Mit der Business Analyst-Lizenz verfügbar.
Mit einer Business Analyst-Lizenz in ArcGIS Pro erhalten Sie Zugriff auf Business Analyst-Daten. Sie können auch eigene Daten hinzufügen, z. B. Umsatzzahlen oder Servicegebühren. Sobald Sie diese Daten in Business Analyst hinzugefügt haben, können Sie die Variablen konfigurieren, dem benutzerdefinierten Dataset Business Analyst-Daten hinzufügen und berechnete Variablen erstellen. Auf diese Weise richten Sie benutzerdefinierte Daten ein.
Die von Ihnen eingerichteten Daten werden als Statistikdatensammlung gespeichert und können gemeinsam mit Business Analyst-Daten verwendet werden. Der Zugriff auf eine Statistikdatensammlung (auch als SDCX bezeichnet) erfolgt über den Daten-Browser im Knoten Benutzerdefinierte Daten. Benutzerdefinierte Daten werden auf Grundlage der Variablen aus der Datenquelle und aus Metadaten erstellt, die definieren, wie numerische Daten statistisch aufgeschlüsselt oder berechnet werden.
Statistikdatensammlungen werden im Home-Ordner des Projekts als .sdcx-Dateien gespeichert. Diese enthalten den Pfad zum Quellen-Dataset, Informationen über die Aufschlüsselung und weitere Eigenschaften benutzerdefinierter Daten, z. B. berechnete Variablen. Sie wird mit dem aktiven Business Analyst-Dataset verknüpft und referenziert dessen Daten für die Aufschlüsselung und Aggregation.
Potenzielle Anwendungsbereiche
Potenzielle Anwendungsbereiche für benutzerdefinierte Daten in ArcGIS Business Analyst Pro:
| Anwendung | Beschreibung | Beispiele für verwendete Daten |
|---|---|---|
Bewertung von klimabedingten Risiken | Ein Versicherungsunternehmen richtet die Daten zum nationalen Risikoindex der FEMA ein, um lokale klimabedingte Risiken, wie zum Beispiel Überschwemmungen, Hurrikane und Waldbrände, zu bewerten. Das Unternehmen führt einen Benchmark-Vergleich für alle Landkreise in Kalifornien durch, um zu verstehen, wie sich regionsspezifische Risiken auf das versicherte Geschäft auswirken können. Wie Sie dieses Beispiel selber erstellen, erfahren Sie im Lernprogramm Benutzerdefinierte Daten für Infografiken einrichten. |
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| Abfuhr von Gartenabfällen | Ein Unternehmen, das Gartenabfälle sammelt, möchte die Anzahl der Laubsäcke berechnen, die es in Wohngebieten aufsammelt. Es addiert die Daten der gesammelten Laubsäcke für jede Blockgruppe in seiner Region und verwendet dann einen benutzerdefinierten Aufschlüsselungs-Layer, der die Anzahl der Bäume in jeder Blockgruppe enthält. Es erstellt Fahrzeitgebiete, um die Anzahl der Laubsäcke zu berechnen, die von jedem Fahrer aufgesammelt werden. |
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Eingabedaten und Aufschlüsselungs-Layer
Zum erfolgreichen Erstellen benutzerdefinierter Daten in ArcGIS Business Analyst Pro benötigen Sie die geeigneten Eingabedaten und einen geeigneten Aufschlüsselungs-Layer.
Eingabedaten
Sie können Polygondaten in Feature-Classes einrichten. Sie haben zum Beispiel eine Feature-Class mit Krankenhauseinweisungsdaten auf County-Ebene für einen ganzen Bundesstaat. Sie können diese Datei hinzufügen und sie an geographischen Grenzen in Business Analyst ausrichten, um die Patientenzahlen als Variablen in Ihren Analysen zu verwenden.
Die Eingabedaten müssen in Form einer File-Geodatabase vorliegen, die Daten in Polygonen enthält.
Aufschlüsselungs-Layer
Zusätzlich zu gültigen Eingabedaten benötigen Sie einen Aufschlüsselungs-Layer, um benutzerdefinierte Daten einzurichten. Bei der Datenaufschlüsselung wird die Verteilung einer beliebigen Variable (z. B. Umsatzzahlen, die Sie dargestellt haben) anhand der bekannten Verteilung einer anderen Variable, z. B. der Population, näherungsweise ermittelt.
