistet.

    Bereich "Geoverarbeitung" mit Werkzeug "Features kopieren" in den Suchergebnissen

  12. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf das Werkzeug Features kopieren und dann auf Batch.

    Das Werkzeug Batch-Kopieren von Features wird geöffnet.

  13. Stellen Sie sicher, dass unter Batch-Parameter auswählen die Einstellung Eingabe-Features ausgewählt ist, und klicken Sie auf Weiter.

    In diesem Fall fügen Sie die Ausgabe-Datasets der offenen Karte hinzu.

  14. Klicken Sie unter Batch-Eingabe-Features auf den Dropdown-Pfeil (nicht auf die Schaltfläche Viele hinzufügen), und klicken Sie auf Districts.
  15. Klicken Sie im nächsten leeren Feld für Eingabe-Features auf den Dropdown-Pfeil und dann auf CommunityBoards.
  16. Löschen Sie im Parameter Ausgabe-Feature-Class das Präfix CopyFeatures_OutFeatureClass_, und behalten Sie die Variable %Name% bei.
    Vorsicht:

    Achten Sie darauf, dass Sie nicht den gesamten Pfad zur Ausgabe-Geodatabase löschen. Gelöschte Pfade werden beim Ausführen von Batch-Werkzeugen möglicherweise nicht wie gewünscht neu generiert.

    Parameter des Werkzeugs "Batch-Kopieren von Features"

    Für dieses Werkzeug müssen Sie keine Umgebungseinstellung vornehmen, weil beide Eingabe-Feature-Classes das Koordinatensystem "NZGD 2000 Transverse Mercator" verwenden.

  17. Deaktivieren Sie im Bereich Inhalt die Layer CommunityBoards und Districts.

    Damit vermeiden Sie Verwechslungen, wenn Sie neue Layer mit denselben Namen zur Karte hinzufügen.

  18. Klicken Sie im Bereich Geoverarbeitung auf Ausführen Ausführen.

    Nach der Ausführung des Werkzeugs werden der Karte die neuen Layer hinzugefügt. Die ursprünglichen Layer werden für die ausgewählten Features nicht mehr benötigt.

  19. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Eingabe-Layer Districts (deaktiviert) und dann auf Entfernen Entfernen.
  20. Entfernen Sie analog dazu den Eingabe-Layer CommunityBoards (deaktiviert).
    Tipp:

    Sollte Ihnen ein Fehler unterlaufen, können Sie Ihre letzte Aktion rückgängig machen, indem Sie auf der Symbolleiste für den Schnellzugriff auf die Schaltfläche Rückgängig Rückgängig klicken.

  21. Verschieben Sie im Bereich Inhalt den Layer Districts in eine Position knapp über den topografischen Grundkarten-Layer. Schieben Sie den Layer CommunityBoards über den Layer Districts.
  22. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Layer Districts, und klicken Sie auf Auf Layer zoomen Auf Layer zoomen.
    Auf District gezoomte Karte

    Beide Layer reichen über das Stadtgebiet Christchurch hinaus, weil sie nicht zugeschnitten wurden. Es werden allerdings nur die Features berücksichtigt, die das Stadtgebiet überschneiden.

  23. Aktivieren Sie die Katalogansicht.

    Die neuen Feature-Classes "CommunityBoards" und "Districts" sind jetzt in der Geodatabase "ChristchurchData" enthalten.

Aktualisieren von Metadaten

Die Metadaten aus den Eingabe-Datasets im Ordner "Manage_Data" wurden in die neuen Datasets in der Geodatabase "ChristchurchData" kopiert. Prüfen Sie die Metadaten, beheben Sie Rechtschreibfehler, und aktualisieren Sie die Elementbeschreibungen. Fügen Sie zudem Miniaturansichten hinzu.

  1. Klicken Sie in der Katalogansicht auf die Feature-Class Native_Bird_River_and_Open_Water_Habitat. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählte Feature-Class, und klicken Sie auf Metadaten bearbeiten Metadaten bearbeiten.

