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Geoverarbeitungsverlauf

Die Geoverarbeitungswerkzeuge, die Sie ausführen, werden protokolliert und mit Ihrem Projekt gespeichert. Sie können detaillierte Informationen zu jedem ausgeführten Werkzeug anzeigen und es erneut mit denselben zuvor verwendeten Einstellungen öffnen. Der Geoverarbeitungsverlauf ermöglicht es Ihnen, produktiver zu arbeiten und die Prozesse zum Erstellen der Daten und Layer in Ihrem Projekt besser zu verstehen.

Beim Ausführen eines Geoverarbeitungswerkzeugs wird ein Eintrag unter Geoverarbeitung Geoverarbeitungsverlauf im Bereich Katalog auf der Registerkarte Verlauf hinzugefügt.

Verlaufseinträge

Jeder Verlaufseintrag enthält detaillierte Informationen zum Werkzeug, einschließlich der folgenden:

Verwalten des Verlaufs

Wenn Sie das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt öffnen, um die Arbeit fortzusetzen, sind alle Geoverarbeitungswerkzeuge, die Sie zuvor im Projekt ausgeführt haben, zur Prüfung im Geoverarbeitungsverlauf verfügbar. Sie können jedes Werkzeug im Verlauf erneut öffnen und ausführen, indem Sie auf den Eintrag doppelklicken oder mit der rechten Maustaste klicken und Öffnen auswählen.

Sie können Einträge aus dem Verlauf entfernen, die Sie im Projekt nicht beibehalten möchten. Wählen Sie Einträge aus, die Sie entfernen möchten, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Entfernen aus. Einzelne oder mehrere Einträge im Verlauf können auch mit der Schaltfläche Entfernen Löschen oben in der Liste mit den Verlaufseinträgen entfernt werden.

Automatisieren der Geoverarbeitung

Die Geoverarbeitungswerkzeuge, die über den Bereich Geoverarbeitung als Ausgangspunkt zum Automatisieren der Geoverarbeitung ausgeführt werden, funktionieren in Python und ModelBuilder.

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag des Geoverarbeitungsverlaufs und wählen Sie Python-Befehl kopieren aus, um den Befehl des Geoverarbeitungswerkzeugs als Python-Snippet zu kopieren. Weitere Informationen zum Ausführen von Geoverarbeitungswerkzeugen in Python
  • Sie können dem Python-Fenster das Python-Snippet auch direkt aus einem Verlaufseintrag hinzufügen, indem Sie den Befehl An Python-Fenster senden verwenden.
  • Einträge des Geoverarbeitungsverlaufs können auch per Drag & Drop in ModelBuilder verschoben werden. Dabei werden das Werkzeug und alle Parametereinstellungen in das Modell kopiert.
  • Sie können auch mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag im Verlauf klicken und Zum Modell hinzufügen auswählen. Dann werden das Werkzeug und alle zum Ausführen des Werkzeugs erforderlichen Daten zu einem geöffneten Modell hinzugefügt.

Freigeben der Analyse

Der Geoverarbeitungsverlauf spielt bei der Freigabe Ihrer Analyse als Geoverarbeitungspaket bzw. als Web-Werkzeug eine entscheidende Rolle. Jede Analyse, die Sie freigeben möchten, muss zunächst erfolgreich ausgeführt worden und bei Ihrem Geoverarbeitungsverlauf angemeldet sein.

Weitere Informationen zum Freigeben von Analysen

Geoverarbeitungsoptionen für die Protokollierung

Es gibt zwei Geoverarbeitungsoptionen, die steuern, wie die von Ihnen ausgeführten Geoverarbeitungswerkzeuge protokolliert werden.

Geoverarbeitungsvorgänge in XML-Protokolldatei schreiben

Diese Option steuert, ob Informationen über Geoverarbeitungsvorgänge, die Sie ausführen, in eine externe Protokolldatei geschrieben werden. Die Protokolldatei ist eine .xml-Datei, die unter %APPDATA%\ESRI\ArcGISPro\ArcToolbox\History gespeichert ist.

Geoverarbeitungsvorgänge in Dataset-Metadaten schreiben

Diese Option steuert, ob bestimmte Informationen, wie zum Beispiel Name des Werkzeugs, Parameter und Zeitpunkt der Ausführung, in den Metadaten der Eingabe- und Ausgabe-Datasets für ein Geoverarbeitungswerkzeug aktualisiert werden.

Hinweis:

Der Abschnitt Geoverarbeitungsverlauf der Dataset-Metadaten kann im FGDC-Metadaten-Style angezeigt werden.