Bei einem Aufschlüsselungs-Layer kann es sich um Folgendes handeln:
- Ein lokales Dataset (Standard)
- Einen Aufschlüsselungs-Layer, der Punkte enthält, z. B. eine File-Geodatabase, die für Sie freigegeben wurde
Einrichten von Polygondaten
Sie können eine Polygon-Feature-Class hinzufügen und ihre Variablen als Standardgeographien oder benutzerdefinierte Polygone einrichten. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Polygondaten einzurichten:
- Legen Sie die Datenquelle mit einer der folgenden Methoden fest:
- Wählen Sie ein lokales Business Analyst-Dataset als Datenquelle aus. (Standard)
- Wählen Sie Benutzerdefinierte Daten als Datenquelle aus.
Tipp:
Verwenden Sie die Option Benutzerdefinierte Daten, wenn Sie keinen Zugriff auf ein lokales Business Analyst-Dataset haben. Diese Option ermöglicht es Ihnen, einen eigenen Punkt-Layer als Aufschlüsselungs-Layer zu verwenden.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Analyse auf Business-Analyse, um die Galerie zu öffnen, und klicken Sie dann auf Neue Statistikdatensammlung
.Das Fenster Statistikdatensammlung erstellen wird angezeigt.
- Verwenden Sie die Dropdown-Liste Eingabedaten, oder klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen, um eine Eingabe-Feature-Class auszuwählen. Klicken Sie auf OK.
Bei der Eingabe-Feature-Class handelt es sich um die Polygondaten, die Sie in Business Analyst importieren.
- Übernehmen Sie für den Namen der Ausgabe-Statistikdatensammlung und den Speicherort die Standardeinstellung, geben Sie einen anderen Namen ein, oder klicken Sie auf die Schaltfläche zum Durchsuchen, um einen anderen Speicherort auszuwählen.
Der Dateityp der Statistikdatensammlung lautet .sdcx. Es kann hilfreich sein, dies zu wissen, wenn Sie die Datei für die spätere Verwendung suchen.
- Klicken Sie auf Erstellen.
Der Editor für Statistikdatensammlungen wird angezeigt. Der Titel des Fensters ist der Name der Statistikdatensammlung. Es enthält die folgenden Registerkarten:
- Quelle: Enthält allgemeine Informationen zu den Daten, darunter den Status des Performance-Index.
- Variablen: Enthält Informationen über Variableneinstellungen, z. B. Genauigkeit, Feldformat und Aufschlüsselungsmethode.
- Eigenschaften: Hier können Sie die Eigenschaften der Statistikdatensammlung bearbeiten, z. B. Titel, Datenpublikationsjahr, Autor und Tags. Sie können auch ein benutzerdefiniertes Symbol für die Statistikdatensammlung auswählen.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Quelle auf die Schaltfläche Index erstellen, um einen Performance-Index zu erstellen.
Das Erstellen eines Performance-Index ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen. So kann bei der Verwendung von benutzerdefinierten Daten in Workflows die beste Performance sichergestellt werden.
- Klicken Sie auf OK, um alle Änderungen zu speichern.
Das Fenster wird geschlossen. Der Bereich Katalog wird mit der neu erstellten Statistikdatensammlung angezeigt.
Einrichten von Layern der Vorversion (.bds)
Wenn Sie von ArcMap migrieren, haben Sie Ihre benutzerdefinierten Daten möglicherweise bereits als .bds-Datei (Business Analyst-Datenquelle) eingerichtet. Sie können eine Statistikdatensammlung direkt anhand einer .bds-Datei erstellen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Daten anhand einer .bds-Datei einzurichten:
- Wählen Sie ein lokales Business Analyst-Dataset als Datenquelle aus.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Analyse auf Business-Analyse, um die Galerie zu öffnen, und klicken Sie dann auf Neue Statistikdatensammlung
.Das Fenster Statistikdatensammlung erstellen wird angezeigt.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Vorhandene Daten importieren (BDS).
- Klicken Sie unter Eingabe-Business Analyst-Datenquelle (BDS) auf die Schaltfläche zum Durchsuchen, und wählen Sie eine .bds-Eingabedatei aus.
Wenn die .bds-Datei dynamische Verbindungen oder Berechnungen enthält, erstellt Business Analyst automatisch eine Feature-Class, die als Eingabe für die neue Statistikdatensammlung fungiert.
- Klicken Sie auf OK und dann auf Importieren.