    Eine Metadatenansicht wird geöffnet. Einige Wörter sind mit roten Wellenlinien unterstrichen. Damit werden Rechtschreibfehler, Fachbegriffe und ungewöhnliche Ortsnamen gekennzeichnet.

    Hinweis:

    Wenn Sie keine roten Wellenlinien sehen, aktivieren Sie die Rechtschreibprüfung. Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Projekt und dann auf Optionen. Klicken Sie im Menü Optionen des Dialogfeldes unter Anwendung auf Überprüfung. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Rechtschreibprüfung aktivieren, und klicken Sie auf OK. Klicken Sie auf der Einstellungsseite auf die Schaltfläche Zurück, um zur Metadatenansicht zurückzukehren.

  2. Blättern Sie durch die Metadatenansicht.

    Im Feld Beschreibung weisen zwei benachbarte Wörter Rechtschreibfehler auf.

    Metadaten mit Rechtschreibfehlern
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den ersten Fehler (acommpany) und dann auf den Korrekturvorschlag accompany.

    Der Fehler wird behoben, und die rote Wellenlinie verschwindet.

  4. Korrigieren Sie analog den zweiten Fehler (Emvironment in Environment).
    Tipp:

    Wenn ein nicht erkanntes Wort richtig geschrieben ist, können Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und Alle ignorieren auswählen, um die Fehlerkennzeichnung zu entfernen. Alternativ können Sie das Wort auch in Ihr benutzerdefiniertes Wörterbuch aufnehmen; dann wird es auch in anderen Zusammenhängen nicht mehr als Rechtschreibfehler markiert. Weitere Informationen finden Sie unter Überprüfungsoptionen.

    Am unteren Rand des Beschreibungsfelds befindet sich ein Hinweis mit einer Beschreibung der Änderungen, die Sie an den ursprünglichen Quelldaten vorgenommen haben. Fügen Sie einen weiteren Hinweis hinzu.

  5. Klicken Sie im Beschreibungsfeld an das Textende, und drücken Sie die Eingabetaste, um einen zweites Aufzählungszeichen hinzuzufügen.
  6. Geben Sie den folgenden Satz ein, oder kopieren Sie ihn: Die Daten wurden in das Geodatabase-Format konvertiert und auf das Stadtgebiet Christchurch zugeschnitten.
  7. Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Metadaten und in der Gruppe Metadaten verwalten auf Speichern.
  8. Schließen Sie die Metadatenansicht.
  9. Klicken Sie in der Katalogansicht rechts oben auf die Schaltfläche Detailbereich ein-/ausblenden Detailbereich ein-/ausblenden, um den Bereich "Details" einzublenden. Klicken Sie im Detailbereich gegebenenfalls auf die Registerkarte Metadaten.

    Die Beschreibung enthält keine Rechtschreibfehler. Der hinzugefügte Hinweis wird im unteren Bereich der Beschreibung angezeigt.

  10. Klicken Sie im Detailbereich auf die Registerkarte Geographie.

    Die Datenvorschau wird auf einer hellgrauen Grundkarte dargestellt.

  11. Klicken Sie auf dem Menüband unter Katalogansicht auf die Registerkarte Vorschau. Klicken Sie in der Gruppe Vorschau auf Grundkarte Grundkarte und dann auf Ozeane.

    In der Vorschau der Geographie ändert sich die Darstellung der Grundkarte.

  12. Klicken Sie in der Gruppe Vorschau auf Vorschaubild erstellen Miniaturansicht erstellen.
  13. Klicken Sie im Detailbereich auf die Registerkarte Metadaten.

    Sie müssen die Metadaten aktualisieren, damit die neue Miniaturansicht angezeigt wird.

  14. Klicken Sie auf ein anderes Dataset in der Katalogansicht und dann erneut auf Native_Bird_River_and_Open_Water_Habitat.

    Die Metadaten werden mit der neuen Miniaturansicht dargestellt.

