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Verwalten der Regeln und der Layoutdefinition für Ihre Vorlagen

Eine Schemavorlage weist eine Reihe von Konfigurationseigenschaften auf. Mit diesen Konfigurationseigenschaften wird angegeben, welche Netzwerk-Features in Schemas (Regel- und Layoutdefinition) und in der Darstellung (Definition von Schema-Layern) der generierten Netzwerkschemas vorhanden sein können.

Schwerpunkt dieses Themas sind Aspekte der Regel- und Layoutdefinition. Zudem wird erläutert, wie die Regel- und Layoutdefinitionen in der Vorlage eingerichtet sein müssen.

Hinweis:

Die Bearbeitung der Regel- und Layoutdefinition einer Schemavorlage ist eine Verwaltungs- und Konfigurationsaufgabe, die vom Datenbankbesitzer des Versorgungsnetzes über eine direkte Verbindung mit der Default-Version durchgeführt werden muss.

Zusätzlich zu diesen Anforderungen muss das mit dem Portal verbundene Konto der Besitzer des Versorgungsnetzes sein, damit dieser Vorgang ausgeführt werden kann. Dies bildet im Grunde eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Einführung in die Definition von Regeln und Layouts

Das Werkzeug Schemavorlage hinzufügen ist das erste Werkzeug, dass zum Erstellen einer Schemavorlage ausgeführt werden muss. Anschließend fügen Sie zum Erstellen der Regel- und Layoutdefinition für die neue Vorlage Schemaregeln und Schemalayouts zur Vorlage hinzu.

Angeben der grundlegenden Eigenschaften in einer Vorlage

Das Werkzeug Schemavorlage ändern wird verwendet, um die grundlegenden Eigenschaften in einer Vorlage einzurichten. Mit diesen Eigenschaften können Sie Folgendes definieren:

  • Festlegen einer Vorlage als neue Standardvorlage
  • Angeben, wie eine Vorlage Stützpunkte von Netzwerkkanten verarbeiten soll
  • Definieren der Größe für den Rand zwischen Containern und deren Inhalten in einer Vorlage
  • Aktivieren oder Deaktivieren der Funktionen für Schemaspeicherung und Schemaerweiterung für alle Schemas, die auf dieser Vorlage basieren.

Hinzufügen von Schemaregeln zur Regel- und Layoutdefinition einer Vorlage

Es gibt zahlreiche Geoverarbeitungswerkzeuge zum Hinzufügen von Regeln zu Vorlagen:

Sie können für eine Vorlage eine oder mehrere Regeln konfigurieren. Mit Werkzeugen vom Typ Regel zum <XXX> hinzufügen können Sie im Allgemeinen eine Reihe von Regeln konfigurieren, die gleichzeitig unterschiedliche Netzwerkquellenklassen verarbeiten. Werkzeuge vom Typ Regel zum <XXX> nach Attribut hinzufügen sind für die Konfiguration von Regeln vorgesehen, die für eine bestimmte Netzwerkquellenklasse ausgeführt werden, indem die betreffenden Quellen nach Attributen gefiltert werden. In beiden Fällen fügen Werkzeuge der Typen Regel zum <XXX> hinzufügen und Regel zum <XXX> nach Attribut hinzufügen eine Regel am Ende der Regelliste der Vorlage hinzu.

Für diese beiden Werkzeugtypen sind zwei Eingaben erforderlich: ein Versorgungsnetz-Datenelement und der Name einer Schemavorlage (die für das Versorgungsnetz vorhanden ist). Beide Werkzeuge generieren zwei Ausgaben: ein Ausgabe-Versorgungsnetz und eine Ausgabe-Schemavorlage. Die Schemavorlage weist eine zusätzliche Regel auf, das Versorgungsnetz hat dagegen eine geänderte Schemavorlage.

Während der Generierung eines Schemas basierend auf einer Vorlage werden grundsätzlich alle Regeln in der Regelliste der Vorlage basierend auf der Reihenfolge, in der sie hinzugefügt wurden, verkettet. Die erste Regel wird für die Versorgungsnetz-Features ausgeführt, die als Eingabe für die Schemaerstellung verwendet wurden. Die generierten Ausgabe-Features werden dann als Eingabe für die nächste Regel verwendet.

Da die in der Vorlage angegebenen Regeln den Inhalt der generierten Schemas bestimmen, ist die Reihenfolge der Regeln in der Regelliste entscheidend und muss gesteuert werden. Methoden für diese Art der Anordnung und die Logik dahinter werden weiter unten im Abschnitt Steuern der Regel- und Layoutdefinition Ihrer Vorlage erläutert.

Hinzufügen von Schemalayouts zur Regel- und Layoutdefinition einer Vorlage

Mit Geoverarbeitungswerkzeugen nach dem Muster <XXX>-Layout hinzufügen können Sie die Layouts konfigurieren, die Sie auf die Schemas anwenden möchten, die auf einer bestimmten Vorlage basieren. Diese Layouts werden automatisch bei der Schemaerstellung ausgeführt oder nicht:

Mit jedem Werkzeug wird am Ende der Layoutliste einer Vorlage ein neues Layout hinzugefügt. Dieses Layout ist standardmäßig aktiv, um bei der Schemaerstellung automatisch ausgeführt zu werden.

Während der Generierung eines Schemas basierend auf einer Vorlage entspricht die Reihenfolge, in der die aktiven Layouts auf das Schema angewendet werden, der Reihenfolge in der Layoutliste für die Vorlage. Diese Reihenfolge hat einen echten Einfluss auf das endgültige Schemalayout.

Steuern der Regel- und Layoutdefinition Ihrer Vorlage

Sie können eine Schemavorlage auch erstellen, indem Sie die Werkzeuge manuell nacheinander ausführen. Dieser Vorgang würde etwa wie folgt aussehen: Führen Sie im Geoverarbeitungsbereich das Werkzeug Schemavorlage hinzufügen aus, und führen Sie dann die Werkzeuge Regel zum <XXX> hinzufügen oder <XXX> Layout hinzufügen aus. Die einzelnen Regeln werden in einer systembedingten Reihenfolge hinzugefügt. Sie entspricht der Anordnung der Regelliste, die für eine Vorlage erstellt wurde, und basiert auf der Reihenfolge, in der die Regeln hinzugefügt wurden. Jede neu hinzugefügte Regel wird also am Ende der Regelliste für die Vorlage angefügt. Der gleichen Logik folgend wird jedes neu hinzugefügte Layout am Ende der Layoutliste der Vorlage angefügt. Dies geschieht in der Reihenfolge, in der das Layout hinzugefügt wurde.

