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Raster-Analyseeinstellungen

Mit der Standard- oder Advanced-Lizenz verfügbar.

Übersicht

Raster-Analyseeinstellungen sind zusätzliche Parameter, die Auswirkungen auf die Ausgabe haben, die beim Senden einer Raster-Funktionsvorlage an ein ArcGIS Enterprise-Portal zur Verarbeitung erstellt wird. Sie unterscheiden sich von den regulären Werkzeugparametern darin, dass sie nicht auf der Registerkarte der Funktion Parameter angezeigt werden; es handelt sich vielmehr um Werte, die Sie während der Ausführung des Schrittes Erzeugung der Ausgabe auf der Registerkarte Einstellungen festlegen. Nachdem Sie diese Ausgabeeinstellungen festgelegt haben, werden sie von der Raster-Funktionsvorlage oder Funktionskette abgefragt und verwendet, wenn sie ausgeführt werden. Mithilfe dieser Einstellungen wird neben der Konsistenz sichergestellt, dass die Verarbeitung entsprechend gut definierter Standards erfolgt, die die Parameter Ihres Projekts steuern, z. B. das Definieren der geographischen Verarbeitungsausdehnung, das Koordinatensystem für alle Ausgaben oder die Zellengröße von Ausgabe-Web-Bilddaten-Layern.

Hinweise

Legen Sie Raster-Analyseeinstellungen für jeden Enterprise-Portal-Auftrag auf der Registerkarte Einstellungen der Seite Erzeugung der Ausgabe fest.

Einstellungen werden zwischen Aufträgen nicht beibehalten.

Wenn Sie Schnittmenge der Eingaben als Verarbeitungsausdehnung angeben, sich möglicherweise keine Features oder Zellen überschneiden und dies eine NULL-Ausdehnung (Breite und Höhe von NULL) zur Folge haben kann. In solchen Fällen werden keine Features oder Zellen verarbeitet.

Mit der Einstellung Ausdehnung wird definiert, welche Raster von einem Werkzeug verarbeitet werden. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn nur ein Teil eines größeren Datasets verarbeitet werden soll. Sie können sich diese Einstellung als Rechteck vorstellen, das verwendet wird, um Eingabe-Features und -Raster für die Verarbeitung auszuwählen. Die Ausdehnung des Ausgabe-Datasets ist in der Regel größer als die Einstellung Ausdehnung, um Features oder Zellen einzubeziehen, die durch das Ausdehnungsrechteck verlaufen.

Mit der Einstellung Fang-Raster wird eine Ausdehnung während der Ausführung gefangen oder ausgerichtet. Die linke untere Ecke der Ausdehnung wird an der Zellenecke des Fang-Rasters gefangen, dann wird die rechte obere Ecke anhand der Ausgabezellengröße angepasst. Wenn dann die Ausgabezellengröße mit der Größe der Fang-Raster-Zelle übereinstimmt, werden die Zellen im Ausgabe-Raster an den Zellen des Fang-Rasters ausgerichtet.

Parameter

ParameternameBeschreibung

Ausgabe-Koordinatensystem

Legt das Ausgabe-Koordinatensystem von Web-Bilddaten-Layern fest, die per Raster-Analyse in Portal for ArcGIS erstellt wurden.

  • Schaltfläche Koordinatensystem auswählen Koordinatensystem festlegen: Ermöglicht die Auswahl des Koordinatensystems für die Ausgabe-Web-Bilddaten-Layer im Dialogfeld Raumbezug.
  • Aktuelle Karte <Name>: Verwendet das Koordinatensystem der aktiven Karten- oder Szenenansicht.
  • Wie Layer <Name>: In der Liste sind alle Layer aufgeführt, und Sie können einen Layer als Koordinatensystem auswählen.

Wenn Sie kein Ausgabekoordinatensystem festlegen, ist der Raumbezug des Ausgabe-Web-Layers mit dem des Eingabe-Rasters identisch.

Ausdehnung

Die Einstellung für die Ausgabeausdehnung verarbeitet nur Features oder Raster, die sich innerhalb der angegebenen Ausdehnung befinden.

  • Standard: Das verwendete Werkzeug bestimmt die Verarbeitungsausdehnung basierend auf den Eingaben.
  • Vereinigungsmenge der Eingaben: Die kombinierte Ausdehnung aller Eingabedaten.
  • Schnittmenge der Eingaben: Die Ausdehnung, in der alle Eingabe-Features überlappen oder sich schneiden.
  • Aktuelle Anzeigeausdehnung: Die Ausdehnung der aktuellen Anzeige wird verwendet.
  • Wie unten angegeben <Name>: Die Koordinaten des ausgewählten Layers werden angezeigt und können geändert werden ("Links", "Rechts", "Oben" und "Unten").

