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Funktion "Gecachte Raster"

Überblick

Mit der Funktion "Gecachte Raster" wird ein vorverarbeiteter Cache an dem Punkt in der Funktionskette erstellt, an dem er hinzugefügt wird. Er wird in der Regel vor den Funktionen eingefügt, die die Performance durch rechenintensive Verarbeitungsschritte beeinträchtigen können. Dazu zählen Funktionen wie Faltung, Bandarithmetik, Pansharpen sowie geometrische und mehrere arithmetische Funktionen.

Notizen

Vorsicht:

Diese Funktion wird nur unterstützt, wenn sie der Funktionskette für ein Element im Mosaik-Dataset hinzugefügt wird. Es ist nicht zulässig, diese Funktion der Funktionskette des Mosaik-Datasets oder der Funktionskette auf einem Layer hinzuzufügen.

Sie können diese Funktion mithilfe des Batch-Editor für Raster-Funktionen oder mit dem Werkzeug Cache für Mosaik-Dataset-Element erstellen einfügen, wenn Sie auf die Funktionskette jedes einzelnen Rasters in einem Mosaik-Dataset zugreifen. Sie können den Cache für jedes einzelne Element mithilfe des Werkzeugs Cache für Mosaik-Dataset-Element erstellen generieren, wenn Sie die Funktion hinzufügen, oder den Cache mit dem Werkzeug Mosaik-Dataset synchronisieren generieren oder aktualisieren, wobei die Option Cache erstellen aktiviert ist.

Parameter

Die Eingaben für diese Funktion sind Folgende:

ParameternameBeschreibung

Raster

Position in der Funktionskette, die die letzte Funktionsausgabe dieser Funktion darstellt. Dies wird automatisch ausgefüllt.

Cache-Pfad

Die Position, an der das gecachte Dataset gespeichert wird. Standardmäßig wird der Cache generiert und in einem Ordner neben dem Mosaik-Dataset gespeichert. Dieser Ordner hat den gleichen Namen wie die Geodatabase mit der Erweiterung .cache. Wird das Mosaik-Dataset jedoch in einer Enterprise-Geodatabase erstellt, wird der Cache in dieser Geodatabase generiert.

Cache-Dateiname

Vom System generierter Name, mit dem das gecachte Dataset identifiziert wird. Dieser wird angezeigt, wenn die Funktion der Funktionskette hinzugefügt wurde. Dieser Name kann nicht geändert werden.

Komprimierung

Komprimierungstyp, sofern zutreffend, der beim Erstellen des Cache verwendet wird.

  • Verlustfrei: Eine verlustfreie Komprimierung bedeutet, dass der Wert der Pixel beim Generieren des Cache-Datasets beibehalten wird.
  • Lossy: Eine verlustbehaftete Komprimierung bedeutet, dass der Wert jedes Pixels beim Generieren des gecachten Datasets nicht exakt beibehalten wird. Wenn Sie diese Methode verwenden, kann die Komprimierungsqualität auch zwischen 1 und 100 Prozent festgelegt werden.
  • Keine: Es wird keine Komprimierung beim Generieren des gecachten Datasets verwendet.

Die Standardeinstellung ist Verlustfrei.

Maximal zulässige Spalten

Begrenzt die Größe des Cache-Datasets nach Anzahl der Pixel in Spalten. Wenn die Datenausdehnung nicht dieser Beschränkung entspricht, wird der Cache nicht generiert.

Die Standardeinstellung ist 200000.

Maximal zulässige Zeilen

Begrenzt die Größe des Cache-Datasets nach Anzahl der Pixel in Zeilen. Wenn die Datenausdehnung nicht dieser Beschränkung entspricht, wird der Cache nicht generiert.

Die Standardeinstellung ist 200000.

Typ der Anforderungsgröße

Ermöglicht das Resampling der Auflösung des gecachten Rasters. Durch das Resampling des gecachten Rasters können komplexe Funktionsketten und intensive Prozesse schneller ausgeführt werden.

  • Pixelgrößenfaktor: Ermöglicht die Auswahl eines Skalierungsfaktors für das Resampling des gecachten Rasters. Der Standardfaktor lautet 1, wobei keine Skalierung durchgeführt wird.
  • Pixelgröße: Ermöglicht die Festlegung der Pixelgröße, mit der das gecachte Raster erstellt werden soll.

Der Standardwert ist Pixelgrößenfaktor.

Anforderungsgröße

Damit können Sie die Pixelgröße festlegen, mit der das gecachte Raster erstellt werden soll.

Der Standardwert ist 1.

In diesem Thema
  1. Überblick
  2. Notizen
  3. Parameter