    Metadaten mit Miniaturansicht
  15. Bei Bedarf können Sie die Elementbeschreibungen bearbeiten und Miniaturansichten für andere Datasets erstellen.
    Hinweis:

    Mit Ausnahme der Feature-Class "Urban_Area", die aus einem Living Atlas-Layer abgeleitet wurde, sind alle Datasets mit Elementbeschreibungen versehen. Sie können diese Elementbeschreibung optional importieren. Stellen Sie sicher, dass die Feature-Class in der Katalogansicht ausgewählt ist, und klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Katalog in der Gruppe Metadaten auf Importieren Importieren. Klicken Sie im Dialogfeld Metadaten importieren auf die Schaltfläche Durchsuchen Durchsuchen. Navigieren Sie zu Portal > Living Atlas, und suchen Sie nach NZ Urban Rural Indicator boundaries 2019 – generalised. Klicken Sie auf den Layer und dann auf OK. Vergewissern Sie sich, dass die URL des Layers zum Dialogfeld Metadaten importieren hinzugefügt wurde. Klicken Sie auf OK, um die Metadaten zu importieren.

Speichern von Layer-Dateien

Wie Sie in Ihren Arbeitskarten gesehen haben, ist die Standardsymbolisierung für Layer nicht immer ideal. Sofern es für Sie an der Darstellung der Karten nichts zu beanstanden gab, haben Sie die Symbole möglicherweise unverändert übernommen. Es ist zwar nicht Ihre Aufgabe, Entscheidungen über die kartografische Darstellung der Daten von Christchurch zu treffen, aber es kann anderen Benutzern die Datenvisualisierung durchaus erleichtern, wenn Sie als Ausgangspunkt einige Layer-Dateien für sie erstellen.

In einer Layer-Datei werden die Eigenschaften eines Layers, z. B. Name und Symbolisierung, in einer Datei auf Ihrem Computer gespeichert. Wenn die Layer-Datei zu einer Karte hinzugefügt wird, werden die Eigenschaften automatisch auf den Layer angewendet. Wie jeder Karten-Layer muss auch eine Layer-Datei auf eine Quelle verweisen, um dargestellt werden zu können.

  1. Aktivieren Sie die Kartenansicht.
  2. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer Historic_Places, und klicken Sie auf Auf Layer zoomen Auf Layer zoomen.
  3. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf das Symbol unter dem Layer-Namen Historic_Places.

    Der Bereich Symbolisierung wird eingeblendet und zeigt Anzeigeoptionen zum Formatieren von Punktsymbolen.

  4. Klicken Sie oben im Bereich Symbolisierung ggf. auf die Registerkarte Galerie. Geben Sie im Suchfeld pin ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
  5. Klicken Sie unter ArcGIS 2D auf das Symbol Tear Pin 2, um es auszuwählen.
    Symbol "Tear Pin 2"

    Das Symbol wird im Bereich Inhalt und auf der Karte geändert.

  6. Klicken Sie im Bereich Symbolisierung auf die Registerkarte Eigenschaften.
  7. Ändern Sie unter Aussehen die Größe in 12 pt, und klicken Sie auf Übernehmen.
  8. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer-Namen Historic_Places, und klicken Sie auf Freigabe > Als Layer-Datei speichern Layer-Datei.

    Im Browser Layer als LYRX-Datei speichern wird der Home-Ordner "ChristchurchRenewal" geöffnet.

  9. Behalten Sie im Feld Name den Standardnamen Historic_Places.lyrx bei. Klicken Sie auf Speichern.
  10. Erstellen Sie bei Bedarf Layer-Dateien für andere Layer.

    Beispiel: Wenn Sie den Layer "Urban_Area" durch ein leeres Füllsymbol darstellen möchten, durchsuchen Sie die Symbolgalerie nach Umriss-Liniensymbol. Passende Symbole für die Layer "Parks" und "AvonRiver" finden Sie, wenn Sie die Symbolgalerie nach Park und Wasser durchsuchen.

    Nun, da die Karte gerade geöffnet ist, empfiehlt es sich, die zuvor geänderte Einstellung des Werkzeugs Erkunden zurückzusetzen.

