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Funktion "Zonale Statistiken"

Mit der Image Analyst-Lizenz verfügbar.

Mit der Spatial Analyst-Lizenz verfügbar.

Übersicht

Berechnet Statistiken der Werte eines Gitternetzs innerhalb der Zonen eines anderen Datasets.

Eine Zone wird durch alle Flächen in der Eingabe definiert, die den gleichen Wert aufweisen. Diese Flächen müssen nicht zusammenhängend sein. Wenn die Zonen- und Werteingaben jeweils Raster mit derselben Auflösung sind, werden sie direkt verwendet. Wenn die Auflösungen verschieden sind, wird ein internes Resampling angewendet, um die Auflösungen zur Übereinstimmung zu bringen, bevor die zonale Operation ausgeführt wird.

Abbildung "Zonale Statistiken"
Beispiel für den Statistiktyp "Zonale Statistiken" – Minimum.

Weitere Informationen zur Funktionsweise des Werkzeugs "Zonale Statistiken"

Dies ist eine globale Raster-Funktion.

Hinweise

Das Zonen-Raster muss eine Raster-Eingabe sein. Wenn Sie über ein Feature als Zonen verfügen, müssen Sie es in ein Raster konvertieren, bevor es in dieser Funktion verwendet werden kann. Wenn die Zoneneingabe ein Feature-Dataset mit relativ kleinen Features ist, müssen Sie bedenken, dass die Auflösung der Informationen im Verhältnis zur Auflösung des Werte-Rasters geeignet sein muss. Wenn die Flächen einzelner Features ähnlich sind wie die Fläche einzelner Pixel im Werte-Raster oder mit diesen übereinstimmen, werden bei der Feature-in-Raster-Konvertierung einige dieser Zonen möglicherweise nicht dargestellt.

Das Zonen-Raster muss über eine Attributtabelle verfügen. Die Attributtabelle wird normalerweise automatisch für ganzzahlige Raster erstellt. Unter bestimmten Umständen kann es jedoch vorkommen, dass sie nicht erstellt wird. Mit dem Werkzeug Raster-Attributtabelle erstellen können Sie die Tabelle manuell erstellen.

Beim Festlegen der Eingabezone entspricht das Standard-Zonenfeld dem ersten gültigen Feld. Sind keine anderen gültigen Felder vorhanden, wird das ObjectID-Feld als Standardfeld verwendet (z. B. OID). Wenn ein reserviertes Feld wie OID als Zonenfeld ausgewählt wird, kann dies ein mehrdeutiges Ergebnis zur Folge haben. Das Ergebnis beinhaltet nicht nur den Namen des konkreten reservierten Feldes, das für den jeweiligen Ausgabeformattyp notwendig ist, sondern auch das angegebene Zonenfeld. Wenn das angegebene Feld den gleichen Namen wie das reservierte Feld für das jeweilige Ausgabeformat aufweist, wird der Name für das Zonenfeld in der Ausgabe so geändert, dass alle Feldnamen im Ergebnis eindeutig sind. Um ein Feld mit eindeutigen Werten zu erstellen, das keinen reservierten Namen hat, verwenden Sie die Geoverarbeitungswerkzeuge Feld hinzufügen und Feld berechnen.

Das Werte-Raster kann ein Raster mit ganzzahligen Werten oder Gleitkommas sein. Bei Gleitkomma-Rastern werden jedoch die zonalen Berechnungen für Mehrheit, Medianwert, Minderheit und Varianz nicht durchgeführt.

Der Datentyp der Ausgabe ist abhängig von der durchgeführten zonalen Berechnung und dem Eingabetyp Werte-Raster. Weitere Informationen finden Sie unter Funktionsweise von "Zonale Statistiken".

Wenn es bei Berechnungen der Mehrheit und Minderheit zu einem Gleichstand kommt, basiert die Ausgabe für die Zone auf dem niedrigsten dieser Werte.

