Skip To Content

Layer überlagern

Zusammenfassung

Überlagert die Geometrien aus mehreren Layern in einem einzelnen Layer. Mit einer Überlagerung können räumliche Features kombiniert, radiert, geändert oder aktualisiert werden.

Die Überlagerung gibt eine Antwort auf die grundlegendsten Fragen der Geographie: Welche Elemente überlagern einander? Nachfolgend finden Sie einige Beispiele:

  • Welche Flurstücke befinden sich in einem 100-Jahres-Überschwemmungsgebiet? ("In" ist hier ein Synonym für "über" bzw. "überlagern".)
  • Welche Straßen befinden sich in welchen Ländern?
  • Welche Landnutzung liegt über welchem Bodentyp?
  • Welche Quellen befinden sich in aufgegebenen militärischen Einrichtungen?

Abbildung

Layer überlagern

Verwendung

  • Hier einige Beispiele:

    • Die Umweltbehörde möchte den Einfluss von Weidevieh auf die Wasserqualität des US-Bundesstaates überwachen. Biologen der Behörde müssen ermitteln, wo die als Weideland eingestuften Weideparzellen bestimmte Wassereinzugsgebiete überschneiden. Layer überlagern kann verwendet werden, um sich überschneidende Flächen zu ermitteln.
    • Ein Bauunternehmen möchte ein Golf-Resort in einem der drei zentral gelegenen Counties des US-Bundesstaates anlegen. Bevor mit der Planung begonnen werden kann, muss ermittelt werden, ob in diesen Landkreisen genügend Privatland vorhanden ist, das für das Golf-Resort erworben werden kann. Mit dem Werkzeug Layer überlagern kann das Land, das sich in öffentlichem Besitz befindet, aus den ausgewählten Landkreisen entfernt werden.

  • Der Eingabe-Layer und Overlay-Layer müssen über übereinstimmende Geometrietypen verfügen.

  • In der folgenden Tabelle werden die Überlagerungsvorgänge Überschneiden (Intersect) und Radieren mit unterschiedlichen Geometrietypen dargestellt:

    Eingabe-Layer (grün) und Overlay-Layer (gelb)Ergebnisse von "Überschneiden (Intersect)"Ergebnisse von "Radieren"
    Eingabe- und Overlay-Polygone

    Polygon-Eingabe-Layer (grün) und Polygon-Overlay-Layer (gelb)

    Ergebnisse der Polygon-Features mit "Überschneiden (Intersect)"

    Sich überschneidende Polygone der Eingabe- und Overlay-Layer. B ist die Überschneidung von B und 2. D ist die Überschneidung von D und 4. E ist die Überschneidung von E und 5.

    Ergebnisse der Polygon-Features mit "Radieren"

    Polygone, die durch den Vorgang Radieren entstehen. E wurde durch das Radieren vollständig entfernt, B und D teilweise. A und C wurden durch das Radieren nicht entfernt.

    Eingabe- und Overlay-Linien

    Linien-Eingabe-Layer (grün) und Linien-Overlay-Layer (gelb)

    Ergebnisse der Linien-Features mit "Überschneiden (Intersect)"

    Linien, die durch den Vorgang Überschneiden (Intersect) entstehen. B ist die Überschneidung von B und 2. D ist die Überschneidung von D und 4.

    Ergebnisse der Linien-Features mit "Radieren"

    Linien, die durch den Vorgang Radieren entstehen. Feature B wurde durch das Radieren vollständig entfernt, ebenso ein Segment von D. A und C wurden durch das Radieren nicht entfernt.

    Eingabe- und Overlay-Punkte

    Punkt-Eingabe-Layer (grün) und Punkt-Overlay-Layer (gelb)

    Ergebnisse der Punkt-Features mit "Überschneiden (Intersect)"

    Punkt, der durch den Vorgang Überschneiden (Intersect) entsteht. C ist die Überschneidung von C und 3.

    Ergebnisse der Punkt-Features mit "Radieren"

    Punkte, die durch den Vorgang Radieren entstehen. Feature C wurde durch das Radieren entfernt. A und B sind das Ergebnis des Vorgangs.

  • Wenn beide Layer Polygone sind, kann die Analyse beschleunigt werden, indem für den Parameter Sich selbst schneidende Eingaben der Wert "false" festgelegt wird. Ändern Sie diese Eingabe nur dann zu "false", wenn die folgenden Bedingungen beide zutreffen:

    • Die Eingabe-Layer-Features überlappen keine anderen Eingabe-Layer-Features.
    • Die Overlay-Layer-Features überlappen keine anderen Overlay-Layer-Features.