  11. Klicken Sie auf dem Menüband auf der Registerkarte Karte in der Gruppe Navigieren auf den Dropdown-PfeilErkunden und dann auf Oberster Layer Werkzeug "Erkunden".
  12. Aktivieren Sie die Katalogansicht. Klicken Sie im Bereich Inhalt unter Ordner auf den Ordner ChristchurchRenewal, um die Layer-Datei anzuzeigen.
    Layer-Datei im Ordner

    Die Geodatabase "ChristchurchData" ist jetzt vollständig. Der Ordner "ChristchurchRenewal" enthält die Geodatabase und Ihre Layer-Datei(en). Der Ordner kann nun im Netzwerk freigegeben werden. Alternativ können Sie ihn auch in einem komprimierten Format auf ArcGIS Online hochladen oder per E-Mail oder über andere Anwendungen versenden.

    Sie können auch einzelne Datasets als Web-Layer auf ArcGIS Online freigeben. Weitere Informationen über diesen Workflow finden Sie im Lernprogramm Freigeben einer Webkarte.

    Bei diesem Lernprogramm wurden keine Projektdateien auf Ihrem Computer gespeichert (es sei denn, Sie selbst haben das Projekt gespeichert). Der Ordner "ChristchurchRenewal" und die Geodatabase "ChristchurchData" werden unabhängig von allen ArcGIS Pro-Projekten gespeichert. Die von Ihnen erstellten Arbeitskarten wurden lediglich zur Evaluierung von Daten und zur Auswahl von Eingabe-Layern für die Werkzeuge benötigt; es ist nicht notwendig, sie zu behalten.

  13. Wenn Sie mit der Bearbeitung des optionalen Teils fortfahren möchten, lassen Sie ArcGIS Pro geöffnet. Klicken Sie andernfalls auf dem Menüband auf die Registerkarte Projekt. Klicken Sie links in der Liste auf Beenden. Klicken Sie auf Nein, wenn Sie aufgefordert werden, die Änderungen zu speichern.

Laden von Daten (optional)

Ihre Daten enthalten eine Feature-Class mit dem Namen "Historic_Places". Wie Sie beim erstmaligen Durchsuchen des Ordners "Manage_Data" festgestellt haben, gibt es ebenfalls eine Excel-Datei mit dem Namen "ChristchurchHeritageSites". Diese enthält die Datensätze zweier Positionen, die nicht im Dataset "Historic_Places" enthalten sind.

Mit dem Geoverarbeitungswerkzeug Anhängen können Sie Features von einem Dataset in ein anderes laden. Dieser Prozess wird auch als "Laden von Daten" bezeichnet. Bei den beiden Sehenswürdigkeiten, die Sie hinzufügen möchten, handelt es sich um Zeilen in einem Excel-Tabellenblatt, die vor dem Laden zunächst in Punkt-Features konvertiert werden müssen.

Die konvertierten Punkt-Features sind Zwischenergebnisse. Wenn Sie sie in die Feature-Class "Historic_Places" geladen haben, werden sie als separates Dataset nicht mehr benötigt. Deshalb müssen Sie sie nicht in einer Ausgabe-Feature-Class speichern. Stattdessen schreiben Sie sie in einen temporären Memory-Workspace und laden sie aus diesem Workspace in das Dataset "Historic_Places". Wenn Sie ArcGIS Pro beenden, wird der Memory-Workspace gelöscht.

  1. Aktivieren Sie gegebenenfalls die Katalogansicht. Klicken Sie im Bereich Inhalt unter Datenbanken auf die Geodatabase ChristchurchData.
  2. Klicken Sie in der Katalogansicht auf die Feature-Class Historic_Places. Zeigen Sie die Metadaten, die Geographie und die Tabelle in der Vorschau an.

    Die Feature-Class enthält 322 historische Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet Christchurch. Die Tabellenattribute enthalten die Felder Name und Address. Das Feld RegID enthält eine numerische Kennung mit bis zu vier Ziffern.