Für eine bessere Kontrolle der Vorlagenkonfiguration und zur Dokumentation der Struktur sollten Sie jedoch unbedingt ModelBuilder verwenden, um das Geoverarbeitungsmodell aus Regel- und Layoutdefinitionen Ihrer Schemavorlage zu erstellen. Ein Geoverarbeitungsmodell funktioniert in ähnlicher Weise wie die Erstellung von Netzwerkschemas. Beide Vorgänge bieten Organisation und Struktur für drei Hauptphasen:

  • Phase 1: Erstellen einer Vorlage und Konfigurieren der grundlegenden Eigenschaften
  • Phase 2: Hinzufügen von Regeln, mit denen der endgültige Schemainhalt definiert wird
  • Phase 3: Hinzufügen von Layouts, mit denen die Darstellung (Abstände, Sichtbarkeit usw.) des Schemas generiert wird
Geoverarbeitungsmodell aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage: die drei Hauptphasen

Um die Erstellung der Vorlagen zu steuern, müssen die Werkzeuge im Geoverarbeitungsmodell aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage verkettet werden, damit das Ausgabe-Versorgungsnetz und die Ausgabe-Schemavorlage des vorherigen Werkzeugs die Eingaben für das nächste Werkzeug sind. Dadurch können Sie die genaue Reihenfolge der einzelnen Regeln in der Regelliste der Vorlage sowie der einzelnen Layouts in der Layoutliste der Vorlage sicherstellen. Dies führt wiederum zu einer besseren Kontrolle des Inhalts und des Layouts des Inhalts in Schemas, die später auf dieser Vorlage basieren sollen.

Erstellen eines Geoverarbeitungsmodells aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage

Phase 1: Erstellen der Vorlage und Konfigurieren der grundlegenden Eigenschaften

Zur ersten Phase beim Konfigurieren eines solchen Geoverarbeitungsmodells gehört das Erstellen einer Vorlage und das Konfigurieren der grundlegenden Eigenschaften für die Vorlage. In den meisten Fällen werden bei diesem Schritt zwei Werkzeuge ausgeführt:

  1. Schemavorlage hinzufügen: Zum Erstellen einer Vorlage für ein bestimmtes Versorgungsnetz.
  2. Schemavorlage ändern: Zum Einrichten der Vorlageneigenschaften. Beispiel: Der Umgang mit GIS-Stützpunkten an Schemakanten oder die Größe von Rändern an Schemacontainern.

Beispiel für die Erstellung von Schemavorlagen und die Konfiguration von Eigenschaften

Voraussetzung:

  • Starten Sie ArcGIS Pro.
  • Melden Sie sich mit Ihren Anmeldeinformationen als Besitzer des Versorgungsnetzes beim Portal an.
  • Laden Sie Ihr Projekt herunter, oder erstellen Sie ein neues.
  • Fügen Sie der Standardverzweigung der Datenbank eine Verbindungsdatei hinzu, die das Versorgungsnetz referenziert, mit dem Sie arbeiten möchten, oder erstellen Sie eine neue. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie die Verbindung mit den Anmeldeinformationen des Besitzers für das Versorgungsnetz herstellen.

Mit den folgenden Workflow-Schritten wird kurz beschrieben, wie diese Werkzeuge für die erste Phase der Konfiguration Ihrer Schemavorlage eingerichtet werden:

  1. Navigieren Sie zur Registerkarte Analyse und klicken Sie auf ModelBuilder.

    Eine Registerkarte für ein neues Geoverarbeitungsmodell (Modell) wird geöffnet.

  2. Öffnen Sie den Bereich Geoverarbeitung. Klicken Sie auf Toolboxes, und blenden Sie dann unter Utility Network Tools das Toolset Netzwerkschemas ein.
  3. Blenden Sie das Toolset Konfiguration ein, und ziehen Sie dann das Werkzeug Schemavorlage hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
  4. Doppelklicken Sie auf der Registerkarte "Modell" auf das Feld Schemavorlage erstellen:
    1. Klicken Sie neben dem Feld Eingabe-Versorgungsnetz auf die Schaltfläche "Durchsuchen", wechseln Sie zu Projekt/Datenbanken, wählen Sie die Datenbankverbindungsdatei aus, und navigieren Sie zum Versorgungsnetz.
    2. Geben Sie in das Feld Eingabe-Schemavorlage einen Namen für die neue Vorlage ein.
    3. Klicken Sie auf OK.
  5. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Schemavorlage ändern auf die Registerkarte.
  6. Verbinden Sie die Ausgabevariablen des Werkzeugs Schemavorlage hinzufügen mit dem Werkzeug Schemavorlage ändern, wie in den beiden folgenden Schritten erläutert:
    1. Klicken Sie auf die Variable für das Ausgabe-Versorgungsnetz des Werkzeugs Schemavorlage hinzufügen, und halten Sie die linke Maustaste gedrückt, während Sie den Cursor auf das Werkzeug Schemavorlage ändern verschieben. Lassen Sie die Maustaste los, und klicken Sie auf Eingabe-Versorgungsnetz.
    2. Klicken Sie auf die Variable für das Ausgabeschema des Werkzeugs Schemavorlage hinzufügen, und halten Sie die linke Maustaste gedrückt, während Sie den Cursor auf das Werkzeug Schemavorlage ändern verschieben. Lassen Sie dann die Maustaste los, und klicken Sie auf Eingabe-Schemavorlage.
  7. Doppelklicken Sie auf das Feld Schemavorlage ändern, und richten Sie den Container-Rand ein, wie in den folgenden Schritten beschrieben:
    1. Aktivieren Sie Standardvorlage, falls diese neue Schemavorlage als Standard verwendet werden soll, wenn Sie in Ihrer ArcGIS Pro-Sitzung zum ersten Mal ein Schema generieren.
    2. Geben Sie im Bereich Beschreibung eine Beschreibung für Ihre Schemavorlage ein.
    3. Erweitern Sie den Abschnitt Allgemeine Definitionen der Vorlage.
    4. Geben Sie abhängig vom Koordinatensystem des Versorgungsnetzes einen geeigneten Wert für die Größe des Container-Rands ein.