Der Editor für Statistikdatensammlungen wird angezeigt. Der Titel des Fensters ist der Name der Statistikdatensammlung. Es enthält die folgenden Registerkarten:
- Quelle: Enthält allgemeine Informationen zu den Daten, darunter den Status des Performance-Index.
- Variablen: Enthält Informationen über Variableneinstellungen, z. B. Genauigkeit, Feldformat und Aufschlüsselungsmethode.
- Eigenschaften: Hier können Sie die Eigenschaften der Statistikdatensammlung bearbeiten, z. B. Titel, Datenpublikationsjahr, Autor und Tags. Sie können auch ein benutzerdefiniertes Symbol für die Statistikdatensammlung auswählen.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Quelle auf die Schaltfläche Index erstellen, um einen Performance-Index zu erstellen.
Das Erstellen eines Performance-Index ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen. So kann bei der Verwendung von benutzerdefinierten Daten in Workflows die beste Performance sichergestellt werden.
- Klicken Sie auf OK, um alle Änderungen zu speichern.
Das Fenster wird geschlossen. Der Bereich Katalog wird mit der neu erstellten Statistikdatensammlung angezeigt.
Variablen bearbeiten
Nach der Erstellung der Statistikdatensammlung in Business Analyst können Sie im Editor-Fenster ihre Variablen konfigurieren. Die Konfigurationseinstellungen von Variablen bestimmen, wie die Daten aufgeschlüsselt oder berechnet und im Daten-Browser, in Infografiken und in Berichten angezeigt und verwendet werden.
Tipp:
Sie können die Größe des Editor-Fensters ändern, um die Lesbarkeit der Variablentabelle zu verbessern.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine oder mehrere Variablen zu bearbeiten:
- Öffnen Sie den Bereich Katalog, und suchen Sie auf der Registerkarte Projekt unter Business Analyst > Statistikdatensammlungen die Statistikdatensammlung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Statistikdatensammlung, und wählen Sie Bearbeiten aus.
Das Editor-Fenster für Statistikdatensammlungen wird angezeigt.
- Sie können im Editor-Fenster auf der Registerkarte Variablen Variablen mit den folgenden Methoden bearbeiten:
- Ändern Sie Eigenschaften einer Variable direkt in der Variablentabelle, indem Sie auf eine Zelle klicken. Sie können beispielsweise einen neuen Alias für eine Variable eingeben oder mithilfe einer Dropdownliste die ausgewählte Option ändern.
- Doppelklicken Sie auf eine Variable in der Spalte Feldname, um das Eigenschaftenfenster der Variable zu öffnen.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Zeile, und wählen Sie Eigenschaften aus, um das Eigenschaftenfenster der Variable zu öffnen.
- Wählen Sie mehrere Eigenschaften aus, indem Sie auf eine Zeile klicken und dann die Umschalttaste drücken, während Sie auf eine weitere Zeile klicken. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Auswahl, und klicken Sie auf Eigenschaften. Felder, in denen Werte zwischen Variablen voneinander abweichen, sind in dieser Ansicht nicht editierbar.
- Ändern Sie Felder, indem Sie Text eingeben oder Optionen in den Dropdown-Listen auswählen. Die Felder lauten wie folgt:
Feld Beschreibung Feldname
Der Name der Variablen. Dieses Feld ist nicht editierbar.
Alias
Der Name der Variable, der im Daten-Browser angezeigt wird.
Kategorie
Die Kategorie in der Statistikdatensammlung, unter der diese Variable angezeigt wird. Sie können eine neue Kategorie erstellen. Beachten Sie, dass diese Kategorie nicht im Daten-Browser übernommen wird.
Aufnahmejahr
Das Jahr, das von den Daten dargestellt wird oder in dem die Daten erstellt wurden.
Genauigkeit
Geben Sie für unterstützte Variablentypen die Anzahl der Stellen nach dem Dezimaltrennzeichen an. Die Standardanzahl ist 6 Stellen.
Feldformat
Legen Sie die Einheiten so fest, dass sie dem Wertetyp in den Daten entsprechen: Anzahl (Standard), Prozent oder Währung.
Zusammenfassungstyp
Legen Sie fest, wie die aggregierten Werte für benutzerdefinierte Datenpolygone, die den Interessenbereich schneiden, zusammengefasst werden. Die Art der Zusammenfassung wirkt sich auf die Optionen aus, die für die Felder Gewichtung und Aufschlüsselungsmethode verfügbar sind.
