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Was ist ModelBuilder?

ModelBuilder ist eine visuelle Programmiersprache für die Erstellung von Geoverarbeitungs-Workflows. ModelBuilder wird zum Modellieren und Automatisieren Ihrer räumlichen Analysen und Datenverwaltungsprozesse verwendet. Sie können Geoverarbeitungsmodelle in ModelBuilder erstellen und ändern, wo ein Modell als ein Schema dargestellt wird, das Sequenzen von Prozessen und Geoverarbeitungswerkzeugen verkettet, indem die Ausgabe eines Prozesses als die Eingabe eines anderen Prozesses verwendet wird.

ModelBuilder in ArcGIS Pro bietet Ihnen die folgenden Möglichkeiten

  • Sie können ein Modell erstellen, indem Sie Geoverarbeitungswerkzeuge, Karten-Layer, Datasets und andere Datentypen hinzufügen und mit einem Prozess verbinden.
  • Sie können jede Feature-Class, jedes Raster, jede Datei oder Tabelle iterativ in einem Workspace verarbeiten.
  • Sie können Ihre Workflowsequenz als ein einfach nachvollziehbares Diagramm visualisieren.
  • Sie können ein Modell ausführen, und zwar entweder schrittweise oder bis zu einem ausgewählten Schritt, oder das gesamte Modell.
  • Sie können Ihr Modell zu einem Geoverarbeitungswerkzeug machen, das für andere freigegeben oder in der Python-Skripterstellung und anderen Modellen verwendet werden kann.

Beispiel

Dieses Geoverarbeitungsmodell wird von einer Naturschutzorganisation verwendet, um den potenziellen Lebensraum für einen einheimischen Vogel auf Grundlage der Vegetationsart, der Entfernung zu Hauptstraßen, des Klimas, der Neigung und der Höhe zu bestimmen.

ModelBuilder-Beispiel
Das Modell führt die folgenden Werkzeuge der Reihe nach aus:
  1. Layer nach Attributen auswählen: Auswahl der richtigen Vegetationsart aus dem Karten-Layer Vegetation.
  2. Puffer: Erstellen von Flächen in einer Entfernung von etwa 457 m (1.500 Fuß) um Hauptstraßen herum.
  3. Radieren: Ausradieren der Pufferflächen aus den ausgewählten Vegetationsflächen.
  4. Überschneiden (Intersect): Überlagern der Ausgabe des Werkzeugs Radieren mit anderen Karten-Layern, einschließlich Neigung, Höhe und Klima. Dadurch werden die Flächen bestimmt, die allen Kriterien entsprechen.


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  1. Beispiel