      Beispiel: Geben Sie 0,2 für Container-Rand ein, und wählen Sie in der Dropdown-Liste Meter aus.

    5. Deaktivieren Sie Schemaspeicherung aktivieren, wenn Sie verhindern möchten, dass Benutzer Schemas, die auf dieser Vorlage basieren, speichern. Dies ist in der Regel dann sinnvoll, wenn Ihre Vorlage zum Generieren von Einzelschemas für Datensteuerungszwecke konzipiert wurde.
    6. Aktivieren Sie Zur Schemaerweiterung aktivieren, wenn Benutzer in der Lage sein sollen, Schemas, die auf dieser Vorlage basieren, zu erweitern.
    7. Klicken Sie auf OK.

Am Ende dieser ersten Phase sollte Ihr Geoverarbeitungsmodell für Schemavorlagen in etwa folgendermaßen aussehen:

Geoverarbeitungsmodell für Regel- und Layoutdefinitionen der Schemavorlage: Beispiel für die erste Phase

Phase 2: Hinzufügen der verschiedenen Schemaregeln

Die zweite Phase bei der Konfiguration eines Geoverarbeitungsmodells aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage beschäftigt sich mit Regeln. Dabei werden Werkzeuge wie Regel zum <XXX> hinzufügen oder Regel zum <XXX> nach Attribut hinzufügen verwendet, um eine neue Regel zur Regelliste der Vorlage hinzuzufügen. Die Liste der Regeln, die durch die Ausführung dieser Werkzeuge erstellt wird, definiert die Reihenfolge, in der bei der Schemaerstellung die Regeln ausgeführt werden. So wird der Inhalt von Schemas definiert, die auf dieser Vorlage basieren.

Die Regeln werden dazu verwendet, das Schemadiagramm zu ändern. Jede Regel führt jedoch eine sehr spezifische Transformation des Diagramms aus, die häufig eine bestimmte Position in der Regelliste rechtfertigt. Beispiel: Eine Verfolgungsregel wird im Allgemeinen an der ersten Position in der Regelliste einer Vorlage eingerichtet, Regeln zum Reduzieren von Knoten werden häufig am Ende der Regelliste konfiguriert, und Regeln zum Entfernen von Features können je nach Zweck an einer beliebigen Position in der Liste eingerichtet werden.

Wie im Thema zu Schemaregeln erläutert, ist die Verarbeitung der einzelnen Regeln in dieser Kette iterativ, die Regelsequenz ist es allerdings nicht. Zur Einrichtung einer iterativen Regelsequenz werden in dieser Phase häufig auch zwei Werkzeuge verwendet: Regel zum Starten von Iterationen hinzufügen und Regel zum Beenden von Iterationen hinzufügen. Sie sind besonders für Iterationen einer Sequenz aus mehreren Regeln zum Reduzieren von Knoten nützlich, mit denen nicht nur Knoten verarbeitet werden, die einen oder zwei andere Knoten verbinden, also wenn es unter den Regeln zum Reduzieren von Knoten Knoten mit einem benachbarten Knoten gibt, die gemäß Konfiguration reduziert werden sollen. Das Reduzieren von Knoten, die einen anderen Knoten verbinden, führt dazu, dass sich die Anzahl der Verbindungen zu den verbleibenden Knoten ändert. Dadurch werden diese verbleibenden Knoten potenziell neue Kandidaten für eine Reduzierungsregel, die zuvor ausgeführt wurde.

Bedenken Sie, dass die einzelnen Regeln optional sind. Die meisten der normalen Regelsequenzen, die Sie konfigurieren, sollten für die vollständige oder für Teile der im Folgenden erläuterten Sequenz passen:

  1. Die Regeln zum Entfernen von Features, die mit den Werkzeugen Regel zum Entfernen von Features hinzufügen und Regel zum Entfernen von Features nach Attribut hinzufügen konfiguriert wurden, können an der ersten Position in der Regelsequenz ausgeführt werden, um systematisch bestimmte Features aus dem Schema zu entfernen, bevor das Schemadiagramm optimiert wird.

    Führen Sie beispielsweise das Werkzeug Regel zum Entfernen von Features hinzufügen mit der Option EXCLUDE_SOURCE_CLASSES aus, um Features zu verwerfen, die sich auf alle Netzwerkklassen beziehen – mit Ausnahme einiger bestimmter Klassen. Da die Vollständigkeit von Diagrammen in Netzwerkschemas stets bewahrt wird, kann es hilfreich sein, eine bestimmte Leitungsklasse (z. B. eine Stromversorgungsleitung) während der Ausführung von Source Type = EDGES auszuschließen, um sicherzustellen, dass Ihre Schemas auf einem bestimmten Teil des Netzwerks, in diesem Fall das Übertragungsnetz, basieren.

