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Konnektivitätszuordnungen

Konnektivitätszuordnungen ermöglichen das Modellieren der Konnektivität zwischen zwei Punkt-Features, die nicht lagegleich sind.

Konzeptansicht der Konnektivitätszuordnungen in einem Netzwerk

In dem obigen Schema ist der Transformator mit einem Verbindungspunkt an einer elektrischen Verteilerleitung verbunden. Dadurch entsteht eine Verbindung, bei der die Lage des Transformators nicht mit der Lage des Verbindungspunktes identisch sein muss. Diese Verbindung repräsentiert den physischen Überbrückungsdraht zwischen Transformator und Verbindungspunkt in der Realität.

Konnektivitätszuordnungen

Eine Knoten-Knoten-Konnektivitätszuordnung gilt zwischen zwei Punkten und unterstützt die Konnektivität zwischen den Anschlusspunkten bei Bauteil-Features. Für diesen Zuordnungstyp gelten Knoten-Knoten-Konnektivitätsregeln. Konnektivitätszuordnungen können Sie für Device- und Junction-Feature-Classes in einer Netzart definieren, sofern Netzwerkregeln vorhanden sind, die die Zuordnung unterstützen.

Zwei nicht lagegleiche Punkte können voneinander um x und y oder z versetzt sein. Diese zwei Punkt-Features halten über eine Konnektivitätszuordnung die Konnektivität zueinander aufrecht. Zum Beispiel ein Transformator und eine Sicherung, die sich nebeneinander befinden. Die Sicherung könnte sich auch über dem Transformator befinden und trotzdem verbunden sein. Einige Typen von Punkt-Features können sich an derselben x-, y- und z-Position befinden. Punkte, die nicht lagegleich sein können, erzeugen Fehler-Features wenn die Netzwerk-Topologie aktiviert oder überprüft wird. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Fehler-Features.

Bauteil-Features mit Anschlusspunktkonfigurationen ermöglichen mehrere Konnektivitätszuordnungen, wenn sie eindeutige Anschlusspunkte verwenden.

Punkt-Features, die im Feld nahe beieinander liegen, sind auf einer Karte durch einen Versatz voneinander getrennt. Zum Beispiel können ein Transformator und eine Sicherung in der Realität nur Zentimeter voneinander entfernt sein. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden sie auf einer Karte etwas weiter voneinander entfernt dargestellt, um die Überlappung der Symbolisierung zu vermeiden. Dies ist bei Versorgungsnetzkarten üblich, wenn die Teile im Versorgungssystem dicht beieinander sind. Zum Beispiel in einem Umspannwerk.

Arbeiten mit Konnektivitätszuordnungen

Konnektivitätszuordnungen können im Bereich Zuordnungen ändern erstellt werden. Dies ist ein interaktiver Bereich, in dem Sie vorhandene Features in der Karte auswählen können, um Konnektivitätszuordnungen zwischen Features einzurichten.

Nachdem Konnektivitätszuordnungen eingerichtet wurden, können Sie mit mehreren Methoden die Konnektivität von Features mit Konnektivitätszuordnungen überprüfen. Sie können eine Verbindungsverfolgung durchführen, die zeigt, welche Features verbunden sind. Konnektivitätszuordnungen können Sie mit dem Befehl Anzeigen auf der Karte sichtbar machen. Sie können auch ein Netzwerkschema generieren, um die Konnektivitätszuordnungen in der Netzschema-Darstellung anzuzeigen.