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Überschreiben eines Web-Layers

Neben der Veröffentlichung neuer Web-Layer können mit ArcGIS Pro vorhandene Web-Feature- und Kartenbild-Layer überschrieben werden, um Änderungen an einer GIS-Ressource oder deren Quelldaten widerzuspiegeln.

Sie können einen vorhandenen Web-Layer überschreiben, wenn die folgenden Bedingungen zutreffen:

  • Sie sind bei Ihrer ArcGIS-Organisation mit dem Konto angemeldet, das den Web-Layer besitzt, der überschrieben wird. Sie können einen vorhandenen Web-Layer, den ein anderer Benutzer in Ihrer Organisation besitzt, nicht überschreiben.
  • Der Speicherort des überschriebenen Web-Layers wurde nicht geändert, während der Bereich Web-Layer überschreiben geöffnet ist.

Sie können den Inhalt des Web-Layers nicht nur überschreiben, sondern auch die Elementbeschreibung, die Benutzer, für die er freigegeben wird, und die Konfigurationseinstellungen ändern.

Hinweis:

Die Konfiguration des ursprünglichen Web-Layers, einschließlich Pop-ups und Symbolisierung, wird durch die in ArcGIS Pro vorgenommene Konfiguration überschrieben. Als Teil einer Webkarte gespeicherte Konfigurationen werden beibehalten, auch wenn der aktualisierte Service Schemaänderungen enthält, die nicht mit der Konfiguration der Webkarte kompatibel sind.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie haben einen Web-Layer mit Städten der Vereinigten Staaten freigegeben und eine Webkarte erstellt, die den Städte-Layer mit dem Feld name symbolisiert. Wenn Sie den Web-Layer mit einer neuen Version der Daten überschreiben, in der das Feld name in city_name umbenannt wurde, versucht die Webkarte weiterhin, den Layer mit dem Feld name zu symbolisieren, obwohl es nicht mehr vorhanden ist, und der Layer wird nicht dargestellt.

Überschreiben eines Web-Feature-Layers

Um einen Web-Feature-Layer zu überschreiben, der registrierte Daten referenziert, überschreiben Sie dessen zugehörigen Kartenbild-Layer.

  1. Um einen Web-Layer zu überschreiben, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Überschreiben Sie einen vorhanden Web-Layer mit der Karte und allen zugehörigen Layern. Klicken Sie auf der Registerkarte Freigeben in der Gruppe Freigeben als auf den Pfeil neben Web-Layer Web-Layer und dann auf Web-Layer überschreiben Web-Layer überschreiben.
    • Überschreiben Sie einen vorhanden Web-Layer mit ausgewählten Layern aus der Karte. Wählen Sie die Layer im Bereich Inhalt aus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Layer, zeigen Sie auf das Untermenü Freigabe, und klicken Sie auf Web-Layer überschreiben Web-Layer überschreiben.

    Das Dialogfeld Web-Layer überschreiben wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration, um die Einstellungen des Web-Layers zu ändern. Weitere Informationen zum Konfigurieren des Web-Layers finden Sie unter Konfigurieren eines Web-Feature-Layers.
  3. Klicken Sie auf Analysieren, um eine Überprüfung auf Fehler oder Probleme durchzuführen. Sie müssen alle Fehler beheben. Falls Probleme erkannt werden, werden diese auf der Registerkarte Meldungen angezeigt. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die einzelnen Meldungen klicken, erhalten Sie weitere Informationen zu den Fehlern bzw. Warnungen und können auf die vorgeschlagenen Korrekturen klicken. Weitere Informationen zur Analyse von GIS-Ressourcen
  4. Klicken Sie nach Abschluss der Überprüfung auf Veröffentlichen.

Überschreiben eines Kartenbild-Layers

  1. Um einen Web-Layer zu überschreiben, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Überschreiben Sie einen vorhanden Web-Layer mit der Karte und allen zugehörigen Layern. Klicken Sie auf der Registerkarte Freigeben in der Gruppe Freigeben als auf den Pfeil neben Web-Layer Web-Layer und dann auf Web-Layer überschreiben Web-Layer überschreiben.
    • Überschreiben Sie einen vorhanden Web-Layer mit ausgewählten Layern aus der Karte. Wählen Sie die Layer im Bereich Inhalt aus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Layer, zeigen Sie auf das Untermenü Freigabe, und klicken Sie auf Web-Layer überschreiben Web-Layer überschreiben.