  2. Die Regeln für räumliche Abfragen, die mit dem Werkzeug Regel für räumliche Abfragen hinzufügen hinzugefügt werden, können in der Regelliste jederzeit eingerichtet werden. Es bietet sich jedoch an, sie zu Beginn der Regelliste einzurichten, um alle interessanten Features aufzugreifen.
  3. Die Verfolgungsregel, die mit dem Werkzeug Verfolgungsregel hinzufügen hinzugefügt wurde, ist im Allgemeinen eine der ersten Regeln, die Sie in der Regelliste einrichten, wenn Sie eine Vorlage konfigurieren möchten, um Schemas aus Verfolgungen zu generieren. In diesem Fall können Sie auch die Konfiguration von Regeln zum Festlegen von Startpunkten für die Vorlage in Betracht ziehen, um bestimmte Features oder Knotenanschlusspunkte als Startpunkte für die Ausführung der Verfolgungsregel festzulegen. Startpunktregeln können mit dem Werkzeug Regel zum Festlegen von Startpunkten nach Attribut hinzufügen einrichten.
    Hinweis:

    Unabhängig davon, an welcher Stelle das Werkzeug Regel zum Festlegen von Startpunkten nach Attribut hinzufügen sich in der Regelsequenz befindet, wird es stets vor einer Verfolgungsregel ausgeführt. Aus Gründen der Logik und um die Lesbarkeit Ihres Geoverarbeitungsmodells zu gewährleisten, sollte es jedoch vor dem Werkzeug für Verfolgungsregeln eingerichtet werden.

  4. Die Regeln zum Einblenden von Containern, die mit dem Werkzeug Regel zum Einblenden von Containern hinzufügen oder Regel zum Einblenden von Containern nach Attribut hinzufügen konfiguriert wurden, ermöglichen das Einblenden von Containern in Schemas. Sie werden im Allgemeinen vor Regeln eingerichtet, die das Schemadiagramm vereinfachen.
  5. Die Regeln zum Hinzufügen von Konnektivitätszuordnungen, die mit dem Werkzeug Regel zum Hinzufügen von Konnektivitätszuordnungen hinzufügen konfiguriert werden, können eingerichtet werden, um die in den Schemas dargestellten Konnektivitätszuordnungen abzurufen und die Vollständigkeit des Diagramms vor dem Ein- oder Ausblenden von Features sicherzustellen.
    Vorsicht:

    Da diese Regel sehr zeitaufwändig ist, sollten Sie sie nur im Bedarfsfall konfigurieren. Das Hinzufügen von Konnektivitätszuordnungen ist für eine Vorlage, die für die Ausführung einer Verfolgungsregel konfiguriert ist, beispielsweise nicht relevant, da die Konnektivitätszuordnungen bereits systematisch von der Verfolgung selbst zurückgegeben werden.

  6. Die Regeln zum Ausblenden von Containern, die bei der Ausführung des Werkzeuges Regel zum Ausblenden von Containern hinzufügen oder Regel zum Ausblenden von Containern nach Attribut hinzufügen eingerichtet werden, werden häufig zum Ausblenden von Containern in Schemas ausgeführt. Sie müssen nach den Regeln zum Einblenden von Containern ausgeführt werden, wenn Sie alle Inhalte im Zusammenhang mit den ausgeblendeten Containern verfolgen möchten.
  7. Die Regel zum Starten von Iterationen, die mit dem Werkzeug Regel zum Starten von Iterationen hinzufügen konfiguriert wurde, muss sich am Anfang einer iterativen Sequenz der Regel zum Reduzieren von Knoten befinden. Dadurch wird bei der Schemaerstellung eine Schleife durch die Regelsequenz zum Reduzieren von Knoten ausgeführt, bis im Schema Knoten vorhanden sind, die von einer der Regeln in der Sequenz reduziert werden müssen.
  8. Die Regeln zum Reduzieren von Knoten, die bei der Ausführung der Werkzeuge Regel zum Reduzieren von Knoten hinzufügen und Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen hinzugefügt wurden, werden zum Vereinfachen des Schemadiagramms verwendet.
    Vorsicht:

    Während der Konfiguration müssen Sie es vermeiden, Regeln zum Reduzieren von Knoten, die Knoten verarbeiten, die maximal zwei andere Knoten verbinden, und Regeln zum Reduzieren von Knoten, die mindestens drei andere Knoten verarbeiten, innerhalb derselben iterativen Sequenz der Reduktionsregeln zu mischen.

    Tipp:

    Da Inhaltsknoten keine Features ohne Inhalt und Knoten ohne Inhalt keine Features mit Inhalt aggregieren können, können Sie die Regel "Features entfernen" vor dem Reduzieren von Knoten so konfigurieren, dass Polygon-Container und alle Inhalt-Container-Beziehungen im Schema entfernt werden, und dann Reduzierungen erzwingen.

  9. Die Regel zum Beenden von Iterationen, die mit dem Werkzeug Regel zum Beenden von Iterationen hinzufügen konfiguriert wurde, muss sich am Ende einer iterativen Sequenz der Regel zum Reduzieren von Knoten befinden, das heißt, direkt hinter der letzten Regel zum Reduzieren von Knoten in der Sequenz, in der der Erstellungsprozess iteriert werden soll.
  10. Die Regel zum Reduzieren von Kanten, die mit dem Werkzeug Regel zum Reduzieren von Kanten nach Attribut hinzufügen eingerichtet wurde, kann am Ende der Regelliste ausgeführt werden.
  11. Die Regel für strukturelle Anbauten, die mit dem Werkzeug Regel für strukturelle Anbauten hinzufügen konfiguriert wurde, wird systematisch zuletzt ausgeführt, unabhängig davon, wo sie in der Regelsequenz eingerichtet wurde.
    Vorsicht:

    Da diese Regel sehr zeitaufwändig ist, sollten Sie sie nur im Bedarfsfall konfigurieren. So ist das Hinzufügen struktureller Anbauten nicht relevant für eine Vorlage, die für die Ausführung folgender Regeln konfiguriert ist:

    • Eine Verfolgungsregel, die keine Strukturen beinhaltet
    • Regeln zum Entfernen von Features, die zur Verarbeitung von Strukturknoten eingerichtet sind, die Anbauten unterstützen

Hinweis:

Sie können auch Regeln zum Entfernen von Features an diesen bestimmten Positionen einrichten:

  • Nach einer Verfolgungsregel oder nach einer Regel zum Einblenden von Containern, um Beziehungen zwischen Containern aus dem Schemadiagramm zu entfernen. Damit wird eine starke Vereinfachung des Schemadiagramms erreicht.
  • Am Ende der Regelliste, um das Schemadiagramm zu bereinigen.

