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Layer zusammenführen

Zusammenfassung

Verbindet Feature-Layer zu einem einzigen Ausgabe-Layer.

Für das Werkzeug müssen beide Eingaben denselben Geometrietyp (Punkt, Linie oder Polygon) aufweisen oder Tabellen sein. Wenn in einem Layer Zeiteigenschaften aktiviert sind, müssen auch in dem anderen Layer Zeiteigenschaften aktiviert sein, und dieser muss denselben Zeittyp (Zeitpunkt oder Intervall) aufweisen. Das Ergebnis enthält immer alle Felder aus dem Eingabe-Layer. Standardmäßig werden alle Felder aus dem Zusammenführungs-Layer aufgenommen. Sie können aber auch benutzerdefinierte Vereinigungsregeln angeben, um das resultierende Schema zu definieren. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele:

  • Sie verfügen über drei Layer, die die Verwaltungsgrenzen von England, Wales und Schottland darstellen, und möchten einen einzelnen Großbritannien-Layer erstellen. Mithilfe von Layer zusammenführen können Sie die Flächen kombinieren und alle Felder aus allen Flächen beibehalten.
  • Sie verfügen über zwei Layer, die Flurstücksinformationen für zusammenhängende Stadtgebiete enthalten. Sie möchten sie zu einem einzelnen Layer zusammenführen und nur die Felder beibehalten, die in den beiden Eingabe-Layern denselben Namen und Typ aufweisen.

Abbildung

Workflow-Diagramm des Werkzeugs "Layer zusammenführen"
Workflow-Diagramm des Werkzeugs "Layer zusammenführen"

Verwendung

  • Beide Eingaben müssen denselben Geometrietyp (Punkt, Linie oder Polygon) aufweisen oder Tabellen sein.

  • Beide Eingaben müssen denselben Zeittyp (Zeitpunkt oder Intervall) aufweisen, oder für sie dürfen keine Zeiteigenschaften aktiviert sein.

  • Standardmäßig werden alle Felder beider Eingaben in die Ausgabe kopiert. Optional können Sie die Felder aus dem Zusammenführungs-Layer umbenennen, entfernen oder dem Eingabe-Layer zuordnen.

  • Dieses Geoverarbeitungswerkzeug wird unterstützt durch ArcGIS GeoAnalytics Server. Die Analyse wird auf dem GeoAnalytics Server ausgeführt, und die Ergebnisse werden in den eigenen Inhalten in ArcGIS Enterprise gespeichert.

  • Bei der Ausführung von GeoAnalytics Server-Werkzeugen wird die Analyse auf dem GeoAnalytics Server abgeschlossen. Für eine optimale Performance sollten die Daten dem GeoAnalytics Server über Feature-Layer zur Verfügung stehen, die auf Ihrem ArcGIS Enterprise-Portal gehostet werden. Alternativ können Big-Data-Dateifreigaben verwendet werden. Daten, auf die der GeoAnalytics Server nicht lokal zugreifen kann, werden vor Analysebeginn auf den GeoAnalytics Server verschoben. Dadurch dauert die Ausführung eines Werkzeugs länger. Es kann zudem vorkommen, dass das Verschieben der Daten von ArcGIS Pro zum GeoAnalytics Server fehlschlägt. Die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers hängt dabei von der Netzwerkgeschwindigkeit sowie der Größe und Komplexität der Daten ab. Daher wird empfohlen, dass Sie Ihre Daten stets freigeben oder eine Big-Data-Dateifreigabe erstellen.

    Weitere Informationen zum Freigeben von Daten in Ihrem Portal

    Weitere Informationen zum Erstellen einer Big-Data-Dateifreigabe über Server Manager

Syntax

MergeLayers(input_layer, merge_layer, output_name, {merging_attributes}, {data_store})
ParameterErklärungDatentyp
input_layer

Die Punkt-, Linien- oder Polygon-Features bzw. die Tabelle, die mit dem Zusammenführungs-Layer vereinigt werden soll(en).

Record Set
merge_layer

Die Punkt-, Linien- oder Polygon-Features bzw. die Tabelle, die mit dem Eingabe-Layer vereinigt werden soll(en). Der Zusammenführungs-Layer muss den denselben Feature-Typ und Zeittyp enthalten wie der Eingabe-Layer.

Record Set
output_name

Der Name des Ausgabe-Feature-Service.

