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Zuordnungen

Mithilfe von Zuordnungen können Sie Beziehungen zwischen Features modellieren, die nicht geometrisch übereinstimmen. Dies ermöglicht die Modellierung der Konnektivität zwischen nicht lagegleichen Punkten, der strukturellen Unterstützung von Assets und von Features, die von anderen Features umschlossen sind.

Es gibt Zuordnungen der drei folgenden Typen:

Zu jedem Zuordnungstyp gibt es einen eigenen Typ Netzwerkregel, die erstellt werden kann, um die Datenqualität zu gewährleisten, indem die Typen der Features, die zugeordnet werden können, eingeschränkt werden. Diese Regeln werden durchgesetzt, wenn Zuordnungen im Bereich Zuordnungen ändern erstellt werden und wenn Zuordnungen importiert werden. Wenn für eine Zuordnung keine passende Regel vorhanden ist, schlägt das Werkzeug Zuordnungen importieren fehl.

Arbeiten mit Zuordnungen

Zuordnungen werden im Bereich Zuordnungen ändern erstellt, bearbeitet und gelöscht. Hier können Zuordnungsregeln geprüft werden, damit die ausgewählten Features wie gewünscht verbunden, angehängt oder eingefügt werden. Netzwerkregeln können erstellt werden, um das Einrichten von Zuordnungen zwischen Features zu ermöglichen, sofern Feature-Beschränkungen des Versorgungsnetzes berücksichtigt werden.

Alle Features in einem Versorgungsnetz weisen das Attribut Association status auf. Es gibt den Typ der Zuordnung, an der ein Feature beteiligt ist, die Rolle, die die Zuordnung in einer Beziehung spielt, und die festgelegten Eigenschaften, zum Beispiel sichtbaren Inhalt, an. In Analysen wird dieses Attribut verwendet, um die Beziehungen zwischen Features zu bestimmen.

Weitere Informationen finden Sie unter Attribut "Zuordnungsstatus".

Anzeigen von Zuordnungen

Zuordnungen haben keine Attribute und kein Shape-Feld, und sie unterstützen keine Beziehungsklassen oder Join-Tabellen. Zuordnungen werden in einer Systemtabelle intern verwaltet. Zuordnungen haben zwar kein Shape-Feld, Sie können die Zuordnungen aber mit den folgenden Workflows sichtbar machen:

  • Verwenden Sie den Bereich Zuordnungen ändern, um verknüpfte Features interaktiv anzuzeigen. Wenn Sie zum Beispiel die Registerkarte Containment verwenden und ein Container-Feature in einer Karte auswählen, werden die Features angezeigt, die enthalten sind. Konnektivitätszuordnungen zeigen auch die vorhandenen Anschlusspunkte für verknüpfte Features.
  • Erstellen Sie ein Netzwerkschema, um die Zuordnungen in einer Netzschema-Darstellung anzuzeigen.
  • Verwenden Sie die Schaltfläche Zuordnungen anzeigen, um Konnektivitäts- oder strukturelle Anbau-Zuordnungen anzuzeigen.
  • Verwenden Sie das Dropdown-Menü Inhalt anzeigen, um den Inhalt einer Containment-Zuordnung ein- oder auszublenden. So können Anzeigefilter aktiviert oder deaktiviert werden, die mit dem Attribut für den Zuordnungsstatus konfiguriert wurden, um die Anzeige von Inhalts-Features basierend auf der Eigenschaft für die Sichtbarkeit umzuschalten.

Weitere Informationen zum Anzeigen von Zuordnungen finden Sie unter Steuern der Zuordnungssichtbarkeit.

Zuordnungsrollen

Für strukturelle Anbau- und Containment-Zuordnungen muss den Feature-Classes, die die Struktur- oder Container-Features darstellen, eine geeignete Zuordnungsrolle zugewiesen sein. Das Werkzeug Zuordnungsrolle festlegen wird verwendet, um den spezifischen Zuordnungsrollentyp zusammen mit weiteren Eigenschaften festzulegen. Der Rollentyp von Struktur oder Container wird mit bestimmten Asset-Gruppen und Asset-Typen zu Feature-Classes zugewiesen.