Das folgende Schema veranschaulicht die empfohlene Position für jede Regel in der Regelsequenz entsprechend den oben dargelegten Empfehlungen:

Empfohlene Position für jede Regel in einer Regelsequenz

Beispiel für das Hinzufügen von Schemaregeln für eine Schemavorlage

Voraussetzung:

Erstellen Sie ein grundlegendes Geoverarbeitungsmodell für die Schemavorlage, wie im Abschnitt Phase 1: Erstellen der Vorlage und Konfigurieren der grundlegenden Eigenschaften oben erläutert.

Die folgenden Workflow-Schritte sind ein Beispiel für Phase 2 der Konfiguration einer Schemavorlage: Ziel ist die Verkettung der Werkzeuge <XXX>-Regel hinzufügen oder <XXX>-Regel nach Attribut hinzufügen für eine Schemavorlage, um die Schemaerstellung aus einer Teilnetzverfolgung zu ermöglichen, die bei den Schutzschaltern unter den Eingabe-Features beginnt. Die resultierende Verfolgung wird dann vereinfacht, indem Container ausgeblendet und alle Knoten und Geräte außer denen, die wichtig sind, reduziert werden. Es werden also nur Schutzschalter und Schalter angezeigt. Um zu gewährleisten, dass die auf dieser Vorlage basierenden Schemas nur die erwarteten Teilnetzverfolgungen wiedergeben, werden zu Beginn der Schemaerstellung einige Regeln zum Entfernen von Features konfiguriert, um alle unerwarteten Eingabe-Features zu verwerfen.

  1. Öffnen Sie das Geoverarbeitungsmodell für die Schemavorlage, das Sie im Abschnitt oben erstellt haben.
  2. Konfigurieren Sie Schemaregeln, um alle unerwarteten Features zu entfernen, die möglicherweise als Eingabe ausgewählt wurden. In diesem Beispiel werden Regeln zum Entfernen von Features eingerichtet, um alle Eingabe-Features zu verwerfen, mit Ausnahme von Strukturgrenzen und Schutzschalter-Verteilungsbauteilen:
    1. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfigurationdas Werkzeug Regel zum Entfernen von Features hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    2. Verwenden Sie die Schritte 6a und 6b aus dem Workflow der Phase 1 oben, um Ausgabevariablen aus Schemavorlage ändern als Eingabe für Regel zum Entfernen von Features hinzufügen zu verbinden.
    3. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Regel zum Entfernen von Features hinzufügen, und richten Sie die Regelparameter wie folgt ein, um alle Features außer denen für elektrische Verteilungsbauteile und Strukturgrenzen zu entfernen:

      • Quellentyp: Behalten Sie Knoten und Kanten bei.
      • Regelprozess: Wählen Sie Quellklassen ausschließen aus.
      • Netzwerkquellen: Wählen Sie ElectricDistributionDevice und dann Strukturgrenze aus.

    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Regel zum Entfernen von Features nach Attribut hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    6. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Regel zum Entfernen von Features hinzufügen als Eingabe für Regel zum Entfernen von Features nach Attribut hinzufügen.
    7. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Regel zum Entfernen von Features nach Attribut hinzufügen, und richten Sie die Regelparameter wie folgt ein, um alle elektrischen Verteilungsbauteile außer Schutzschaltern zu entfernen:

      • Zu entfernende Netzwerkquelle: Wählen Sie ElectricDistributionDevice aus.
      • Klicken Sie unten im Abschnitt Ausdruck auf Klausel hinzufügen. Wählen Sie anschließend Asset-Gruppe für Feld aus, und klicken Sie auf Ist ungleich als Ausdrucksoperator. Aktivieren Sie dann 4 - CircuitBreaker für Werte, und klicken Sie auf Aktualisieren.

    8. Klicken Sie auf OK.
  3. Legen Sie die Startpunkte unter den verbleibenden Features fest. In diesem Beispiel wird eine Regel zum Festlegen von Startpunkten konfiguriert, um alle Schutzschalter, deren Anschlusspunkt-ID 3/ Load ist, als Startpunkt festzulegen:
    1. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Regel zum Festlegen von Startpunkten nach Attribut hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    2. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Regel zum Entfernen von Features nach Attribut hinzufügen als Eingabe für Regel zum Festlegen von Startpunkten nach Attribut hinzufügen.
    3. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Regel zum Festlegen von Startpunkten nach Attribut hinzufügen, und richten Sie die Regelparameter ein:

      • Netzwerkquelle: Wählen Sie ElectricDistributionDevice aus.
      • Klicken Sie unten im Abschnitt Ausdruck auf Klausel hinzufügen. Wählen Sie anschließend Asset-Gruppe für Feld aus, und klicken Sie auf Ist gleich als Ausdrucksoperator. Aktivieren Sie dann 4 - CircuitBreaker für Werte, und klicken Sie auf Aktualisieren.
      • Knotenanschlusspunkt(e): Aktivieren Sie 3/Load.

    4. Klicken Sie auf OK.
  4. Fügen Sie eine Verfolgungsregel zur Verfolgung von Niedrigspannungs-Verteilungsteilnetzen hinzu:
    1. Doppelklicken Sie auf das Werkzeug Verfolgungsregel hinzufügen im Modell und richten Sie eine Verfolgungsregel zur Verfolgung von Teilnetzen ein. Gehen Sie dabei anhand des folgenden Beispiels vor:

      • Verfolgungstyp: Wählen Sie TEILNETZ aus.
      • Netzart: Wählen Sie ElectricDistribution aus.
      • Ebene: Wählen Sie Mittlere Spannung aus.

    2. Klicken Sie auf OK.
  5. Container ausblenden. In diesem Beispiel wird die Regel zum Ausblenden von Containern wie folgt konfiguriert, um alle Container mit Ausnahme von Strukturgrenzen auszublenden:
    1. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Regel zum Ausblenden von Containern hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    2. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Verfolgungsregel hinzufügen als Eingabe für Regel zum Ausblenden von Containern hinzufügen.
    3. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Regel zum Ausblenden von Containern hinzufügen, und richten Sie die Regelparameter ein:

      • Containertyp: Behalten Sie Knoten und Kanten bei.
      • Regelprozess: Behalten Sie Quellklassen ausschließen bei.
      • Containerquellen: Wählen Sie StructureBoundary aus.
      • Neu verbundene Kanten aggregieren: Lassen Sie die Option aktiviert.