Fang-Raster

Mit den Einstellungen für Fang-Raster wird die Ausdehnung der Ausgabe-Web-Bilddaten-Layer angepasst, damit sie der Zellenausrichtung des angegebenen Fang-Rasters entsprechen. Das zum Fangen verwendete Raster muss ein Web-Bilddaten-Layer sein.

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Fang-Raster festzulegen:

  • Navigieren Sie zu einem Image-Service, oder wählen Sie einen aus der Auswahlliste aus.
  • Geben Sie eine URL zu einem Web-Bilddaten-Layer ein.

Zellengröße

Legt die Zellengröße oder die Auflösung des Ausgabe-Rasters fest.

  • Maximum der Eingabedaten: Verwendet die größte Zellengröße aller Eingabe-Datasets. Dies ist die Standardeinstellung.
  • Minimum der Eingabedaten: Verwendet die kleinste Zellengröße aller Eingabe-Datasets.
  • Wie Layer <Name>: Verwendet die Zellengröße des angegebenen Layers oder des Raster-Datasets.

Die Standardeinstellung ist Maximum der Eingabedaten.

Projektionsmethode für Zellengröße

Die Projektionsmethode für Zellengröße bestimmt, wie die Größe der Ausgabe-Raster-Zelle berechnet wird, wenn Datasets während der Analyse projiziert werden.

  • Einheiten konvertieren: Die Einheiten werden auf Grundlage der verwendeten Koordinatensysteme konvertiert. Wenn von einem projizierten Koordinatensystem (PCS) auf ein anderes PCS projiziert wird, werden lineare Einheiten mit dem entsprechenden Faktor konvertiert. Beim Transformieren von einem geographischen Koordinatensystem (GCS) in ein anderes GCS werden die Winkeleinheiten konvertiert. Bei der Projektion von GCS zu PCS bzw. PCS zu GCS wird zur Berechnung der Ausgabezellengröße der Mittelwert aus den Verhältnissen der vier Seiten und der zwei Diagonalen der projizierten Ausdehnung zu denen der ursprünglichen Ausdehnung herangezogen. Dies ist die Standardeinstellung.
  • Auflösung beibehalten: Die projizierte Ausdehnung weist dieselbe Anzahl an quadratischen Zellen wie die ursprüngliche Ausdehnung auf. Die Ausgabezellengröße wird auf Grundlage der Flächenverhältnisse zwischen der projizierten Ausdehnung und der ursprünglichen Ausdehnung berechnet.
  • Mittelpunkt der Ausdehnung: Der Mittelpunkt der ursprünglichen Ausdehnung wird auf das Ausgabekoordinatensystem projiziert. Zur Berechnung der Ausgabezellengröße wird der Mittelwert der projizierten Entfernungen vom Mittelpunkt zu den vier benachbarten Punkten herangezogen.

Die Standardeinstellung ist Einheiten konvertieren.

Resampling-Methode

Durch das Resampling werden bei der Transformation des Raster-Datasets die Zellenwerte interpoliert. Diese Vorgehensweise wird verwendet, wenn die Ein- und Ausgabe nicht hundertprozentig übereinstimmen, wenn sich die Zellengröße ändert und/oder wenn die Daten verschoben werden. Beim Erstellen der Ausgabe stehen drei Resampling-Methoden zur Auswahl:

  • Nächster Nachbar: Es erfolgt eine Zuweisung des nächsten Nachbarn. Dies ist die schnellste der Interpolationsmethoden. Sie wird vorwiegend für diskontinuierliche Daten verwendet (beispielsweise für eine Klassifizierung der Landnutzung), weil die Zellenwerte nicht geändert werden. Der maximale räumliche Fehler entspricht der Hälfte der Zellengröße.
  • Bilinear: Es wird eine bilineare Interpolation durchgeführt und der neue Wert einer Zelle wird anhand eines gewichteten Entfernungsdurchschnitts der vier nächstgelegenen Eingabezellen ermittelt. Sie eignet sich für kontinuierliche Daten und bewirkt eine Glättung der Daten.
  • Kubisch: Es wird eine kubische Faltung ausgeführt und der neue Wert einer Zelle wird ermittelt, indem eine geglättete Kurve durch die sechzehn nächstgelegenen Eingabezellen geführt wird. Die Methode eignet sich für kontinuierliche Daten, allerdings enthält das Ausgabe-Raster möglicherweise Werte, die außerhalb des Bereichs des Eingabe-Rasters liegen. Es wird ein Raster erzeugt, das geometrisch weniger verzerrt ist als diejenigen, die mit dem Resampling-Algorithmus "Nächster Nachbar" erzielt wurden. Der Nachteil der Option "CUBIC" ist die längere Verarbeitungszeit.

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In diesem Thema
  1. Übersicht
  2. Hinweise
  3. Parameter