Wenn die Eingabe NoData-Pixel enthält, kann das Resampling in der Ausgabe an diesen Stellen größere Flächen ohne Daten verursachen, als Sie erwartet haben. Um dies zu vermeiden, führen Sie entweder ein Resampling des gröberen Eingabe-Rasters auf die Auflösung des feineren Eingabe-Rasters aus, oder legen Sie für die Zellengröße die Option Minimum der Eingabedaten in den Umgebungen für die Geoverarbeitung fest.

Dieses Werkzeug nutzt standardmäßig Mehrkernprozessoren. Die maximale Anzahl der nutzbaren Kerne ist auf 4 beschränkt. Wenn das Werkzeug weniger Kerne nutzen soll, verwenden Sie die Geoverarbeitungsumgebung Faktor für parallele Verarbeitung.

Weitere Informationen zu Geoverarbeitungsumgebungen, die auf diese Funktion angewendet werden, finden Sie unter Analyseumgebungen und Spatial Analyst.

Parameter

ParameternameBeschreibung

Zonen-Raster

(erforderlich)

Das Dataset, das die Zonen definiert. Die Zonen können durch ein ganzzahliges Raster festgelegt werden.

Zonenfeld

(erforderlich)

Feld mit den Werten, die jede Zone definieren. Es kann sich dabei um ein Feld mit einem ganzzahligen Wert oder einer Zeichenfolge handeln.

Werte-Raster

(erforderlich)

Raster, das die Werte für die Berechnung der Statistik enthält.

Statistiktyp

Zu berechnender Statistiktyp.

  • Mittelwert: Berechnet den Durchschnitt aller Pixel im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Mehrheit: Ermittelt den am häufigsten vorkommenden Wert aus allen Pixeln im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Maximum: Ermittelt den größten Wert aus allen Pixeln im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Medianwert: Ermittelt den Medianwert aus allen Pixeln im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Minimum: Ermittelt den kleinsten Wert aus allen Pixeln im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Minderheit: Ermittelt den am seltensten vorkommenden Wert aller Pixel im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Bereich: Berechnet die Differenz zwischen dem größten und kleinsten Wert aus allen Pixeln im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Standardabweichung: Berechnet die Standardabweichung aller Pixel im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Summe: Berechnet den Gesamtwert aller Pixel im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.
  • Varianz: Berechnet die Anzahl der Einzelwerte für alle Pixel im Werte-Raster, die zur selben Zone gehören wie das Ausgabepixel.

NoData-Werte in Berechnungen ignorieren

Gibt an, ob sich NoData-Werte im Werte-Raster auf die Ergebnisse der Zone auswirken, in der sie liegen.

  • Ja: Innerhalb einer bestimmten Zone werden nur Pixel verwendet, die im Werte-Raster einen Wert aufweisen, um den Ausgabewert für diese Zone zu bestimmen. NoData-Pixel im Wert-Raster werden bei der Statistikberechnung ignoriert. Dies ist die Standardeinstellung.
  • Nein: Wenn innerhalb einer bestimmten Zone NoData-Pixel im Werte-Raster vorhanden sind, wird davon ausgegangen, dass nicht genügend Informationen vorhanden sind, um statistische Berechnungen für alle Pixel in dieser Zone durchzuführen. Aus diesem Grund erhält die gesamte Zone im Ausgabe-Raster den Wert "NoData".

Umgebungseinstellungen

Einstellungen der Geoverarbeitungsumgebung für globale Funktionen werden auf der Anwendungsebene gesteuert. Verarbeitungsumgebungen lassen sich in ArcGIS Pro durch Auswahl der Schaltfläche Umgebung auf der Registerkarte Analyse einstellen. Weitere Informationen zu Umgebungseinstellungen finden Sie unter Analyseumgebungen und Spatial Analyst.

Die folgenden Umgebungen werden durch diese globale Funktion unterstützt:

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