    4. Klicken Sie auf OK.
  6. Lassen Sie eine Sequenz aus Reduktionsregeln in einer Schleife durchlaufen, um (1) alle Knoten zu reduzieren, die 0, 1 oder 2 andere Knoten haben, mit der Ausnahme von Verteilungsbauteilen und -baugruppen, um (2) alle Verteilungsbaugruppen mit Ausnahme von Schaltanlagen und Schaltblöcken zu reduzieren und um (3) dann alle Verteilungsbauteile mit Ausnahme von Schutzschaltern und Schaltern und reduzieren:
    1. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Regel zum Starten von Iterationen hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    2. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Regel zum Ausblenden von Containern hinzufügen als Eingabe für Regel zum Starten von Iterationen hinzufügen.
    3. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    4. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Regel zum Starten von Iterationen hinzufügen als Eingabe für Regel zum Reduzieren von Knoten hinzufügen.
    5. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten hinzufügen, und richten Sie die Regelparameter ein:

      • Regelprozess: Wählen Sie Quellklassen ausschließen aus.
      • Knotenquellen: Wählen Sie ElectricDistributionDevice und dann ElectricDistributionAssembly aus.
      • Blenden Sie den Abschnitt Konnektivitätseinschränkungen ein:
        • Knoten reduzieren mit: Behalten Sie Maximal zwei verbundene Knoten bei.
        • Aktivieren Sie Reduzieren, wenn nicht verbunden.
        • Aktivieren Sie Reduzieren, wenn mit einem Knoten verbunden.
        • Lassen Sie die Option Reduzieren, wenn mit 2 anderen Knoten verbunden aktiviert.

    6. Klicken Sie auf OK.
    7. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    8. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Regel zum Reduzieren von Knoten hinzufügen als Eingabe für Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen.
    9. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen, und richten Sie die Regelparameter ein:

      • Zu reduzierende Knotenquelle: Wählen Sie ElectricDistributionAssembly aus.
      • Klicken Sie unten im Abschnitt Ausdruck auf Klausel hinzufügen. Wählen Sie dann Asset-Gruppe für Feld aus und klicken Sie auf schließt die Werte nicht ein als Ausdrucksoperator. Aktivieren Sie dann 8 - Switch bank und 9 - Switchgear für die Werte, und klicken Sie auf Aktualisieren.
      • Blenden Sie den Abschnitt Konnektivitätseinschränkungen ein:
        • Knoten reduzieren mit: Behalten Sie Maximal zwei verbundene Knoten bei.
        • Aktivieren Sie Reduzieren, wenn nicht verbunden.
        • Aktivieren Sie Reduzieren, wenn mit einem Knoten verbunden.
        • Lassen Sie die Option Reduzieren, wenn mit 2 anderen Knoten verbunden aktiviert.

    10. Klicken Sie auf OK.
    11. Ziehen Sie aus dem Toolset Reduzieren, wenn mit einem Knoten verbunden > Netzwerkschemas > Configuration das Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    12. Verbinden Sie die Ausgabevariablen aus dem ersten Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen als Eingabe für das zweite Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen.
    13. Doppelklicken Sie im Modell auf das zweite Werkzeug Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen, und richten Sie die Regelparameter ein:

      • Zu reduzierende Knotenquelle: Wählen Sie ElectricDistributionDevice aus.
      • Ausdruck: Klicken Sie unten im Abschnitt auf Klausel hinzufügen, wählen Sie dann Asset-Gruppe für Feld aus, und klicken Sie auf enthält nicht die Werte als Ausdrucksoperator. Aktivieren Sie dann 4 - Circuit Breaker und 15 - Switch für die Werte, und klicken Sie auf Aktualisieren.
      • Blenden Sie den Abschnitt Konnektivitätseinschränkungen ein:
        • Knoten reduzieren mit: Behalten Sie Maximal zwei verbundene Knoten bei.
        • Aktivieren Sie Reduzieren, wenn nicht verbunden.
        • Aktivieren Sie .
        • Lassen Sie die Option Reduzieren, wenn mit 2 anderen Knoten verbunden aktiviert.

    14. Klicken Sie auf OK.
    15. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas > Konfiguration das Werkzeug Regel zum Beenden von Iterationen hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
    16. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Regel zum Reduzieren von Knoten nach Attribut hinzufügen als Eingabe für Regel zum Beenden von Iterationen hinzufügen.

Am Ende dieser Schritte sollte der 2. Teil Ihres Geoverarbeitungsmodells für die Schemavorlage wie folgt aussehen:

Geoverarbeitungsmodell aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage: Beispiel für Phase 2

Phase 3: Hinzufügen der Schemalayouts

Diese dritte Phase der Vorlagenkonfiguration beschäftigt sich mit Layouts. Die Konfiguration wird mit den Werkzeugen zum Hinzufügen unterschiedlicher Layouts vorgenommen, mit denen ein neues Layout zur Layoutliste einer Vorlage hinzugefügt werden kann. Ein neues Layout wird am Ende einer Layoutliste angefügt. Die Reihenfolge der Liste wird also dadurch gesteuert, in welcher Reihenfolge Layouts hinzugefügt werden. Das Definieren dieser Layouts umfasst aktive Layouts und die Angabe standardmäßiger Parameterwerte für diese hinzugefügten Layouts (inaktive Layouts).

Beachten Sie, dass die Regel "Stammknoten festlegen" mit der Ausführung bestimmter Layouts verknüpft ist, die während dieser dritten Phase eingerichtet werden können. Diese Regel wird mit dem Werkzeug Regel zum Festlegen von Stammknoten nach Attributen hinzufügen konfiguriert und ermöglicht es, dass Knoten in den generierten Schemas als Stammknoten gekennzeichnet werden, die von Layouts, die Sie zum Anwenden auf Schemas einrichten, berücksichtigt werden können.

