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Bearbeiten eines Szenen-Layers mit verknüpftem Feature-Layer

Webszenen-Layer mit verknüpften Feature-Layern ermöglichen Ihnen die Bearbeitung und Aktualisierung Ihrer Daten. Je nach Daten, mit denen Sie arbeiten, und Konfiguration des Webszenen-Layers sollten verschiedene Workflows zum Bearbeiten der Daten herangezogen werden.

Eine Bearbeitung ist möglich, wenn ein Szenen-Layer als Referenz von einem Enterprise-Feature-Layer oder nach Wert als gehosteter Feature-Layer freigegeben wird. Bei der Freigabe als Referenz ist die Feature-Class nicht versioniert, und die Archivierung ist aktiviert.

Webszenen-Layer, die aus einem lokal gecachten Szenen-Layer-Paket (.slpk) erstellt wurden, können nicht bearbeitet werden. Stattdessen muss der Webszenen-Layer gelöscht und wieder freigegeben werden. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen Webszenen-Layern mit verknüpften Feature-Layern und Webszenen-Layern, die aus Szenen-Layer-Paketen erstellt werden, finden Sie unter Was ist ein Szenen-Layer?

Die in diesem Thema beschriebenen Bearbeitungs-Workflows werden von ArcGIS Enterprise ab Version 10.6.1 und von ArcGIS Online unterstützt.

Freigeben eines editierbaren Webszenen-Layers

Wenn Ihre Daten häufig aktualisiert werden müssen, geben Sie einen Webszenen-Layer mit einem verknüpften Feature-Layer frei. ArcGIS Enterprise unterstützt die Bearbeitung von Webszenen-Layern mit verknüpften Feature-Layern für 3D-Objekt- und Punktszenen-Layer. ArcGIS Online unterstützt die Bearbeitung auf Punkt- und 3D-Objektszenen-Layern.

Erfolgt die Freigabe in einem ArcGIS Enterprise-Portal, sollten sich Ihre Feature-Daten außerdem in einer Enterprise-Geodatabase befinden, die bei einem Verbundserver registriert ist. Obwohl Daten in einer File-Geodatabase auch vom verknüpften Feature-Layer referenziert werden können, können sie nicht bearbeitet werden und sollten in eine Enterprise-Geodatabase verschoben oder mit der Option Alle Daten kopieren freigegeben werden.

Welche Web-Layer editierbar sind

Aktives Portal und DatenoptionPunkte in File-GeodatabasesPunkte in Enterprise-Geodatabases3D-Objekte in File-Geodatabases3D-Objekte in Enterprise-Geodatabases

ArcGIS Enterprise: Registrierte Daten referenzieren

Nicht editierbar

Editierbar

Nicht editierbar

Editierbar

ArcGIS Enterprise – Alle Daten kopieren

Editierbar

Editierbar

Editierbar

Editierbar

ArcGIS Online

Editierbar

Editierbar

Editierbar

Editierbar

Editierbarkeit eines Webszenen-Layers basierend auf aktivem Portal, Datenoption und Datentyp

Vorbereiten der Daten

Beim Arbeiten mit editierbaren Webszenen-Layern muss unbedingt sichergestellt werden, dass Ihre Szene und die freigegebenen Layer sich im selben Koordinatensystem befinden, um Versätze in Ihren Daten oder nicht übereinstimmende Einheiten zu vermeiden. Wenn Sie beispielsweise einen Webszenen-Layer freigeben, der registrierte Daten referenziert, die sich in einem projizierten Koordinatensystem einer globalen Szene befinden, ist der verknüpfte Feature-Layer in der Projektion Ihrer Daten enthalten, während der Webszenen-Layer in WGS 1984 vorliegt. Dies ist wichtig, da Änderungen zunächst im verknüpften Feature-Layer und dann im Webszenen-Layer gespeichert werden, wenn dieser neu erstellt wird. Bei Verwendung der Option Alle Daten kopieren werden sowohl der Webszenen-Layer als auch der verknüpfte Feature-Layer in das Koordinatensystem des Szenen-Layers projiziert. Eine Einheitenumrechnung erfolgt nur dann, wenn Ihre Daten über ein vertikales Koordinatensystem verfügen. In den folgenden Schritten wird das Vorbereiten von Daten mit Freigabe nach Referenz beschrieben.

  1. Klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf den Ordner Datenbanken, klicken Sie auf Neue Datenbankverbindung und stellen Sie eine Verbindung zur gewünschten Enterprise-Geodatabase her.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Feature-Class, die Sie nach Referenz in der Enterprise-Datenbankverbindung freigeben möchten, und klicken Sie auf Verwalten > Global-IDs hinzufügen.

