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Freigeben eines Web-Bilddaten-Layers

In ArcGIS Pro können Sie Web-Bilddaten-Layer erstellen und in ArcGIS Enterprise freigeben. Diese Web-Layer stellen das ausgewählte Raster-Dataset bereit. Die Standardkonfiguration ermöglicht Benutzern die Anzeige des Datasets und der zugehörigen Metadaten. Für die Freigabe eines Web-Bilddaten-Layers ist die Berechtigung zum Veröffentlichen serverbasierter Layer erforderlich.

Tipp:

Web-Bilddaten-Layer werden über den Bereich Katalog und nicht über den Bereich Inhalt freigegeben.

Freigeben eines Web-Bilddaten-Layers mithilfe der Standardkonfiguration

  1. Um einen Web-Bilddaten-Layer freizugeben, klicken Sie im Bereich Katalog mit der rechten Maustaste auf ein Raster-Dataset, und klicken Sie auf Als Web-Layer freigeben Als Web-Layer freigeben.

    Der Bereich Als Web-Layer freigeben wird angezeigt.

  2. Geben Sie einen Namen für den Web-Layer ein.
  3. Füllen Sie die Felder Zusammenfassung und Tags aus.
  4. Wählen Sie Registrierte Daten referenzieren oder Alle Daten kopieren aus. Durch Auswahl der Option Alle Daten kopieren wird eine Kopie des Datasets auf dem Server erstellt.
  5. Um einen dynamischen Web-Bilddaten-Layer freizugeben, übernehme Sie die Standard-Layer-Typ-Option Bilddaten. Um einen gecachten Web-Bilddaten-Layer freizugeben, aktivieren Sie zudem die Option Kachel.
  6. Im Menü Ordner können Sie festlegen, wo der Web-Layer im Portal-Inhalt gespeichert werden soll. Der Web-Layer wird standardmäßig im Stammverzeichnis Ihres Inhalts gespeichert. Optional können Sie auf die Schaltfläche "Durchsuchen" Durchsuchen klicken, um einen Ordner zu erstellen oder einen vorhandenen Ordner auszuwählen. Sie können auch im Textfeld den Namen des gewünschten Ordners eingeben.
  7. Im Menü Server und Ordner können Sie den Verbundserver, auf dem der Service veröffentlicht wird, und den Ordner auf dem Server, in dem der Service gespeichert wird, angeben. Wenn der Ordner noch nicht vorhanden ist, geben Sie im Textfeld den Namen des gewünschten Ordners ein. Der Service wird standardmäßig im Stammverzeichnis gespeichert.
  8. Legen Sie fest, wie der Web-Layer freigegeben werden soll:
    • Eigene Organisation: Mit dieser Option können Ihre Inhalte für alle authentifizierten Benutzer in der Organisation freigegeben werden.
    • Alle: Mit dieser Option werden Ihre Inhalte veröffentlicht. Jeder kann darauf zugreifen.
    • Gruppen: Sie können Ihre Inhalte für Gruppen, denen Sie angehören, und für deren Mitglieder freigeben.
  9. Optional können Sie auf die Registerkarte Inhalt klicken, um den neu erstellten Web-Layer und die darin enthaltenen Komponenten anzuzeigen.
  10. Klicken Sie auf Analysieren, um eine Überprüfung auf Fehler oder Probleme durchzuführen. Sie müssen alle Fehler beheben. Falls Probleme erkannt werden, werden diese auf der Registerkarte Meldungen angezeigt. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die einzelnen Meldungen klicken, erhalten Sie weitere Informationen zu den Fehlern bzw. Warnungen und können auf die vorgeschlagenen Korrekturen klicken.
  11. Klicken Sie nach erfolgter Überprüfung auf Veröffentlichen, um den Web-Layer mit der Standardkonfiguration freizugeben.
  12. Nachdem der Web-Layer erfolgreich veröffentlicht wurde, klicken Sie auf den Link Web-Layer verwalten, um den Web-Bilddaten-Layer zu verwalten.