- Summe (Standard): Addiert die aggregierten Werte. Das Feld Gewichtung kann nicht geändert werden, da es auf KEINE festgelegt ist. Sie können eine Variable (z. B. eine Bevölkerungsvariable) aus der lokalen Datenquelle oder dem Aufschlüsselungs-Layer auswählen oder GEOM als Aufschlüsselungsmethode wählen. Bei Auswahl von GEOM werden benutzerdefinierte Daten anhand der geometrischen Fläche von Geographien aufgeschlüsselt.
- Durchschn.: Berechnet den Durchschnitt der aggregierten Werte, wobei NULL-Werte ausgelassen werden. Sie können das Feld Gewichtung auf FLÄCHE oder eine andere Variable aus den Eingabedaten festlegen. Das Feld Aufschlüsselungsmethode kann nicht geändert werden, da es auf KEINE festgelegt ist.
Gewichtung
Definieren Sie das zum Berechnen der gewichteten Summe verwendete Feld. Sie können FLÄCHE oder eine andere Variable aus den Eingabedaten verwenden. Dieser Parameter ist nur editierbar, wenn der Zusammenfassungstyp auf Durchschn. festgelegt ist. Wenn nicht "Durchschn." ausgewählt ist, wird für Gewichtung automatisch KEINE ausgewählt.
Aufschlüsselungsmethode
Legen Sie die Aufschlüsselungsmethode für benutzerdefinierte Datenpolygone fest, die den Interessenbereich schneiden, aber nicht genau übereinstimmen. Die Aufschlüsselungsoptionen variieren abhängig vom lokalen Dataset oder dem Aufschlüsselungs-Layer, mit dem Sie arbeiten.
Ausgabetyp
Zeigt den Variablentyp, z. B. Double, an. Dieses Feld ist nicht editierbar.
- Klicken Sie auf OK, wenn Sie die Bearbeitung abgeschlossen haben.
Daraufhin werden die Eigenschaften der ausgewählten Variable geändert und in der Statistikdatensammlung gespeichert.
Hinzufügen von Variablen aus dem Daten-Browser
Sie können einer Statistikdatensammlung Business Analyst-Variablen hinzufügen, entweder aus Gründen der Zweckmäßigkeit oder um mit ihnen berechnete Variablen zu erstellen. Gehen Sie zum Hinzufügen von Variablen aus dem Daten-Browser wie folgt vor:
- Öffnen Sie den Bereich Katalog, und suchen Sie auf der Registerkarte Projekt unter Business Analyst > Statistikdatensammlungen die Statistikdatensammlung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Statistikdatensammlung, und wählen Sie Bearbeiten aus.
Das Editor-Fenster für Statistikdatensammlungen wird angezeigt.
- Klicken Sie im Editor-Fenster auf der Registerkarte Variablen auf die Schaltfläche Hinzufügen
, um den Daten-Browser zu öffnen und Variablen auszuwählen.Im Daten-Browser können Sie Daten nach Kategorie, benutzerdefinierte Daten, gespeicherte Variablenlisten und als Favoriten gespeicherte Daten suchen und durchsuchen.
- Klicken Sie auf OK, um die Variablen hinzuzufügen.
Die Variablen werden der Statistikdatensammlung hinzugefügt.
Erstellen von berechneten Variablen
Sie können benutzerdefinierte Variablen erstellen, indem Sie mithilfe von Python-Berechnungen vorhandene Statistikdatensammlungs-Variablen, Business Analyst-Daten oder eine Kombination von beiden zusammenführen. Sie können z. B. benutzerdefinierte Pro-Kopf-Variablen sowie Dichtevariablen wie Umsatzdichte oder Haushaltsdichte erstellen. Benutzerdefinierte Ausdrücke können einfache auf einem einzelnen Feld basierende Berechnungen, eine Kombination von zwei oder mehr vorhandenen Feldern oder auch ein komplexes Python-Skript sein.
Nach ihrer Erstellung kann die benutzerdefinierte Variable als Beschriftungsausdrucksdatei (.lxp) in der Statistikdatensammlung gespeichert und importiert sowie exportiert werden, um sie für andere Benutzer freizugeben. Gehen Sie wie folgt vor, um eine benutzerdefinierte berechnete Variable zu erstellen:
- Öffnen Sie den Bereich Katalog, und suchen Sie auf der Registerkarte Projekt unter Business Analyst > Statistikdatensammlungen die Statistikdatensammlung. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Statistikdatensammlung, und wählen Sie Bearbeiten aus.
Das Editor-Fenster für Statistikdatensammlungen wird angezeigt.