Wie die Phase für Regeln muss die Phase für Layouts beim Konfigurieren von Schemavorlagen sorgfältig durchgeführt werden. Sie sollten in der folgenden Reihenfolge vorgehen:

  1. Konfigurieren Sie die gewünschten Regeln zum Festlegen von Stammknoten. Verwenden Sie dazu das Werkzeug Regel zum Festlegen von Stammknoten nach Attributen hinzufügen.
  2. Richten Sie die Liste der aktiven Layoutalgorithmen in der Reihenfolge ein, in der sie während der Schemaerstellung ausgeführt werden sollen, wenn das entsprechende Werkzeug zum Hinzufügen eines Layouts mit aktivierter Option "Aktiv" ausgeführt wird.
  3. Richten Sie die Liste inaktiver Layoutalgorithmen ein, wenn das entsprechende Werkzeug zum Hinzufügen eines Layouts mit deaktivierter Option "Aktiv" ausgeführt wird.
Hinweis:

Um das Geoverarbeitungsmodell für die Schemavorlage künftig leicht verwalten zu können, ist es von Vorteil, wenn aktive und inaktive Layouts nicht vermischt werden.

Hinweis:

Beim Konfigurieren der Sequenz aktiver Layoutalgorithmen sollten Sie einige grundlegende Überlegungen beachten:

  • Es geht nicht darum, die Ausführung schematischer Layouts zu konfigurieren oder zu versuchen, aktuelle Positionen von Schema-Features zu erhalten (z. B. "Lineare Verteilung", "Räumliche Verteilung" usw.), bevor ein Baumstruktur-Layout ausgeführt wird (z. B. "Radiale Baumstruktur", "Intelligente Baumstruktur" und "Baumstruktur entlang Hauptleitung").
  • Die Layouts "Teilweise überlappende Kanten" und "Schemakanten umformen" werden häufig als aktive Verfeinerungsalgorithmen verwendet und an der letzten Position in der Layoutliste der Vorlage ausgeführt.

Die folgenden Workflow-Schritte beschreiben beispielhaft die Geoverarbeitungswerkzeuge für die Vorlagenkonfiguration, die verkettet werden müssen, um die Inhalte des generierten Schemas als intelligente Baumstruktur anzuordnen. Dabei wird mit Schutzschaltern als Stammknoten begonnen. Die Verzweigungen sind von oben nach unten angeordnet, und alle Kanten, die nach der Ausführung des Layouts für eine intelligente Baumstruktur überlappen könnten, werden systematisch getrennt.

Voraussetzung:

Erstellen Sie ein Geoverarbeitungsmodell für die Schemavorlage, wie oben in den Abschnitten Phase 1: Erstellen der Vorlage und Konfigurieren der grundlegenden Eigenschaften und Phase 2: Hinzufügen der verschiedenen Schemaregeln erläutert.

  1. Öffnen Sie das Geoverarbeitungsmodell für die Schemavorlage, das Sie in den vorherigen Abschnitten erstellt haben.
  2. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas\Konfiguration das Werkzeug Regel zum Festlegen von Stammknoten nach Attribut hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
  3. Verwenden Sie die Schritte 6a und 6b aus dem Workflow der Phase 1 oben, um Ausgabevariablen aus Regel zum Beenden von Iterationen hinzufügen als Eingabe für Regel zum Festlegen von Stammknoten nach Attribut hinzufügen zu verbinden.
  4. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Regel zum Festlegen von Stammknoten nach Attribut hinzufügen, und richten Sie die Regel zum Festlegen von Stammknoten so ein, dass sie alle Schutzschalter als Stammknoten kennzeichnet. Die Aufgabe wird anhand des folgenden Beispiels veranschaulicht:
    1. Wählen Sie DistributionDevice aus der ersten Dropdown-Liste unter Auszuwählende Knotenquellen aus.
    2. Klicken Sie unten im Abschnitt Ausdruck auf Klausel hinzufügen.
    3. Behalten Sie Asset-Gruppe für Feld bei, klicken Sie auf den Ausdrucksoperator ist gleich, und aktivieren Sie 4 - CircuitBreaker für Werte. Klicken Sie auf Aktualisieren.
    4. Klicken Sie auf OK.
  5. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas\Konfiguration das Werkzeug Layout für intelligente Baumstruktur hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
  6. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Regel zum Festlegen von Stammknoten nach Attribut hinzufügen als Eingabe für Layout für intelligente Baumstruktur hinzufügen.
  7. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Layout für intelligente Baumstruktur hinzufügen, und richten Sie den Layoutalgorithmus so ein, dass die Verzweigungen der Baumstruktur von oben nach unten angeordnet werden, wie im Folgenden erläutert:
    1. Lassen Sie das Kontrollkästchen Aktiv aktiviert, damit der Algorithmus während der Schemaerstellung ausgeführt wird.
    2. Wählen Sie TOP_TO_BOTTOM aus der Dropdown-Liste Strukturrichtung aus.
    3. Klicken Sie auf OK.
  8. Ziehen Sie aus dem Toolset Netzwerkschemas\Konfiguration das Werkzeug Layout "Schemakanten umformen" hinzufügen auf die Registerkarte Modell.
  9. Verbinden Sie die Ausgabevariablen von Layout für intelligente Baumstruktur hinzufügen als Eingabe für Layout "Schemakanten umformen" hinzufügen.
  10. Doppelklicken Sie im Modell auf das Werkzeug Layout "Schemakanten umformen" hinzufügen, und richten Sie den Layoutalgorithmus so ein, dass Kanten getrennt werden, die im Schema überlappen können, wie im Folgenden erläutert:
    1. Lassen Sie das Kontrollkästchen Aktiv aktiviert, damit der Algorithmus während der Schemaerstellung ausgeführt wird.
    2. Wählen Sie SEPARATE_OVERLAPPING_EDGES aus der Dropdown-Liste Umformungsvorgang aus.
    3. Klicken Sie auf OK.