Konfigurieren eines Web-Bilddaten-Layers

Die Abfrage von Pixelwerten ist für Web-Bilddaten-Layer standardmäßig nicht aktiviert. Sie können Ihren Web-Bilddaten-Layer vor dem Veröffentlichen konfigurieren, damit Benutzer die zugrunde liegenden Daten anzeigen, die Daten zur schnellen Visualisierung komprimieren und Raster-Funktionen anwenden können, um Analyseergebnisse zu rendern und anzuzeigen.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration. Wenn ArcGIS Enterprise Ihr aktives Portal ist, klicken Sie auf Web-Layer-Eigenschaften konfigurieren Web-Layer-Eigenschaften konfigurieren, um auf die konfigurierbaren Eigenschaften zuzugreifen.
  2. Sie können auch zusätzliche Layer-Typen und Funktionen hinzufügen, indem Sie das Kontrollkästchen rechts neben dem Layer oder der Funktion aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Zusätzliche Layer und Funktionen.
    • WCS
    • WMS
  3. Legen Sie die Berechtigungen für Benutzer zum Anzeigen Ihres Web-Bilddaten-Layers fest. Die folgenden Optionen sind verfügbar:
    Maximale Bildgröße pro Anforderung

    Die maximal zulässige Anzahl an Pixelzeilen und -spalten in einer Client-Anforderung an den Server.

    Wenn die Anforderung des Clients diesen Wert überschreitet, wird keines der Pixel zurückgegeben.

    Standard-Resampling-Methode

    Die in der Anforderung verwendete Resampling-Methode. Die Methoden sind:

    • Nächster Nachbar (empfohlen für diskontinuierliche Daten)
    • Bilineare Interpolation (empfohlen für kontinuierliche Daten)
    • Kubische Faltung (empfohlen für kontinuierliche Daten)
    • Mehrheit (empfohlen für diskontinuierliche Daten)

    Zulässige Komprimierung

    Die zulässigen Komprimierungsmethoden für den Image-Service. Die folgenden Komprimierungstypen sind verfügbar:

    • NONE
    • JPEG
    • LERC
    • LZ77

    Im Dialogfeld Zulassungsliste konfigurieren können Sie Standardwerte für JPEG-Qualität und LERC-Toleranz festlegen.

    Der Client kann dann auswählen, welche zulässige Komprimierungsmethode für die Übertragung verwendet werden soll. Sie können die Komprimierungsmethode im Dialogfeld Layer-Eigenschaften auf der Registerkarte Anzeige festlegen.

    Dieser Parameter ist nur für diejenigen Clients zugänglich, die über die SOAP GetImage-Methode auf Image-Services zugreifen, zum Beispiel ArcGIS Desktop und mit ArcObjects erstellte Anwendungen.

    Für Clients, die über REST auf Services zugreifen, erfolgt die Komprimierung unabhängig von der festgelegten Komprimierungsmethode automatisch auf der Grundlage des Formattyps.

    Standardkomprimierungen

    Dies ist die standardmäßig verwendete Komprimierungsmethode.

    JPEG-Qualität

    Bearbeiten Sie die Qualität, indem Sie einen Wert von 0 bis 100 eingeben. Bei einem Wert von 80 wird die Bildqualität in der Regel beibehalten und eine Komprimierung um das etwa Achtfache erzielt.

    LERC-Toleranz

    Die Toleranz gibt den maximalen Fehlerwert an, der pro Pixel anwendbar ist (nicht den Durchschnitt für das Bild). Dieser Wert wird in den Einheiten des Mosaik-Datasets angegeben. Wenn z. B. der Fehler 10 cm beträgt und das Mosaik-Dataset in Meter angegeben ist, geben Sie 0,1 ein.

    Maximale Anzahl von Stichproben

    Dabei werden Referenzpunkte, Pixelwerte und die entsprechenden räumlichen Auflösungen der Quelldaten für eine Geometrie erstellt. Standardmäßig beträgt die maximale Anzahl von Beispielpositionen 1.000.

    Maximales Alter des Cachesteuerelements

    Wenn Clients Anforderungen an den ArcGIS Server senden, um einen Image-Service anzuzeigen, wird die Antwort vom Server normalerweise vom Browser gecacht und für einen bestimmten Zeitraum wiederverwendet. Dieses Verhalten unterstützt den ArcGIS Server-Server dabei, die bestmögliche Darstellungs-Performance für Ihren Image-Service zu erzielen. Abhängig davon, wie der Image-Service und die ihm zugeordneten Daten in Anwendungen verwendet werden, können Sie die Länge des Zeitraums anpassen, die der Browser eine Antwort aus seinem Cache verwendet.

    ArcGIS Server-Image-Service-Antworten enthalten ein Entitätstag (ETag) und einen Cache-Control-Header. Der ETag-Header-Wert ist eine eindeutige Kennung der Antwort. Der Cache-Control-Header verfügt über einen max-age-Wert, der Informationen zum Browser bezüglich des maximalen Zeitraums, den eine Antwort aus dem Browser-Cache wiederverwendet werden kann. Dieser Wert wird von der Eigenschaft Maximales Alter des Cachesteuerelements festgelegt.