    Das Dialogfeld Web-Layer überschreiben wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration, um die Einstellungen des Web-Layers zu ändern. Konsultieren Sie abhängig von der Darstellung des Kartenbild-Layers eines der folgenden Themen zum Konfigurieren des Web-Layers.
  3. Klicken Sie auf Analysieren, um eine Überprüfung auf Fehler oder Probleme durchzuführen. Sie müssen alle Fehler beheben. Falls Probleme erkannt werden, werden diese auf der Registerkarte Meldungen angezeigt. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die einzelnen Meldungen klicken, erhalten Sie weitere Informationen zu den Fehlern bzw. Warnungen und können auf die vorgeschlagenen Korrekturen klicken. Weitere Informationen zur Analyse von GIS-Ressourcen
  4. Klicken Sie nach Abschluss der Überprüfung auf Veröffentlichen.

Konfigurieren eines gecachten Kartenbild-Layers

Beim Überschreiben eines gecachten Kartenbild-Layers hängen die Konfigurationsoptionen davon ab, ob Sie den vorhandenen Cache beibehalten möchten.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration.
  2. Sie können auch zusätzliche Layer-Typen und Funktionen hinzufügen, indem Sie das Kontrollkästchen rechts neben dem Layer oder der Funktion aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Zusätzliche Layer und Funktionen.
    • Lineare Referenzierung
    • Netzwerkanalyse
    • Versionsverwaltung
    • WMS
  3. Wählen Sie aus, ob der vorhandene Cache beibehalten werden soll.

    Vorhandenen Cache beibehalten

    Die vorhandenen Kacheln bleiben mit dem Web-Layer verknüpft, sodass neue Kacheln nur mit den von Ihnen angegebenen Detaillierungsebenen generiert werden können. Dies ist die Standardoption.

    Vorhandenen Cache nicht beibehalten

    Alle vorhandenen Kacheln werden vom Web-Layer getrennt und mit einem automatisch generierten Web-Layer mit dem Namen <Layer>_<Zeitstempel> verknüpft. Wenn die vorhandenen Kacheln nicht mehr benötigt werden, können sie später mit dem Befehl Kartenserver-Cache löschen gelöscht werden.

  4. Wenn Sie den vorhandenen Cache beibehalten, können die folgenden Konfigurationsparameter nicht geändert werden:

    • Kachelschema
    • Cache-Verzeichnis

  5. Wenn Sie Vorhandenen Cache nicht beibehalten ausgewählt haben, wählen Sie ein Kachelschema, das die Maßstabsebenen, die Kacheldimensionen und den Kachelursprung für den Cache definiert. Diese Eigenschaften definieren, wo Kachelgrenzen vorhanden sein sollen; sie müssen beim Überlagern von Caches unbedingt zusammenpassen. Die Optionen für Kachelschemas lauten wie folgt:
    ArcGIS Online / Bing Maps / Google Maps

    Dies ist das Standardkachelschema. Das Koordinatensystem des Web-Layers wird on-the-fly erneut auf WGS 1984 Web Mercator (Auxiliary Sphere) projiziert, um sicherzustellen, dass der Web-Kachel-Layer mit diesen Online-Services überlagert. Die Standardbreite und -höhe der Kacheln beträgt 256 x 256 Pixel. Die Maßstabsebenen für das Caching reichen von 0 bis 23. Wenn Sie einen neuen Cache initialisieren, überprüft ArcGIS Pro die Layer in Ihrer GIS-Ressource und wählt ein standardmäßiges Kachelbildformat aus. Wenn Ihre GIS-Ressource nur Vektor-Layer enthält, ist der Standard PNG. Wenn mindestens ein Raster-Layer erkannt wird, ist der Standardwert MIXED.

