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Erstellen von Netzwerkschemas

Phasen

Das Erstellen von Schemas ist ein iterativer Prozess, bei dem drei verschiedene Phasen verkettet werden: die grundlegende Erstellungsphase, die Diagrammregelphase und die automatische Diagramm-Layout-Phase.

Schema des Netzwerkschemaerstellungsprozesses

Phase 1: Grundlegende Erstellung

Während der grundlegenden Erstellungsphase des Prozesses erstellt das System für jedes Netzwerk-Feature ein Diagramm-Feature, das als Eingabe identifiziert wird.

Phase 2: Diagrammregeln

Die Diagrammregelphase ist optional. Sie tritt auf, wenn Diagrammregeln für die Diagrammvorlage konfiguriert werden, um bestimmte Features zu verwerfen (z. B. Regeln entfernen), zusätzliche Objekte hinzuzufügen (z. B. Konnektivitätszuordnungsregel oder Verfolgungsregel), Diagramminhalte durch Aggregieren von Objekten zu vereinfachen (z. B. Regeln zum Reduzieren oder Ausblenden), Container einzublenden usw. Die konfigurierten Regeln werden nacheinander in der Sequenzreihenfolge verkettet, in der sie in der Vorlage konfiguriert wurden. Jede Regel wird auf den aktuellen Diagramminhalt angewendet, der bei deren Ausführung erstellt wird. Dies bedeutet, dass Regel 1 für die Netzwerk-Features ausgeführt wird, die am Ende der grundlegenden Erstellungsphase erstellt werden, und dass Regel N für die Features ausgeführt wird, die aus der Ausführung von Regel (N-1) resultieren.

Phase 3: Automatische Diagramm-Layouts

Die automatische Diagramm-Layout-Phase ist ebenfalls optional. Sie tritt auf, wenn Diagramm-Layouts für die Diagrammvorlage so konfiguriert werden, dass sie automatisch während der Schemaerstellung ausgeführt werden. In diesem Fall werden die konfigurierten Layouts nacheinander in der Sequenzreihenfolge verkettet, in der sie in der Vorlage konfiguriert wurden, d. h. Layout 1 wird für die anfängliche Geometrie der Netzwerk-Features im Diagramm und Layout N wird für die Netzwerk-Feature-Geometrie ausgeführt, die aus der Ausführung von Algorithmus (N-1) resultiert.

Beispielschema

Die drei Erstellungsphasen lauten wie folgt:

  1. Während des Schemaerstellungsprozesses wird zunächst für jedes Netzwerk-Feature im Eingabe-Auswahlsatz ein Schema-Feature erstellt.
  2. Dabei werden Regeln ausgeführt, die in der Schemavorlage konfiguriert wurden, um die meisten nicht kritischen zwischenzeitlichen Elemente zu reduzieren und nur die kritische Infrastruktur des Netzwerks im Schema beizubehalten.
  3. Da diese Beispiel-Schemavorlage auch für die Ausführung eines automatischen Smart Tree-Layouts während der Erstellung konfiguriert wurde, führt sie diesen Algorithmus aus.

Am Ende des Erstellungsprozesses zeigt das resultierende Schema nur die kritischen Netzwerk-Features an: diejenigen, die hierarchisch angeordnet werden und deren Abstand zueinander normalisiert wird.

Beispielschema für eine Netzwerkschemaerstellung

Besonderheiten

Jedes Mal, wenn der Prozess der Netzwerkschemaerstellung ein Feature im Schema erstellt, wird die Vollständigkeit von Schemas standardmäßig bewahrt und werden Beziehungen zwischen Inhalten und Containern hervorgehoben.

Vollständigkeit von Schemakanten

Der Prozess der Netzwerkschemaerstellung stellt während der grundlegenden Erstellungs- und Schemaregelphase stets die Vollständigkeit von Schemakanten sicher.

Dies bedeutet, dass jede Kante – die zum ersten Eingabe-Auswahlsatz gehört oder durch eine Regel hinzugefügt wurde – stets ihre Ursprungs- und Endknoten in dem erstellten Schema enthält, und zwar unabhängig davon, ob diese Endknoten Teil der Eingabe-Auswahl sind oder explizit durch eine Regel hinzugefügt wurden.

Beispiel 1 für Eingabe-Netzwerk-Features
Eine Versorgungsnetzleitung, die als Eingabe zum Erstellen von Schema 1 verwendet wird.
Resultierendes Schema 1
Schema 1, das aus den Eingabe-Versorgungsnetz-Features erstellt wurde.

Inhalt-Container-Beziehungen

Der Erstellungsprozess fügt systematisch Container hinzu, die sich auf Inhalts-Features beziehen, die er in einem Netzwerkschema während der grundlegenden Erstellungs- und Schemaregelphase erstellt. Dies bedeutet, dass die folgenden Situationen zutreffen:

  • Jedes Inhalts-Feature, das sich auf einen Punkt-Container im Versorgungsnetz bezieht, wird dem Schema automatisch mit seinem Container hinzugefügt. Dieser Container wird als Polygon-Feature dargestellt, der um alle im Schema vorhandenen Containments dargestellt wird.

    Beispiel 2 für Eingabe-Netzwerk-Features
    Versorgungsnetz-Features werden als Eingabe für die Erstellung von Schema 2 verwendet.
    Resultierendes Schema 2
    Schema 2, das aus den Eingabe-Versorgungsnetz-Features erstellt wurde.
  • Jedes Inhalts-Feature, das sich auf einen Punkt-Container im Versorgungsnetz bezieht, wird dem Schema automatisch mit seinem linearen Container hinzugefügt.

    Beispiel 3 für Eingabe-Netzwerk-Features
    Versorgungsnetz-Features werden als Eingabe für die Erstellung von Schema 3 verwendet.
    Resultierendes Schema 3
    Schema 3 wird aus den Eingabe-Versorgungsnetz-Features erstellt.

Vorsicht:

Umgekehrt ist es falsch. Wenn ein Container im Schema enthalten ist, ist dessen Inhalt nicht standardmäßig darin enthalten.

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In diesem Thema
  1. Phasen
  2. Besonderheiten