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Dataset beschreiben

Zusammenfassung

Fasst Features zu Statistiken für berechnete Felder, Stichproben-Features und Ausdehnungsgrenzen zusammen.

Abbildung

Diagramm des Workflows "Dataset beschreiben"

Verwendung

  • Dieses Geoverarbeitungswerkzeug ist in ArcGIS Enterprise 10.7 oder höher verfügbar.

  • Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für die Verwendung des Werkzeugs Dataset beschreiben:

    • Überprüfen Sie, ob Sie die Zeit und Geometrie richtig bei Ihrer Big-Data-Dateifreigabe registriert haben.
    • Machen Sie sich mit Attributwerten mit zusammengefassten Feldstatistiken vertraut.
    • Visualisieren Sie Ihre Big Data mit einem Stichproben-Layer. Zeichnen Sie ein Beispiel anstatt eine Million Features.
    • Führen Sie Workflows anhand einer Stichprobe der Daten aus, bevor Sie eine Skalierung für eine längere und umfassendere Verarbeitung durchführen.
    • Ermitteln Sie, wo sich ein Dataset befindet, indem Sie die geographische Ausdehnung berechnen.

  • Das Werkzeug gibt standardmäßig eine Tabelle mit Summenstatistiken für jedes Feld und eine JSON-Datei aus, die die Eigenschaften des Eingabe-Layers beschreibt.

  • Geben Sie die Anzahl der Features, die in der Stichprobe enthalten sein sollen, mithilfe des Parameters Anzahl der Stichproben-Features an. Wenn Sie den Parameter leer lassen oder 0 auswählen, werden keine Stichproben erstellt. Die Ausgabeteilmenge verfügt über dasselbe Schema, dieselbe Geometrie und dieselben Zeiteinstellungen wie die Eingabe-Features. Verwenden Sie die Teilmenge, um nachzuvollziehen, wie Ihre Datasets angezeigt werden, wenn Sie sie zu einer Karte hinzufügen oder in einer Attributtabelle visualisieren. Zusätzlich können Sie eine Analyse für die Teilmenge ausführen, um die besten Eingaben für größere Analysen zu ermitteln.

  • Wenn Ihre festgelegte Stichprobengröße die Gesamtzahl der Features überschreitet, werden alle Features zurückgegeben.

  • Der Stichproben-Layer stellt keine tatsächlich zufällige geographische Auswahl dar und sollte nicht verwendet werden, um die geographische Ausdehnung oder Verteilung der Daten nachzuvollziehen. Wenn Sie beispielsweise 230 Features für Anzahl der einzubeziehenden Features festgelegt haben, kann das Ergebnis 230 Eingabe-Features in beliebiger Reihenfolge oder an einem beliebigen Ort enthalten.

  • Erstellen Sie ein Grenz-Feature, das die Ausdehnung Ihres Eingabe-Datasets beschreibt, indem Sie den Parameter Ausdehnungs-Layer erstellen verwenden. Die Ausgabe umfasst ein einzelnes Polygon-Feature, das die geographische Ausdehnung der Eingabe-Features beschreibt. Verwenden Sie den Ausdehnungs-Layer, um nachzuvollziehen, wo sich Ihre Daten befinden, oder verwenden Sie ihn als Eingabe an einer anderen Stelle im Workflow. Verwenden Sie es beispielsweise als Polygon-Layer, auf den Features mit dem GeoAnalytics-Werkzeug Layer ausschneiden zugeschnitten werden.

  • Legen Sie optional mithilfe von Umgebungseinstellungen fest, wie die Features ausgegeben werden sollen.

    Verwenden Sie zum Beispiel die Umgebung Ausdehnung, um den Ausdehnungs-Layer, der den Interessenbereich darstellt, oder Stichproben-Features aus dem definierten Untersuchungsgebiet auszugeben.

    Zusätzlich können Sie mit der Umgebung Ausgabekoordinatensystem die Ausgaben in den gewünschten Raumbezug projizieren.

  • Der Parameter Ausdehnungs-Layer erstellen wird nur in Punkt-, Linien- und Polygon-Features unterstützt. Für Tabellen-Features wird kein Ausdehnungs-Layer erstellt.

  • Dieses Geoverarbeitungswerkzeug wird unterstützt durch ArcGIS GeoAnalytics Server. Die Analyse wird auf dem GeoAnalytics Server ausgeführt, und die Ergebnisse werden in den eigenen Inhalten in ArcGIS Enterprise gespeichert.