String
merging_attributes
[[Merge Field, Action, Input Field],...]
(optional)

Eine Liste von Werten, die beschreiben, wie Felder aus dem Zusammenführungs-Layer geändert und den Feldern im Eingabe-Layer zugeordnet werden sollen. Alle Felder aus dem Eingabe-Layer werden in den Ausgabe-Layer geschrieben. Wenn keine Zusammenführungsattribute definiert sind, werden alle Felder aus dem Zusammenführungs-Layer in den Ausgabe-Layer geschrieben.

Wenn ein Feld nur in einem der Layer vorhanden ist, enthält der Ausgabe-Layer trotzdem zwei Felder. Das Ausgabefeld enthält NULL-Werte für die Eingabe-Features, in denen das Feld nicht enthalten war. Beispiel: Wenn der Eingabe-Layer ein Feld namens TYPE enthält, der Zusammenführungs-Layer aber kein Feld TYPE enthält, enthält die Ausgabe TYPE, aber mit NULL-Werten für alle aus dem Zusammenführungs-Layer kopierten Features.

Wie Felder aus dem Zusammenführungs-Layer in den Ausgabe-Layer geschrieben werden, können Sie mit den folgenden Zusammenführungstypen steuern:

  • Entfernen: Das Feld des Zusammenführungs-Layers wird aus dem Ausgabe-Layer entfernt.
  • Umbenennen: Das Feld des Zusammenführungs-Layers wird in der Ausgabe umbenannt. Sie können ein Feld des Zusammenführungs-Layers nicht in ein Feld des Eingabe-Layers umbenennen. Wenn sich die Feldnamen entsprechen sollen, verwenden Sie die Zuordnungsoption.
  • Zuordnen: Das Feld des Zusammenführungs-Layers wird umbenannt und einem Feld des Eingabe-Layers zugeordnet. Beispiel: Der Eingabe-Layer enthält ein Feld namens CODE und der Zusammenführungs-Layer ein Feld namens STATUS. Sie können STATUS und CODE zuordnen. Die Ausgabe enthält dann das Feld CODE, und für Features, die aus dem Zusammenführungs-Layer kopiert wurden, werden Werte des Feldes STATUS verwendet. Für numerische Werte wird Typumwandlung unterstützt. Das Zuordnen von numerischen Feldern zu Zeichenfolgenfeldern wird nicht unterstützt.

Value Table
data_store
(optional)

Gibt den ArcGIS Data Store für das Speichern der Ausgabe an. Die Standardeinstellung ist SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE. Alle im SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE gespeicherten Ergebnisse werden im WGS84 gespeichert. Ergebnisse, die in einem RELATIONAL_DATA_STORE gespeichert werden, behalten ihr Koordinatensystem bei.

  • SPATIOTEMPORAL_DATA_STOREDie Ausgabe wird in einem Big Data Store vom Typ "spatiotemporal" gespeichert. Dies ist die Standardeinstellung.
  • RELATIONAL_DATA_STOREDie Ausgabe wird in einem Data Store vom Typ "relational" gespeichert.
String

Abgeleitete Ausgabe

NameErklärungDatentyp
output

Der Ausgabe-Layer mit den kombinierten Features und Attributen aus dem Eingabe- und dem Zusammenführungs-Layer.

Datensatz

Codebeispiel

MergeLayers – Beispiel (Python-Fenster)

Das folgende Skript veranschaulicht die Verwendung des Werkzeugs MergeLayers im Python-Fenster.

#-------------------------------------------------------------------------------
# Name: MergeLayers.py
# Description: Merge two layers containing parcel information.
#
# Requirements: ArcGIS GeoAnalytics Server
# Import system modules
import arcpy
# Set local variables
inputFeatures = "https://sampleserver6.arcgisonline.com/arcgis/rest/services/parcels_west/FeatureServer/0"
mergeFeatures = "https://sampleserver6.arcgisonline.com/arcgis/rest/services/east_parcels/FeatureServer/0"
mergingAttributes = [["CODE", "MATCH", "ID"], ["globalid", "REMOVE"]]
outFS = "all_parcels"
dataStore = "SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE"
# Execute Merge Layers
arcpy.geoanalytics.MergeLayers(inputFeatures, mergeFeatures, outFS, 
                               mergingAttributes, dataStore)

Umgebungen

Ausgabe-Koordinatensystem

Das Koordinatensystem, das für die Analyse verwendet wird. Die Analyse wird im Eingabe-Koordinatensystem ausgeführt, sofern nicht anders durch diesen Parameter angegeben. Für GeoAnalytics Tools werden die Endergebnisse im Data Store vom Typ "spatiotemporal" in WGS84 gespeichert.

Lizenzinformationen

  • Basic: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server
  • Standard: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server
  • Advanced: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server

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