  • Container: Features können ein Container in einer Containment-Zuordnung sein
  • Struktur: Features können eine Struktur in einer strukturellen Anbau-Zuordnung sein

Zuordnungsrollen gelten nur für die Assembly-Feature-Class und alle Feature-Classes im Strukturnetzwerk. Eine bestimmte Kombination aus Asset-Gruppen und Asset-Typen für eine Feature-Class kann nur eine Zuordnungsrolle aufweisen. Innerhalb einer Asset-Gruppe kann es aber auf der Ebene der Asset-Typen eine Mischung aus Zuordnungsrollen geben.

Um zu bestimmen, ob einer Assembly- oder Structure-Network-Feature-Class eine Zuordnungsrolle zugewiesen wurde, wechseln Sie zur Registerkarte Netzwerkeigenschaften in den Eigenschaften des Versorgungsnetz-Layers. Erweitern Sie dort das entsprechende Domänen- oder Strukturnetzwerk und überprüfen Sie die Spalte Zuordnungsrolle auf Asset-Gruppen und Asset-Typen der Feature-Class.

Der folgende Abschnitt enthält zusätzliche Eigenschaften, die für Zuordnungsrollen festgelegt werden.

Semantik zum Löschen, Maßstab für Anzeige und Teilungsmethode

Es gibt zusätzliche Eigenschaften, die mit dem Werkzeug Zuordnungsrolle festlegen definiert werden können. Die Eigenschaften gelten für bestimmte Zuordnungsrollen und hängen vom angegebenen Rollentyp ab. Die Liste enthält die Zuordnungseigenschaften mit der Angabe, ob sie für einen Container oder eine Struktur gelten.

  • Maßstab für Anzeige: Nur Container
  • Semantik zum Löschen: Container und Struktur
  • Container-Teilungsmethode: Nur Container (Structure-Line-Feature-Class)

Die Eigenschaft Anzeigemaßstab gilt speziell für die Rolle "Container". Damit wird festgelegt, welcher Kartenmaßstab beim Aktivieren des Containment-Modus gilt (z. B. 1:100).

Die Semantik zum Löschen gilt sowohl für die Zuordnungsrolle "Container" als auch für die Zuordnungsrolle "Struktur". Mit ihr wird festgelegt, wie Child-Features behandelt werden, wenn das Parent-Feature gelöscht wird. Beispiel: Wenn eine Maststruktur gelöscht wird, steuert die Löschsemantik, welchen Einfluss dies auf befestigte Elemente hat. Im Fall von Containment: Wenn der Container gelöscht wird, steuert die Löschsemantik die Auswirkungen auf die Inhalts-Features.

Für die Semantik zum Löschen gibt es die folgenden drei Typen:

  • Eingeschränkt: Wenn Inhalt vorhanden ist, wird beim Versuch, den Container zu löschen, ein Fehler zurückgegeben. Der Inhalt muss vor dem Löschen des Containers aus dem Container entfernt werden.
  • Kaskadierend: Wenn ein Container gelöscht wird, wird sein Inhalt auch gelöscht.
  • Auf "Keine" festgelegt: Beim Löschen eines Containers wird der Inhalt nicht gelöscht, sondern aus der Containment-Zuordnung entfernt.

Die Eigenschaft Container-Teilungsmethode bezieht sich nur auf die Container-Zuordnungsrolle und wird nur für Structure-Line-Feature-Classes festgelegt. Mit ihr wird festgelegt, wie der Inhalt behandelt wird, wenn ein Container-Feature geteilt wird. Die Optionen für die Container-Teilungsmethode sind Inhalt nicht teilen (Standard) und Inhalt teilen. Wenn die Teilungsmethode Inhalt nicht teilen verwendet wird, wird in der Teilungsoperation ein neues Container-Feature erstellt und der Inhalt wird nicht geteilt. Das Inhalts-Feature wird als Inhalt für beide übergeordneten Container verwaltet. Bei der Methode Inhalt teilen werden auch Inhalts-Features geteilt und den neuen Container-Features, die in der Teilungsoperation erstellt wurden, zugeordnet. Weitere Informationen finden Sie unter Teilen von Container- und Inhalts-Features.

Informationen zum Festlegen oder Ändern der Zuweisungen von Zuordnungsrollen finden Sie unter Festlegen oder Ändern einer Zuweisung von Zuordnungsrollen.