    Eine Global-ID wird zur Feature-Class hinzugefügt.

  3. Klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf die Feature-Class, und klicken Sie auf Verwalten > Archivierung aktivieren.

    Die Archivierung wird für die Feature-Class aktiviert.

Freigeben der Daten

Webszenen-Layer können einzeln oder als Teil einer Webszene freigegeben werden. In den nachfolgenden Schritten wird die Freigabe eines einzelnen Webszenen-Layers beschrieben. Weitere Informationen zum Freigeben von Webszenen finden Sie unter Freigeben einer Webszene. Erfolgt die Freigabe in ArcGIS Enterprise, geben Sie nur den Webszenen-Layer frei, um Registrierte Daten referenzieren auswählen zu können. Andernfalls können Sie den Web-Layer als Teil der Webszene freigeben.

  1. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf einen Webszenen-Layer mit 3D-Punkten oder 3D-Objekten, zeigen Sie auf Freigeben, und klicken Sie auf Als Web-Layer freigeben Neuer Web-Layer.
  2. Wenn Ihr aktives Portal ArcGIS Enterprise ist und Ihre Daten sich in einer Enterprise-Geodatabase befinden, wählen Sie Registrierte Daten referenzieren aus.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration und dann auf die Schaltfläche "Konfigurieren" Web-Layer-Eigenschaften konfigurieren, um den verknüpften Feature-Layer zu konfigurieren.
    1. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bearbeitung aktivieren und Editoren Folgendes erlauben:, und legen Sie fest, welche Art der Bearbeitung durchgeführt werden kann.
    2. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Standardwert auf Features mit Z-Werten anwenden.

      Es wird dringend empfohlen, keinen Standard-Z-Wert anzuwenden. Client-Anwendungen, die die Bearbeitung von Z-Werten nicht unterstützen, z. B. Map Viewer, überschreiben Ihre Z-Werte, wenn Sie Geometrieaktualisierungen durchführen. Wenn Sie jedoch keinen Standard-Z-Wert einbeziehen, wird sichergestellt, dass alle Geometrieaktualisierungen über eine Client-Anwendung, z. B. ArcGIS Pro, angewendet werden, die uneingeschränkte 3D-Bearbeitungsfunktionen unterstützen.

Zusätzliche Überlegungen für Webszenen-Layer mit 3D-Objekten mit Textur

Die maximale Anzahl von Datensätzen für Web-Feature-Layer beträgt standardmäßig 2.000. Bei der Arbeit mit 3D-Objekt-Szenen-Layern mit Textur empfiehlt es sich, die maximale Anzahl von Datensätzen des verknüpften Feature-Layers zu reduzieren, um sehr umfangreiche Datenanforderungen und damit verbundene Feature-Service-Fehler zu vermeiden.

Eine weitere Optimierung, die Sie beim Arbeiten mit 3D-Objekten mit Textur vornehmen können, besteht darin, den Standard-Timeout-Wert für den verknüpften Feature-Layer von einer Minute zu erhöhen. Detaillierte Informationen finden Sie im Abschnitt zur Problembehandlung.

Anzeigen eines editierbaren Webszenen-Layers

Da Webszenen-Layer gecachte Layer sind, werden die aktuellen Änderungen, die an einem Webszenen-Layer vorgenommen wurden, möglicherweise nicht angezeigt. Der Zeitpunkt der Anzeige von Änderungen und die Art der Darstellung des Webszenen-Layers in ArcGIS Pro werden durch die Ihnen zugewiesenen Bearbeitungsberechtigungen für den Webszenen-Layer und den freigegebenen Datentyp bestimmt. An einem Webszenen-Layer vorgenommene Änderungen werden unabhängig davon, ob sie über den Webszenen-Layer oder den verknüpften Feature-Layer erfolgen, zunächst immer mit dem Feature-Layer gespeichert und anschließend gecacht, nachdem der Webszenen-Layer neu erstellt wurde. Nur Benutzer, die über Bearbeitungsfunktionen verfügen, können zusätzlich zum Webszenen-Layer die mit dem verknüpften Feature-Layer gespeicherten Änderungen anzeigen.

Hinweis:

Wenn Sie einen editierbaren Webszenen-Layer in ArcGIS Pro anzeigen, erhalten Sie eine Benachrichtigung, dass der Webszenen-Layer editierbar ist und die Daten möglicherweise nicht auf dem aktuellen Stand sind. Legen Sie in ArcGIS Pro ein Aktualisierungsintervall für den Layer fest, um sicherzustellen, dass die aktuelle Version des Webszenen-Layers angezeigt wird. Dies kann auf der Seite der allgemeinen Eigenschaften des Layers erfolgen.