- Klicken Sie im Editor-Fenster auf der Registerkarte Variablen auf die Schaltfläche Berechnung hinzufügen.
Daraufhin wird das Fenster Variable berechnen angezeigt.
- Erstellen Sie im Feld Ausdruck eine Berechnung, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Überprüfen
, um den Ausdruck zu überprüfen.Anweisungen zum Erstellen von Berechnungen mit Python finden Sie unter Feld berechnen – Python-Beispiele.
Hinweis:
Benutzerdefinierte Berechnungen und Skripte unterstützen die Feldtypen "Double", "Integer" und "String". Beispielsweise erlaubt die Angabe eines Zeichenfolgenfeldes Flexibilität bei der Ausgabe von Textbeschreibungen, z. B. für die Anzeige von Namen der vorherrschenden Tapestry-Segmente, Attributeigenschaften oder Straßennamen. Weitere Informationen finden Sie unter ArcGIS-Felddatentypen.
- Geben Sie in den Feldern Name und Alias einen Namen und Alias für die neue Variable an.
- Klicken Sie auf OK.
Der Statistikdatensammlung wird das neue Feld Berechnete Variable hinzugefügt.
- Gehen Sie wie folgt vor, um die berechnete Variable zu ändern:
- Um die Berechnung zu bearbeiten, wählen Sie das Feld Berechnete Variable aus, und klicken Sie auf Berechnung bearbeiten. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf das Feld klicken und dann auf Berechnung bearbeiten klicken.
- Um die Eigenschaften der Variable zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld, klicken Sie auf Eigenschaften, und bearbeiten Sie das Feld Aufnahmedatum, Feldformat oder Kategorie.
- Um die berechnete Variable zu entfernen, wählen Sie das Feld aus, und klicken Sie auf Löschen.
Hinweise und Best Practices für benutzerdefinierte Daten
Die folgenden Hinweise bieten eine Orientierungshilfe zu Statistikdatensammlungen, einschließlich Anleitungen zu ihrer Speicherung, Verwendung und Verwaltung:
- Benutzerdefinierte Daten werden standardmäßig im Home-Ordner des Projekts gespeichert. Wenn die Statistikdatensammlung an ihrem Standardspeicherort gespeichert wird, kann nur in dem Projekt auf sie zugegriffen werden, in dem sie erstellt wurde.
- Benutzerdefinierte Daten sind mit der Business Analyst-Datenquelle verknüpft, die für ihre Erstellung verwendet wurde. Es muss eine Verbindung mit dieser Datenquelle bestehen, damit die Statistikdatensammlung verwendet werden kann.
- Es ist zwar möglich, einen Online-Layer, z. B. einen Layer aus ArcGIS Living Atlas oder ArcGIS Online, als benutzerdefinierten Aufschlüsselungs-Layer auszuwählen, jedoch wird dies nicht empfohlen. Benutzerdefinierte Aufschlüsselungs-Layer sollten lokal im Projekt geladen werden, um nachhaltige Statistikdatensammlungen zu erstellen. Erstellen Sie nach Möglichkeit eine lokale Kopie der Daten, die für die Aufschlüsselung verwendet werden sollen.
Geoverarbeitungswerkzeuge
Beim Workflow für benutzerdefinierte Daten wird das Werkzeug SDCX-Index generieren verwendet, um einen Performance-Index zu erstellen. Mit diesem Geoverarbeitungswerkzeug können Sie einen Performance-Index direkt in ArcGIS Pro oder als Teil eines Python-Skripts oder eines Modells erstellen. Bei der Verwendung von benutzerdefinierten Daten wird die Erstellung eines Index für eine optimale Performance empfohlen.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Index für eine Statistikdatensammlung zu erstellen:
- Klicken Sie auf der Registerkarte Analyse in der Gruppe Geoverarbeitung auf Werkzeuge.
Daraufhin wird der Bereich Geoverarbeitung angezeigt.
- Blenden Sie auf der Registerkarte Toolboxes im Abschnitt Business Analyst Tools das Toolset Statistikdatensammlungen ein, und klicken Sie auf SDCX-Index generieren.
Daraufhin wird das Werkzeug SDCX-Index generieren im Bereich Geoverarbeitung geöffnet.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um das Dialogfeld SDCX-Eingabedatei zu öffnen, und wählen Sie eine vorhandene .sdcx-Datei aus anderen Projekten oder Ordnern aus.
- Klicken Sie auf Ausführen.