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Konnektivität und Zuordnungen

Assets in einem Netzwerk werden miteinander verbunden, um Fließwege für die Ressourcen zu erzeugen. Manche Netzwerk-Assets, die eine Ressource transportieren, werden durch strukturelle Komponenten unterstützt. Ein Transformator oder eine Transformatorbank kann z. B. an einem Mast montiert, in einen Container wie eine Pumpstation eingefügt oder unter der Erde in Anlagen wie Kanälen oder Gräben untergebracht werden. Die möglichst genaue Angabe der Verknüpfungen zwischen den Features optimiert Ihr System und ermöglicht Ihnen die Verwendung erweiterter Funktionen in Werkzeugen und Befehlen zum Verwalten Ihres Netzwerks.

Konnektivität basierend auf geometrischer Übereinstimmung und Zuordnungsmechanismen

Features in einem Versorgungsnetz sind miteinander aufgrund von geometrischer Übereinstimmung und Zuordnungsmechanismen verknüpft. Eine geometrische Übereinstimmung entsteht, wenn Features dieselbe X-, Y- und Z-Position aufweisen. Mithilfe von Zuordnungsmechanismen können Sie die Beziehungen zwischen Features modellieren, die nicht geometrisch übereinstimmen. Dazu kann die Modellierung der Konnektivität zwischen Features, Strukturen und deren Anbau-Features sowie Container-Features, die weitere Features enthalten, gehören.

Regeln und Beschränkungen

Mit Regeln können Sie steuern, welche Assets mit anderen Assets in Beziehung stehen können. Diese Steuerung wird zwischen Features auf der Ebene der Asset-Gruppen und Asset-Typen eingerichtet. Regeln sind erforderlich, um eine Netzwerk-Topologie zu aktivieren, die den Zugriff für die Arbeit mit Verfolgungen, Schemas und weiteren Funktionen ermöglicht.

Feature-Beschränkungen werden auf Klassenebene angewendet, um die Verbindung oder Zuordnung bestimmter Features zu verhindern. Somit kann es Regeln nur zwischen bestimmten Klassen auf der Ebene der Asset-Gruppen und Asset-Typen geben. Weitere Informationen finden Sie unter Feature-Beschränkungen.

Wenn eine Netzwerk-Topologie deaktiviert wird, wird eine große Dirty Area über das gesamte Versorgungsnetz hinweg erstellt. Sind keine Regeln vorhanden, können Zuordnungen importiert werden, solange die Features in der CSV-Datei (Comma Separated Values, durch Komma getrennte Werte) im Netzwerk vorhanden sind und diese Zuordnungen keinen Feature-Beschränkungen widersprechen. Wenn Netzwerkregeln nach der Erstellung oder dem Import von Zuordnungen erstellt oder importiert werden, werden bei Aktivierung der Netzwerk-Topologie Fehler-Features generiert, um Instanzen ohne Regeln für geometrisch übereinstimmende Features und Features in einer Zuordnung zu kennzeichnen.

Nachdem einem Versorgungsnetz eine Regel hinzugefügt wurde, erfordern unabhängig davon, ob die Netzwerk-Topologie aktiviert oder deaktiviert wurde, alle Konnektivitätszuordnungen basierend auf geometrischer Übereinstimmung und andere Zuordnungen eine Regel. Ist keine Netzwerkregel vorhanden (wie bei Konnektivität basierend auf geometrischer Übereinstimmung), werden die Features mit Fehler-Features gekennzeichnet, wenn die Netzwerk-Topologie aktiviert oder überprüft wurde. Bei Zuordnungen schlägt die Änderung (Zuordnungserstellung) fehl, wenn keine unterstützende Netzwerkregel vorhanden ist. Die geometrische Übereinstimmung und die Zuordnungsregeln werden zu verschiedenen Zeiten geprüft. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Abschnitt.

Die Zuordnungen zwischen Features in einem Versorgungsnetz können mit dem Werkzeug Zuordnungen exportieren in eine CSV-Datei exportiert werden. Mit dem Werkzeug Zuordnungen importieren können Sie Zuordnungen importieren. Zuordnungs-Features werden anhand der Netzwerkregeln überprüft, wenn die Netzwerk-Topologie aktiviert oder überprüft wird.

Konnektivität und Zuordnungen zwischen zwei Features werden in Analysen verwendet, um Analyseereignisse zu steuern, wie zum Beispiel Verfolgung oder Generierung von Schemas. Durch eine genaue Angabe der Beziehung zwischen den Features werden die Netzwerkverfolgung präziser und Schemalayouts optimiert. Zuordnungen können in voreingestellten Feature-Vorlagen verwendet werden.

Verschieben, Anzeigen und Aktualisieren von Features

Änderungen, die vorgenommen wurden, um eine Konnektivität basierend auf geometrischer Übereinstimmung oder eine Zuordnung zwischen Features zu erstellen oder zu ändern, müssen in die Netzwerk-Topologie übertragen werden. Dirty Areas geben an, wo Änderungen an den Netzwerk-Features vorgenommen wurden. Danach muss die Netzwerk-Topologie überprüft werden, um sie entsprechend zu aktualisieren.

Wird mit Bearbeitungswerkzeugen ein Feature, das Teil einer Konnektivität ist, verschoben, wird das mit ihm verbundene Feature ebenfalls verschoben. Dies gilt sowohl für Konnektivität basierend auf geometrischer Übereinstimmung als auch für Konnektivitätszuordnungen. Bei Containment- und strukturellen Anbau-Zuordnungen werden verbundene Features aber nur dann ebenfalls verschoben, wenn die Struktur oder der Container bewegt wird. Wird der Inhalt oder werden die Anbauten verschoben, wird der Container oder die Struktur nicht verschoben. Wenn z. B. ein Schutzschalter in einem Umspannwerk verschoben wird, ist es nicht gewünscht, dass dabei das gesamte Umspannwerk ebenfalls verschoben wird.

Die Zuordnungen können in einer Karte angezeigt werden. Es kann auch ein Netzwerkschema zum Anzeigen der Zuordnungen in Ihrem Netzwerk generiert werden. Im Bereich Zuordnungen ändern kann die Liste der Zuordnungen angezeigt werden.

Wenn ein neues Feature mit einem Teilnetz verbunden wird, muss dieses Teilnetz mit dem Werkzeug Teilnetz aktualisieren aktualisiert werden. Dies wird durchgeführt, um den Teilnetznamen auf das neue Feature anzuwenden und auch um das SubnetLine-Feature neu zu generieren, das das Teilnetz in einer einzelnen Multipart-Zeile wiedergibt (wie in der Teilnetzdefinition definiert).