Am Ende dieser Schritte sollte der 3. Teil Ihres Geoverarbeitungsmodells für die Schemavorlage wie folgt aussehen:

Geoverarbeitungsmodell aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage: Beispiel für Phase 3

Ausführen eines Geoverarbeitungsmodells aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage

Um eine neue Schemavorlage zu erstellen und basierend darauf Schemas zu generieren, müssen Sie das Geoverarbeitungsmodell der Schemavorlage ausführen, wie in den folgenden Schritten erläutert:

Voraussetzung:

Erstellen Sie das Geoverarbeitungsmodell einer Schemavorlage, wie in den vorangehenden Abschnitten erläutert, und öffnen Sie es zur Bearbeitung.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte ModelBuilder und klicken Sie auf Überprüfen.
  2. Klicken Sie auf Ausführen.
  3. Klicken Sie auf Speichern, um das Geoverarbeitungsmodell der Schemavorlage in Ihrer Projekt-Toolbox zu speichern.
  4. Öffnen Sie die Karte, die das Versorgungsnetz referenziert, für das Sie Schemas generieren möchten.
  5. Wählen Sie einige Netzwerk-Features in der Karte aus.
  6. Wählen Sie den Versorgungsnetz-Layer im Bereich Inhalt aus.
  7. Klicken Sie auf der Registerkarte Utility Network auf die Registerkarte Daten und klicken Sie in der Gruppe Schema auf den Pfeil unter der Schaltfläche Neu.

Überprüfen Sie, ob ein neues Element, das dem Namen des neu erstellten Schemas entspricht, in der Vorlagenliste angezeigt wird.

Damit die gerade erstellte neue Vorlage vollständig mit dem zugehörigen Service verwendet werden kann, müssen Sie sich zuerst mit Administrator-Anmeldeinformationen bei Ihrem ArcGIS Server Manager-Portal anmelden und diesen Service beenden und neu starten.

Verwalten eines Geoverarbeitungsmodells aus Regel- und Layoutdefinitionen einer Schemavorlage

Das Werkzeug Schemavorlage hinzufügen kann nicht für eine vorhandene Schemavorlage ausgeführt werden. Um das Geoverarbeitungsmodell der Schemavorlage künftig bearbeiten zu können, müssen Sie das Modell so ändern, dass es das Werkzeug Schemavorlage ändern verwendet, wie in den folgenden Schritten erläutert:

Voraussetzung:

Öffnen Sie das Geoverarbeitungsmodell der Schemavorlage zur Bearbeitung.

  1. Entfernen Sie die Verbindung zwischen dem Eingabe-Versorgungsnetz-Parameter des Werkzeugs Schemavorlage hinzufügen und das Werkzeug selbst.
  2. Wählen Sie das Werkzeug Schemavorlage hinzufügen im Modell aus und drücken Sie die Taste Entfernen.
  3. Verbinden Sie die übrigen Eingabe-Versorgungsnetz-Parameter mit dem Werkzeug Schemavorlage ändern. Klicken Sie dazu auf die Eingabe-Versorgungsnetz-Variable, und halten Sie die linke Maustaste gedrückt, während Sie den Cursor auf das Werkzeug Schemavorlage ändern bewegen. Lassen Sie dann die Maustaste los, und klicken Sie auf Eingabe-Versorgungsnetz.
  4. Ändern Sie die Einstellungen des Werkzeugs Schemavorlage ändern so, dass die Regel- und Layoutdefinitionen der Vorlage bei jeder Ausführung überschrieben wird, wie im Folgenden erläutert:
    1. Doppelklicken Sie auf das Werkzeug Schemavorlage ändern im Modell.
    2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Regeln und Layoutdefinition der Schemavorlage entfernen.
    3. Klicken Sie auf OK.
  5. Speichern Sie das Geoverarbeitungsmodell der Schemavorlage.
Vorsicht:

Das Entfernen der Regel- und Layoutdefinition einer vorhandenen Vorlage mit den oben aufgeführten Schritten ist wichtig, um deren Einstellungen richtig zu verwalten.

Da alle in einem Geoverarbeitungsmodell einer Schemavorlage verketteten Werkzeuge ausgeführt werden, um sämtliche Einstellungen zu implementieren, können durch eine Ausführung mit aktivierter Option Regeln und Layoutdefinition der Schemavorlage entfernen für das Werkzeug Schemavorlage ändern die Regel- und Layoutlisten der Vorlage gelöscht werden, bevor alle Vorlageneinstellungen neu initialisiert werden.

Wenn das Geoverarbeitungsmodell einer Schemavorlage ohne diese Option erneut ausgeführt wird, werden alle verarbeiteten Regeln und Layouts am Ende der Regel- und Layoutlisten der Vorlage hinzugefügt. Dadurch werden die gleichen Regeln und Algorithmen mehrfach konfiguriert. Letztlich ist der Inhalt von Schemas, die auf dieser Vorlage basieren, dann unbrauchbar.

Tipp:

Alle von Ihnen erstellten Geoverarbeitungsmodelle werden standardmäßig in Ihrer ArcGIS Pro-Projekt-Toolbox gespeichert. Damit Geoverarbeitungsmodelle von Schemavorlagen beim Löschen von Projekten nicht verloren gehen, können Sie eine eigene Toolbox in einem sicheren Speicherort auf einem lokalen Datenträger erstellen und in dieser Toolbox eine Sicherungskopie aller Geoverarbeitungsmodelle von Schemavorlagen speichern.

Exportieren der Regel- und Layoutdefinition eines Schemas

Um die Regel- und Layoutdefinition eines Schemas für eine bestimmte Vorlage zu exportieren, müssen Sie das Werkzeug Schemavorlagendefinitionen exportieren ausführen. Dieser Workflow wird im Thema Freigeben von Schemavorlagen erläutert.

Importieren der Regel- und Layoutdefinition eines Schemas

Um die Regel- und Layoutdefinition eines Schemas in eine Vorlage zu importieren, müssen Sie das Werkzeug Schemavorlagendefinitionen importieren ausführen und als Eingabe eine .ndbd-Datei verwenden, die Sie beim Ausführen des Werkzeugs Schemavorlagendefinitionen exportieren erstellt haben.

Dieser Workflow wird in einem Abschnitt im Thema Freigeben von Schemavorlagen erläutert.