  3. Blenden Sie im Bereich Inhalt unter Ordner gegebenenfalls den Ordner Manage_Data ein. Blenden Sie den darin enthaltenen Ordner Historic ein, und klicken Sie auf ChristchurchHeritageSites.xlsx, um die Datei auszuwählen.
  4. Klicken Sie in der Katalogansicht auf das Tabellenblatt HeritageSites$, und zeigen Sie die Tabelle in der Vorschau an.
    Hinweis:

    Wird eine Fehlermeldung angezeigt, wenn Sie versuchen, das Tabellenblatt "HeritageSites$" anzuzeigen, laden Sie den Treiber für die Microsoft Access Database Engine herunter und installieren Sie ihn. Klicken Sie anschließend auf der Registerkarte Katalog in der Gruppe Organisieren auf Aktualisieren Aktualisieren, um das Tabellenblatt zu sehen.

    In den Spalten "X" und "Y" der Tabelle werden die Längen- und Breitengradwerte in Dezimalgrad gespeichert. Anhand dieser Koordinaten können die Positionen in räumliche Daten konvertiert werden.

    Des Weiteren enthält die Tabelle neben den Spalten "Name" und "Address" noch einige weitere Spalten, darunter "RegisterNumber". Diese enthält die numerischen Kennungen, z. B. das Feld RegID in der Tabelle "Historic_Places".

    Fügen Sie das Excel-Tabellenblatt als Tabelle zur Karte hinzu, und konvertieren Sie die Tabelle in Punkt-Features. Damit wird ausgeschlossen, dass sich die Sehenswürdigkeiten bereits im Layer "Historic_Places" befinden.

  5. Klicken Sie in der Katalogansicht mit der rechten Maustaste auf HeritageSites$ und dann auf Zu Map1 hinzufügen.
  6. Aktivieren Sie die Kartenansicht.

    Die Tabelle "HeritageSites" befindet sich im Bereich Inhalt unter Standalone-Tabellen.

  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Tabelle HeritageSites$ und dann auf XY-Daten anzeigen XY-Daten anzeigen.

    Im Bereich Geoverarbeitung wird das Werkzeug XY-Tabelle in Punkt geöffnet.

    Der Standardwert des Parameters Eingabetabelle lautet wie vorgesehen HeritageSites$. Die Standardwerte der Parameter X-Feld und Y-Feld lauten wie vorgesehen auf die Felder X und Y in der Tabelle. Das Koordinatensystem lautet standardmäßig GCS_WGS_1984. In diesem System werden die meisten Werte für die geographische Länge/Breite gespeichert; daher können Sie mit Sicherheit davon ausgehen, dass diese Einstellung richtig ist.

  8. Löschen Sie im Textfeld Ausgabe-Feature-Class den gesamten Pfad. Geben Sie in das leere Feld memory/Sites ein.

    Parameter für das Werkzeug "XY-Tabelle in Punkt"

    Der Pfadname memory\ gibt an, dass die Ausgabe in den Memory-Workspace und nicht in eine Geodatabase geschrieben wird. Sie können einen beliebigen Namen für Sites auswählen.

  9. Klicken Sie auf Ausführen Ausführen.

    Wenn die Ausführung des Werkzeugs abgeschlossen ist, wird ein Layer namens "Sites" oben in den Bereich Inhalt eingefügt.

  10. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf den Layer Sites, und klicken Sie auf Auf Layer zoomen Auf Layer zoomen.

    An den Positionen der beiden Sehenswürdigkeiten gibt es keine Features aus dem Layer "Historic_Places". Das ist die Bestätigung dafür, dass Sie mit dem Laden der Daten fortfahren können.

  11. Aktivieren Sie die Katalogansicht. Klicken Sie im Bereich Inhalt unter Datenbanken auf ChristchurchData.gdb.
  12. Klicken Sie in der Katalogansicht auf Historic_Places. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählte Feature-Class und dann auf Daten laden.

    Das Werkzeug Anhängen wird im Bereich Geoverarbeitung geöffnet. Als Ziel-Dataset wird automatisch Historic_Places festgelegt. Hierbei handelt es sich um das Dataset, in das die Features geladen werden.