Anzeigen eines editierbaren Webszenen-Layers ohne Bearbeitungsberechtigungen

Benutzern ohne Bearbeitungsberechtigungen werden Features angezeigt, die aus dem Webszenen-Layer dargestellt werden. Dies bedeutet, dass die mit dem verknüpften Feature-Layer gespeicherten Änderungen erst dann sichtbar für Sie werden, wenn der Webszenen-Layer mit den Änderungen der anderen Benutzer neu erstellt wird. Da ArcGIS Pro die Attributtabelle des verknüpften Feature-Layers anzeigt, ist es möglich, dass die in der Attributtabelle angezeigten Werte, die sichtbaren Features und deren Pop-ups nicht übereinstimmen, bis der Besitzer des Szenen-Layers oder der Administrator den Cache neu erstellt.

Anzeigen eines editierbaren Webszenen-Layers mit Bearbeitungsberechtigungen

Als Benutzer mit Bearbeitungsberechtigungen werden Ihnen auch Features angezeigt, die aus einem Webszenen-Layer dargestellt werden. Wenn Sie mit Punkt-Webszenen-Layern, die registrierte Daten referenzieren, oder mit einem Webszenen-Layer mit 3D-Objekten arbeiten, werden zusätzliche Änderungen, die mit dem verknüpften Feature-Layer gespeichert wurden, sogar vor der Neuerstellung des Webszenen-Layers angezeigt. Bei umfassende Änderungen werden Sie möglicherweise feststellen, dass sich die Darstellungs-Performance verschlechtert, da mehr Features aus dem verknüpften Feature-Layer statt aus dem Webszenen-Layer dargestellt werden.

Hinweis:

Wenn zu viele Features bearbeitet wurden oder Sie zu viele zu bearbeitende Features ausgewählt haben, wird eine Warnung angezeigt, dass der Webszenen-Layer neu erstellt werden muss. Wenn zu viele Features aus dem verknüpften Feature-Layer dargestellt werden müssen, kann dies dazu führen, dass die Performance sich verschlechtert und keine Features mehr dargestellt werden. In einigen Fällen werden Sie Fehler bei der Darstellung oder in der Attributtabelle feststellen. Wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihren Administrator, um den Feature-Service neu zu starten und den Webszenen-Layer neu zu erstellen, bevor Sie weitere Änderungen durchführen.

Um an Punkt-Webszenen-Layern durchgeführte Änderungen mit ihren auf den Server kopierten Daten anzuzeigen, muss der Webszenen-Layer neu erstellt werden, um die Änderungen zu visualisieren.

Wann Änderungen angezeigt werden können

Aktives Portal und DatenoptionPunkte in File-GeodatabasesPunkte in Enterprise-Geodatabases3D-Objekte in File-Geodatabases3D-Objekte in Enterprise-Geodatabases

ArcGIS Enterprise: Registrierte Daten referenzieren

Nicht editierbar

Sichtbar, bevor der Cache aus dem verknüpften Feature-Layer neu erstellt wird

Nicht editierbar

Sichtbar, bevor der Cache aus dem verknüpften Feature-Layer neu erstellt wird

ArcGIS Enterprise – Alle Daten kopieren

Sichtbar, nachdem der Cache neu erstellt wurde

Sichtbar, nachdem der Cache neu erstellt wurde

Sichtbar, bevor der Cache aus dem verknüpften Feature-Layer neu erstellt wird

Sichtbar, bevor der Cache aus dem verknüpften Feature-Layer neu erstellt wird

ArcGIS Online

Sichtbar, nachdem der Cache neu erstellt wurde

Sichtbar, nachdem der Cache neu erstellt wurde

Sichtbar, bevor der Cache aus dem verknüpften Feature-Layer neu erstellt wird

Sichtbar, bevor der Cache aus dem verknüpften Feature-Layer neu erstellt wird

Wann Änderungen je nach aktivem Portal, Datenoption und Datentyp als Benutzer mit Bearbeitungsberechtigungen angezeigt werden können

Vor der Neuerstellung des Webszenen-Layers werden neue Attributwerte nicht automatisch erkannt. Wenn der Layer beispielsweise mit Einzelwerten symbolisiert wird, muss der neu hinzugefügte Wert manuell hinzugefügt werden. Entsprechend muss der Wert für die Verwendung in einer Definitionsabfrage manuell eingegeben werden, da er nicht in der Liste der Attributwerte angezeigt wird.

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