    Wenn eine Anforderung wiederholt wird und das maximale Alter des Cache nicht überschritten wurde, verwendet der Browser die gecachte Antwort, ohne die Anforderung an den Server zu senden. Wenn das maximale Alter überschritten wurde, muss der Browser die Anforderung an den Server senden und einen IF-NONE-MATCH-Header mit zugeordnetem ETag-Wert festlegen, der der Antwort im Cache entspricht. Der ArcGIS Server wertet die Anforderung aus und bestimmt anhand des ETag-Wertes, ob sich die Antwort geändert hat Wenn sich die Antwort vom Server von der Kopie im Browser unterscheidet, sendet der Server eine vollständig neue Antwort an den Browser. Wenn die Antwort mit der Kopie im Browser identisch ist, benachrichtigt der Server den Browser, dass die Antwort im Cache weiter verwendet werden soll.

    Als ArcGIS Server-Administrator können Sie diese Eigenschaft definieren, um anzugeben, wie lange ein Browser eine gecachte Antwort verwenden darf. Da ArcGIS Server nicht immer eine vollständige Antwort senden muss, kann der Browser-Cache effizienter verwendet werden, Ihre Anwendungen werden optimiert, und es wird Netzwerkbandbreite gespart.

    Der Standardwert für Image-Services beträgt 12 Stunden (43.200 Sekunden). Dies bedeutet, wenn eine Anforderung innerhalb von 12 Stunden wiederholt wird, verwendet der Browser die Antwort aus dem Cache. Dieser Wert eignet sich für die meisten Anwendungen.

    Für Image-Services mit regelmäßig wechselnden Datasets oder regelmäßig wechselnder Symbolisierung haben sich Werte um 5 Minuten (300 Sekunden) bewährt. In Anwendungen mit Animationen oder Zeitdaten sollten Sie den Wert hochsetzen, um eine reibungslosere Animation in der Anwendung zu ermöglichen.

    JPGPNG als JPG zurückgeben

    Wenn ein Benutzer das Bild im JPGPNG-Format anfordert und eine Transparenz vorliegt, wird ein PNG zurückgegeben; andernfalls wird ein JPG zurückgegeben. Das PNG ist häufig viel größer als das JPG; das Senden kann daher länger dauern. Wenn keine Transparenz erforderlich ist und Sie sicherstellen möchten, dass der Image-Service immer mit einer kleineren Bildgröße gesendet wird, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.

    Verfügt über Live-Daten

    Wenn Raster zu dem Mosaik-Dataset eines Image-Service hinzugefügt werden, sind die Image-Service-Informationen wie Quellauflösung, Raumausdehnung, multidimensionale Informationen und Zeitraum möglicherweise nicht mehr aktuell. Sie können den Service neu starten, um Datenänderungen widerzuspiegeln. Wenn Ausfallzeiten jedoch vermieden werden sollen, wählen Sie diese Option aus, um Datenänderungen anzuzeigen, ohne den Service neu starten zu müssen.

    Vom Client angegebene Rendering-Regeln zulassen

    Wenn diese Option aktiviert ist, können Clients auf das serverseitige Rendering und die Verarbeitung zugreifen und diese Vorgänge steuern. Wird diese Option nicht gewählt, kann das serverseitige Rendering weder von Clients aufgerufen noch angefordert werden.

    Verarbeitungsvorlagen

    Wählen Sie die Funktionsketten aus, die mit dem Web-Bilddaten-Layer veröffentlicht werden sollen.

    Standardvorlage

    Die Verarbeitungsvorlage wird standardmäßig zum Anzeigen der Daten verwendet.

    Zulässige Messmethoden

    Diese zulässigen Methoden werden von den Eigenschaften der Messfunktionen abgeleitet und als Bestandteil der Dataset-Eigenschaften aufgeführt. Sie legen die Vermessungswerkzeuge fest, die mit dem Image-Service verwendet werden können.