  • Bei der Ausführung von GeoAnalytics Server-Werkzeugen wird die Analyse auf dem GeoAnalytics Server abgeschlossen. Für eine optimale Performance sollten die Daten dem GeoAnalytics Server über Feature-Layer zur Verfügung stehen, die auf Ihrem ArcGIS Enterprise-Portal gehostet werden. Alternativ können Big-Data-Dateifreigaben verwendet werden. Daten, auf die der GeoAnalytics Server nicht lokal zugreifen kann, werden vor Analysebeginn auf den GeoAnalytics Server verschoben. Dadurch dauert die Ausführung eines Werkzeugs länger. Es kann zudem vorkommen, dass das Verschieben der Daten von ArcGIS Pro zum GeoAnalytics Server fehlschlägt. Die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers hängt dabei von der Netzwerkgeschwindigkeit sowie der Größe und Komplexität der Daten ab. Daher wird empfohlen, dass Sie Ihre Daten stets freigeben oder eine Big-Data-Dateifreigabe erstellen.

    Weitere Informationen zum Freigeben von Daten in Ihrem Portal

    Weitere Informationen zum Erstellen einer Big-Data-Dateifreigabe über Server Manager

Syntax

DescribeDataset(input_layer, output_name, {sample_features}, {create_extent_layer}, {data_store})
ParameterErklärungDatentyp
input_layer

Die zu beschreibenden Punkt-, Linien-, Polygon- oder Tabellen-Features.

Record Set
output_name

Der Name des Ausgabe-Feature-Service.

String
sample_features
(optional)

Die Anzahl der Features, die im ausgegebenen Stichproben-Layer enthalten sein werden. Wenn Sie 0 Features auswählen oder keine Anzahl angeben, wird keine Stichprobe ausgegeben. Dies ist die Standardeinstellung.

Long
create_extent_layer
(optional)

Gibt an, ob ein Ausgabeausdehnungs-Layer erstellt wird. Die Ausdehnung ist ein Polygon, das die räumliche und zeitliche Ausdehnung der Eingabe-Features darstellt.

  • CREATE_EXTENTEs wird ein Ausdehnungs-Layer erstellt.
  • NO_EXTENTEs wird kein Ausdehnungs-Layer erstellt.
Boolean
data_store
(optional)

Gibt den ArcGIS Data Store für das Speichern der Ausgabe an. Die Standardeinstellung ist SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE. Alle im SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE gespeicherten Ergebnisse werden im WGS84 gespeichert. Ergebnisse, die in einem RELATIONAL_DATA_STORE gespeichert werden, behalten ihr Koordinatensystem bei.

  • SPATIOTEMPORAL_DATA_STOREDie Ausgabe wird in einem Big Data Store vom Typ "spatiotemporal" gespeichert. Dies ist die Standardeinstellung.
  • RELATIONAL_DATA_STOREDie Ausgabe wird in einem Data Store vom Typ "relational" gespeichert.
String

Abgeleitete Ausgabe

NameErklärungDatentyp
output

Der Ausgabe-Layer, der die berechneten Summenstatistiken enthält.

Datensatz
extent_layer

Wenn der Parameter "create_extent_layer" ausgewählt ist, gibt das Werkzeug einen Layer mit einem einzelnen Polygon aus, das die Ausdehnung Ihres Datasets darstellt.

Feature-Set
sample_layer

Wenn im Parameter "sample_features" ein Wert größer als Null angegeben ist, gibt das Werkzeug einen Layer mit der angegebenen Anzahl von Stichproben-Features aus Ihrem Dataset aus.

Feature-Set

Codebeispiel

DescribeDataset – Beispiel (Python-Fenster)

Das folgende Skript veranschaulicht die Verwendung des Werkzeugs DescribeDataset im Python-Fenster.

In diesem Skript werden Netzwerk-Features beschrieben und es wird ein Stichproben-Layer mit 2500 Features erstellt.

#-------------------------------------------------------------------------------
# Name: DescribeDataset.py
# Description: 
#
# Requirements: ArcGIS GeoAnalytics Server
# Import system modules
import arcpy
# Set local variables
inputDataset = "https://sampleserver.domain.com/arcgis/rest/services/DataStoreCatalogs/bigDataFileShares_MyBDFS/BigDataCatalogServer/networkDataset"
outputName = "my_network_described"
dataStore = "RELATIONAL"
# Execute Describe Dataset
arcpy.geoanalytics.DescribeDataset(inputDataset, outputName, 2500, "CREATE_EXTENT", dataStore)

Umgebungen

Ausgabe-Koordinatensystem

Das Koordinatensystem, das für die Analyse verwendet wird. Die Analyse wird im Eingabe-Koordinatensystem ausgeführt, sofern nicht anders durch diesen Parameter angegeben. Für GeoAnalytics Tools werden die Endergebnisse im Data Store vom Typ "spatiotemporal" in WGS84 gespeichert.

Lizenzinformationen

  • Basic: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server
  • Standard: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server
  • Advanced: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server