    Sie können für diesen Parameter auch "false" festlegen, wenn kein eindeutiges Ergebnis für jede sich selbst schneidende Überlappung zurückgegeben werden muss. Grenzen von Zählbezirken etwa verfügen nicht über sich selbst überlappende Features. Wenn sie mit einem anderen Polygon-Layer mit getrennter Geometrie überlagert werden, können Sie für diesen Parameter "false" angeben.

Syntax

OverlayLayers_geoanalytics (input_layer, overlay_layer, output_name, overlay_type, {include_overlaps}, {data_store})
ParameterErläuterungDatentyp
input_layer

Die Punkt-, Linien- oder Polygon-Features, die mit dem Overlay-Layer überlagert werden.

Feature Set
overlay_layer

Die Features, die mit den Features des Eingabe-Layers überlagert werden.

Feature Set
output_name

Der Name des Ausgabe-Feature-Service.

String
overlay_type

Der Typ der durchzuführenden Überlagerung.

  • INTERSECTBerechnet einen geometrischen Schnittpunkt der Eingabe-Layer. Features oder Teile von Features, die sich im Eingabe- und im Overlay-Layer überlappen, werden in den Ausgabe-Layer geschrieben. Dies ist die Standardeinstellung.
  • ERASENur die Features oder Teile der Features im Overlay-Layer, die nicht innerhalb der Features im Eingabe-Layer liegen, werden in das Ergebnis geschrieben.
String
include_overlaps
(optional)

Gibt an, ob einer der Eingabe-Layer oder beide Eingabe-Layer überlappende Features enthalten.

  • OVERLAPPINGEiner oder mehrere Layer enthalten überlappende Features. Dies ist die Standardeinstellung.
  • NOT_OVERLAPPINGBeide Layer enthalten keine überlappenden Features.
Boolean
data_store
(optional)

Gibt den ArcGIS Data Store für das Speichern der Ausgabe an. Die Standardeinstellung ist SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE. Alle im SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE gespeicherten Ergebnisse werden im WGS84 gespeichert. Ergebnisse, die in einem RELATIONAL_DATA_STORE gespeichert werden, behalten ihr Koordinatensystem bei.

  • SPATIOTEMPORAL_DATA_STOREDie Ausgabe wird in einem Big Data Store vom Typ "spatiotemporal" gespeichert. Dies ist die Standardeinstellung.
  • RELATIONAL_DATA_STOREDie Ausgabe wird in einem Data Store vom Typ "relational" gespeichert.
String

Codebeispiel

OverlayLayers – Beispiel (eigenständiges Skript)

Das folgende Skript veranschaulicht die Verwendung des Werkzeugs OverlayLayers im Python-Fenster.

#-------------------------------------------------------------------------------
# Name: OverlayLayers.py
# Description: Remove areas that are already developed from proposed development sites
#
# Requirements: ArcGIS GeoAnalytics Server
# Import system modules
import arcpy
# Set local variables
inFeatures = "https://myGeoAnalyticsMachine.domain.com/geoanalytics/rest/services/DataStoreCatalogs/bigDataFileShares_cityData/BigDataCatalogServer/areasOfInterest"
overlayFeatures = "https://myGeoAnalyticsMachine.domain.com/geoanalytics/rest/services/DataStoreCatalogs/bigDataFileShares_cityData/BigDataCatalogServer/commercial"
outFS = "DevelopmentSites"
overlayType = "ERASE"
dataStore = "SPATIOTEMPORAL_DATA_STORE"
# Execute Overlay Layers
arcpy.geoanalytics.OverlayLayers(inFeatures, overlayFeatures, outFS, 
                                 overlayType, dataStore)

Umgebungen

Ausgabe-Koordinatensystem

Das Koordinatensystem, das für die Analyse verwendet wird. Die Analyse wird im Eingabe-Koordinatensystem ausgeführt, sofern nicht anders durch diesen Parameter angegeben. Für GeoAnalytics Tools werden die Endergebnisse im Data Store vom Typ "spatiotemporal" in WGS84 gespeichert.

Lizenzinformationen

  • ArcGIS Desktop Basic: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server
  • ArcGIS Desktop Standard: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server
  • ArcGIS Desktop Advanced: Erfordert ArcGIS GeoAnalytics Server

Verwandte Themen