    • Basic: Die Messwerkzeuge "Entfernung", "Fläche", "Punktposition" und "Schwerpunktposition" können verwendet werden. Diese Werkzeuge sind mit allen anderen Optionen (außer "Keine") ebenfalls verfügbar.
    • 3D: Messungen, die mit den verfügbaren Werkzeugen mit der Option "Basic" durchgeführt werden, können mit einem DEM geändert werden.
    • Höhe: Das Sensormodell ist für Datasets innerhalb des Mosaik-Datasets vorhanden; deshalb kann das Messwerkzeug Höhe von der Basis zur Spitze verwendet werden.
    • Schatten: Das Sensormodell und die Sonnenwinkelinformationen sind für Datasets innerhalb des Mosaik-Datasets vorhanden; deshalb können die Messwerkzeuge "Höhe von der Basis zur Spitze", "Höhe von der Basis zum Schatten" und "Höhe von der Spitze zum Schatten" verwendet werden.
    • Keine: Der Benutzer kann die Messwerkzeuge in ArcGIS mit diesem Dataset nicht verwenden.

    Anwendbar auf alle Eingaben.

  4. Nachdem der Web-Bilddaten-Layer erfolgreich veröffentlicht wurde, klicken Sie auf den Link Web-Layer verwalten, der im Freigabebereich angezeigt wird. Melden Sie sich bei Ihrer Organisation an, um das Element anzuzeigen, wenn es nicht öffentlich freigegeben wurde.

Konfigurieren eines gecachten Web-Bilddaten-Layers

Sie können Ihren gecachten Web-Bilddaten-Layer vor dem Veröffentlichen konfigurieren, um ein Kachelschema, die zu cachende Detaillierungsebene sowie den Zeitpunkt und Ort der Erstellung des Cache festzulegen.

Hinweis:

Antialiasing-Optionen, die für die Anwendung auf der Registerkarte Projekt im Dialogfeld Optionen auf der Registerkarte Anzeige festgelegt werden, werden beim Veröffentlichen eines Web-Kachel-Layers angewendet. Der Standard-Antialiasing-Modus lautet Beste.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration. Wenn ArcGIS Enterprise Ihr aktives Portal ist, klicken Sie auf Web-Layer-Eigenschaften konfigurieren Web-Layer-Eigenschaften konfigurieren, um auf die konfigurierbaren Eigenschaften zuzugreifen.
  2. Sie können auch zusätzliche Layer-Typen und Funktionen hinzufügen, indem Sie das Kontrollkästchen rechts neben dem Layer oder der Funktion aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Zusätzliche Layer und Funktionen.
    • WCS
    • WMS
  3. Wählen Sie ein Kachelschema aus, das die Maßstabsebenen, die Kacheldimensionen und den Kachelursprung für den Cache definiert. Diese Eigenschaften definieren, wo Kachelgrenzen vorhanden sein sollen; sie müssen beim Überlagern von Caches unbedingt zusammenpassen. Die Optionen für Kachelschemas lauten wie folgt:
    ArcGIS Online / Bing Maps / Google Maps

    Dies ist das Standardkachelschema. Das Koordinatensystem des Web-Layers wird on-the-fly erneut auf WGS 1984 Web Mercator (Auxiliary Sphere) projiziert, um sicherzustellen, dass der Web-Kachel-Layer mit diesen Online-Services überlagert. Die Standardbreite und -höhe der Kacheln beträgt 256 x 256 Pixel. Die Maßstabsebenen für das Caching reichen von 0 bis 23. Wenn Sie einen neuen Cache initialisieren, überprüft ArcGIS Pro die Layer in Ihrer GIS-Ressource und wählt ein standardmäßiges Kachelbildformat aus. Wenn Ihre GIS-Ressource nur Vektor-Layer enthält, ist der Standard PNG. Wenn mindestens ein Raster-Layer erkannt wird, ist der Standardwert MIXED.

    Geographisches Koordinatensystem WGS 1984, Version 2

    Ein Kachelschema basierend auf dem geographischen Koordinatensystem WGS 1984. Das Koordinatensystem des Web-Layers wird on-the-fly erneut auf das geographischen Koordinatensystem WGS 1984 projiziert. Die Standardbreite und -höhe der Kacheln beträgt 256 x 256 Pixel. Die Maßstabsebenen für das Caching reichen von 0 bis 22. Wenn Sie einen neuen Cache initialisieren, überprüft ArcGIS Pro die Layer in Ihrer Karte und wählt ein standardmäßiges Kachelbildformat aus. Wenn Ihre GIS-Ressource nur Vektor-Layer enthält, ist der Standard PNG. Wenn mindestens ein Raster-Layer erkannt wird, ist der Standardwert MIXED.