  13. Klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil Eingabe-Datasets und dann auf Sites.

    Wenn Eingabe- und Ziel-Dataset exakt dieselben Felder aufweisen, können Sie die Standardeinstellung für den Schematyp Eingabe-Schema muss Ziel-Schema entsprechen verwenden. Da hier allerdings viele Felder nicht übereinstimmen, müssen Sie die Einstellung ändern.

  14. Klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil Schematyp und dann auf Feldzuordnung zum Abgleichen von Schema-Unterschieden verwenden.

    Bei unterschiedlichen Feldnamen, aber identischen Arten von Attributwerten können Sie die Felder manuell abgleichen.

    Im Bereich Feldzuordnung des Werkzeugs stellen die Ausgabefelder die Felder im Ziel-Dataset dar. Die Felder RegID und Accuracy sind rot, weil es im Eingabe-Dataset keine passenden Felder für sie gibt. Die Felder Name und Address sind schwarz, weil es passende Feldnamen gibt.

    Bereich "Feldzuordnung" des Werkzeugs "Anhängen" mit Standardeinstellungen

  15. Vergewissern Sie sich in der Liste der Ausgabefelder, dass RegID ausgewählt ist (grau markiert). Klicken Sie auf Neue Quelle hinzufügen. Aktivieren Sie in der Dropdown-Liste der Felder das Kästchen für das Feld RegisterNumber, und klicken Sie auf Auswahl hinzufügen.
    Bereich "Feldzuordnung" des Werkzeugs "Anhängen" mit aktualisierten Einstellungen

    In der Liste Ausgabefelder ändert sich die Farbe von RegID in schwarz, weil Sie das Feld manuell abgeglichen haben. Beim Laden der Daten werden die Werte aus dem Feld RegisterNumber in der Eingabetabelle an das Feld RegID in der Zieltabelle angehängt.

    Gleichen Sie das Feld Accuracy nicht ab, weil es kein ähnliches Attribut im Eingabe-Dataset hat. Bei Ausführung des Werkzeugs werden die Attribute folgendermaßen verarbeitet:

    • Die Attributwerte von Feldern in der Eingabetabelle, die mit Feldern in der Zieltabelle übereinstimmen, werden an die entsprechenden Felder in der Zieltabelle angehängt.
    • Felder in der Eingabetabelle ohne Übereinstimmung werden der Zieltabelle nicht hinzugefügt.
    • Die angehängten Datensätze für Felder ohne Übereinstimmung in der Zieltabelle erhalten <NULL>-Werte.

    Hinweis:

    Das Eingabe-Dataset wird nicht im Koordinatensystem "New Zealand Transverse Mercator", sondern in "WGS_1984" dargestellt. Beim Laden werden die Features allerdings automatisch in das Koordinatensystem der Feature-Class "Historic_Places" projiziert.

  16. Klicken Sie auf Ausführen Ausführen.
  17. Wenn die Ausführung des Werkzeugs abgeschlossen ist, klicken Sie in der Katalogansicht auf Historic_Places. Zeigen Sie im Bereich "Details" eine Vorschau der Tabelle an, und blättern Sie nach unten.

    Tabelle "Historic_Places" im Bereich "Details" der Katalogansicht

    Zwei Datensätze wurden zur Tabelle hinzugefügt: einer für die Sehenswürdigkeit "Moncks Cave" und einer für "Rotten Row Baches". Die neuen Datensätze weisen Werte in den Feldern Name, Address und RegID auf. Das Feld Accuracy enthält <NULL>-Werte.

  18. Aktivieren Sie die Kartenansicht.
    Karte mit zwei angehängten Punkt-Features

    Die neuen Features wurden an den richtigen Positionen zum Layer "Historic_Places" hinzugefügt.

  19. Klicken Sie auf dem Menüband auf die Registerkarte Projekt. Klicken Sie links in der Liste auf Beenden. Klicken Sie auf Nein, wenn Sie aufgefordert werden, die Änderungen zu speichern.

    Wenn Sie Ihre ArcGIS Pro-Sitzung beenden, wird der Memory-Workspace bereinigt, und die temporären Daten für die Sehenswürdigkeiten werden gelöscht.

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