    Geographisches Koordinatensystem WGS 1984, Version 2

    Ein Kachelschema basierend auf dem geographischen Koordinatensystem WGS 1984. Das Koordinatensystem des Web-Layers wird on-the-fly erneut auf das geographischen Koordinatensystem WGS 1984 projiziert. Die Standardbreite und -höhe der Kacheln beträgt 256 x 256 Pixel. Die Maßstabsebenen für das Caching reichen von 0 bis 22. Wenn Sie einen neuen Cache initialisieren, überprüft ArcGIS Pro die Layer in Ihrer Karte und wählt ein standardmäßiges Kachelbildformat aus. Wenn Ihre GIS-Ressource nur Vektor-Layer enthält, ist der Standard PNG. Wenn mindestens ein Raster-Layer erkannt wird, ist der Standardwert MIXED.

    Vorhandener gecachter Karten-/Image-Service

    Verwenden Sie einen vorhandenen gehosteten oder ArcGIS Server-Web-Kachel-Layer bzw. einen ArcGIS Server-Image-Service als Kachelschema Ihres Web-Kachel-Layers. Wenn Sie diese Option auswählen, wird die Kachelschema-XML-Datei, die mit dem vorhandenen Service verknüpft ist, in C:\Users\USERPROFILE\My Documents\ArcGIS\TilingSchemes\Downloaded heruntergeladen. ArcGIS Pro berücksichtigt die im vorhandenen Service angegebenen Parameter mit Ausnahme von Antialiasing. Es werden die für die Anwendung festgelegten Antialiasing-Optionen verwendet.

    Kachelschemadatei

    Importieren Sie eine benutzerdefinierte Kachelschema-XML-Datei, die Sie erstellt haben und die Ihre bevorzugten Maßstäbe und Einstellungen enthält. Verwenden Sie das Geoverarbeitungswerkzeug Kachelschema für Kartenserver-Cache erstellen, um eine benutzerdefinierte Kachelschema-XML-Datei zu erstellen. Zusätzliche Kachelschemadateien können auch aus C:\Program Files\ArcGIS\Pro\Resources\TilingSchemes importiert werden. Als Kachelbildformat wird standardmäßig PNG verwendet, wenn das Kachelbildformat nicht in der Kachelschemadatei definiert ist. ArcGIS Pro berücksichtigt die in der Kachelschemadatei angegebenen Parameter mit Ausnahme von Antialiasing. Es werden die für die Anwendung festgelegten Antialiasing-Optionen verwendet.

  6. Ändern Sie Sichtbarer Bereich, um die Maßstabsebenen anzugeben, mit denen Kacheln erstellt werden können.
  7. Wenn Sie Vorhandenen Cache beibehalten ausgewählt haben, kann für Sichtbarer Bereich kein kleinerer Wert als für den vorhandenen Cache festgelegt werden.

    Der Wert von "Zu erstellende Kacheln" gibt an, wie viele Kacheln erstellt werden und wie viel Speicherplatz sie schätzungsweise erfordern.

  8. Klicken Sie auf Kacheln erstellen, um auszuwählen, für welche Maßstäbe nach dem Veröffentlichen automatisch Kacheln erstellt werden sollen. Es werden nur die in Sichtbarer Bereich angegebenen Kacheln aufgelistet.
  9. Wenn Sie Vorhandenen Cache nicht beibehalten ausgewählt haben, können Sie optional auf den Dropdown-Pfeil Cache-Verzeichnis klicken, um das Server-Cache-Verzeichnis zum Speichern der Cache-Kacheln auszuwählen.
  10. Aktivieren Sie optional das Kontrollkästchen Für Clients das Exportieren von Cache-Kacheln zulassen, um Clients das Herunterladen von Cache-Kacheln für die Offline-Verwendung zu ermöglichen.
    1. Geben Sie einen Wert an, der die Anzahl herunterladbarer Kacheln in einer einzelnen Anforderung mithilfe des Parameters Export beschränken auf begrenzt.
  11. Klicken Sie im oberen Bereich der Registerkarte Konfiguration auf Parameter konfigurieren Parameter konfigurieren, um Parameter auf Service-Ebene wie Maximale Anzahl der vom Server zurückgegebenen Datensätze oder Zeitzone zu konfigurieren. Eine vollständige Liste der Parameter erhalten Sie unter Konfigurieren von Service-Parametern.