    Vorhandener gecachter Karten-/Image-Service

    Verwenden Sie einen vorhandenen gehosteten oder ArcGIS Server-Web-Kachel-Layer bzw. einen ArcGIS Server-Image-Service als Kachelschema Ihres Web-Kachel-Layers. Wenn Sie diese Option auswählen, wird die Kachelschema-XML-Datei, die mit dem vorhandenen Service verknüpft ist, in C:\Users\USERPROFILE\My Documents\ArcGIS\TilingSchemes\Downloaded heruntergeladen. ArcGIS Pro berücksichtigt die im vorhandenen Service angegebenen Parameter mit Ausnahme von Antialiasing. Es werden die für die Anwendung festgelegten Antialiasing-Optionen verwendet.

    Kachelschemadatei

    Importieren Sie eine benutzerdefinierte Kachelschema-XML-Datei, die Sie erstellt haben und die Ihre bevorzugten Maßstäbe und Einstellungen enthält. Verwenden Sie das Geoverarbeitungswerkzeug Kartenschema für Kartenserver-Cache erstellen, um eine benutzerdefinierte Kachelschema-XML-Datei zu erstellen. Zusätzliche Kachelschemadateien können auch aus C:\Program Files\ArcGIS\Pro\Resources\TilingSchemes importiert werden. Als Kachelbildformat wird standardmäßig PNG verwendet, wenn das Kachelbildformat nicht in der Kachelschemadatei definiert ist. ArcGIS Pro berücksichtigt die in der Kachelschemadatei angegebenen Parameter mit Ausnahme von Antialiasing. Es werden die für die Anwendung festgelegten Antialiasing-Optionen verwendet.

    Web-Kachel-Layer, die beim Freigeben einer Webkarte veröffentlicht werden, verwenden automatisch das Kachelschema, das mit der Grundkarte der Webkarte verknüpft ist.

    Ältere Versionen:

    In ArcGIS Pro 1.1 und 1.2 war jeweils eine vorherige Version des Kachelschemas des geographischen Koordinatensystems WGS 1984 enthalten. Das alte Kachelschema des geographischen Koordinatensystems WGS 1984, Version 2, wurde durch eine verbesserte Version dieses Kachelschemas mit einer höheren Registrierungsgenauigkeit und höheren Auflösungen ersetzt.

    Gecachte Web-Layer, die das alte Kachelschema verwenden, können nicht mit gecachten Web-Bilddaten-Layern angezeigt werden, die das neue Kachelschema in bestimmten Clients aufgrund von Unterschieden in den Kachelschemas verwenden. Wenn Sie das alte Kachelschema weiterhin verwenden müssen, wählen Sie Vorhandener gecachter Karten-/Image-Service für das Kachelschema aus, und navigieren Sie zu einem Service, der das alte Kachelschema verwendet.

  4. Legen Sie mit den Schiebereglern die Eigenschaft Detaillierungsebenen fest. ArcGIS Pro überprüft die Abhängigkeiten in Ihrer Karte oder Ihrem Layer und schlägt für das Caching Mindest- und Höchstwerte für die Maßstäbe vor. Je nach Karte oder Layer empfiehlt es sich, auf das Caching einiger extrem großer bzw. kleiner Maßstäbe in Ihrem Kachelschema zu verzichten.
  5. Legen Sie fest, wann und wo der Cache erstellt werden soll. Standardmäßig wird der Cache automatisch auf dem Server erstellt. Verwenden Sie die Geschätzte Cache-Größe, um diese Auswahl zu treffen.
    Automatisch auf dem Server cachen

    Bei einem kleinen Cache ist es am einfachsten, den gesamten Cache automatisch zu erstellen. Dies ist die Standardeinstellung.

    Manuell auf dem Server cachen

    Wenn der Cache groß ist, empfiehlt es sich, ihn schrittweise manuell zu erstellen, wobei die größten Maßstäbe in ausgewählten Interessenbereichen, die voraussichtlich am ehesten besucht werden, gecacht werden. Sie können den Cache auf der ArcGIS Online- oder der ArcGIS Enterprise-Website manuell erstellen.

  6. Die Basiszellengröße des Cache wird über die maximale Größe der Quellzellen gesteuert. Bei einem Wert über der maximalen Größe der Quellzellen werden die Cache-Kacheln durch das Resampling vorhandener Cache-Kacheln erstellt. Bei einem Wert unter der maximalen Größe der Quellzellen werden die Cache-Kacheln mit den Daten der Quellbilddaten erstellt.

Überlegungen zur Freigabe in älteren Portalen

Web-Bilddaten-Layer können nicht in Portal for ArcGIS 10.3.1 oder früheren Versionen freigegeben werden.