Knoten-Knoten-Konnektivitätszuordnungen

Knoten-Knoten-Konnektivitätszuordnungen ermöglichen das Modellieren der Konnektivität zwischen zwei Punkt-Features, die nicht lagegleich sind. Eine Konnektivitätszuordnung gilt zwischen zwei Punkten und unterstützt die Konnektivität mit Anschlusspunkten für Bauteil-Features. Für diesen Zuordnungstyp gelten Knoten-Knoten-Konnektivitätsregeln.

Zwei nicht lagegleiche Punkte können voneinander um x und y oder z versetzt sein. Diese Punkt-Features können mit Konnektivitätszuordnungen die Konnektivität steuern. Zum Beispiel können sich ein Transformator und eine Sicherung nebeneinander befinden und trotzdem verbunden sein. Die Sicherung könnte sich auch über dem Transformator befinden und trotzdem verbunden sein. Einige Typen von Punkt-Features können sich an derselben x-, y- und z-Position befinden. Punkte, die nicht lagegleich sein können, erzeugen Fehler-Features wenn die Netzwerk-Topologie aktiviert oder überprüft wird. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Fehler-Features.

Bauteil-Features mit Anschlusspunktkonfigurationen ermöglichen mehrere Konnektivitätszuordnungen, wenn sie eindeutige Anschlusspunkte verwenden.

Strukturelle Anbau-Zuordnungen

Strukturelle Anbau-Zuordnungen ermöglichen das Modellieren der Beziehung zwischen Strukturen, die Geräte tragen, und den angefügten Assets. Zum Beispiel kann ein Mast als Struktur mit einem Transformator als Anbau dienen. Eine Struktur kann viele strukturelle Anbauten besitzen (zum Beispiel einen Mast mit Transformator, Erde, Steigleitung und Ableiter als Anbauten). Ein Strukturanbau-Feature kann nur mit einer Struktur verbunden sein.

Bei einem strukturellen Anbau wird ein Punkt an einen anderen Punkt angefügt. Bei diesem Zuordnungstyp werden keine Anschlusspunkte berücksichtigt.

  • Einer Point-Feature-Class muss die Zuordnungsrolle "Struktur" zugewiesen sein, damit die Features als Strukturen definiert werden können. Bei diesem Rollentyp können andere Punkt-Features angefügt werden. Die Zuordnungsrolle "Struktur" kann nur Point-Feature-Classes zugewiesen werden, die an einem Strukturnetzwerk beteiligt sind.
  • Strukturelle Anbauten werden durch Regeln verwaltet. Netzwerkregeln werden erstellt, um strukturelle Anbau-Zuordnungen zwischen einer Feature-Class für einen Strukturknoten als Struktur und Feature-Classes für Bauteile, Knoten, Baugruppen und Strukturknoten als Anbau zu ermöglichen. Diese Regeln werden mit einer bestimmten Klassifizierung nach Asset-Gruppe und Asset-Typ für Network-Feature-Classes definiert.

Punkt-Features können direkt an andere Punkt-Features angefügt werden (zum Beispiel kann ein Transformator an einen Mast angefügt werden). Bei Linien-Features muss dagegen ein temporäres Punkt-Feature an einen Endpunkt oder einen mittigen Stützpunkt angefügt werden. Wie in der folgenden Abbildung dargestellt, wird ein Verbindungspunktknoten verwendet

Wie in der folgenden Abbildung dargestellt, wird ein Verbindungspunktknoten verwendet, um die elektrische Leitung mit dem Mast zu verbinden. Über den Verbindungspunktknoten wird die Leitung auch mit dem Transformator verbunden, sodass der Strom fließen kann. Aufgrund der Konnektivitätszuordnung vom Verbindungspunkt an der Leitung zum Transformator kann der Strom durch die Leitung zum Transformator fließen. Obwohl Elektrizität Features wie Pole nicht durchfließt, kann die Verfolgung so konfiguriert werden, dass Strukturen für Workflows wie Berichte zu Leitungsmasten einbezogen werden.

Strukturelle Anbau-Zuordnungen und Konnektivitätszuordnungen mit Strom

Containment-Zuordnungen

Containment ermöglicht die Darstellung einer dichten Sammlung von Features als einzelnes Feature auf der Karte. Dies verbessert die Sichtbarkeit auf einer Karte während der Bearbeitung und ermöglicht umfassende Karten. Bauteile, Drähte und Leiter können in Objekte wie Umspannwerke, Schaltanlagen, Gräben und Kabelschächten platziert werden. Das Feature, das die anderen Features enthält, wird als Container bezeichnet, und die enthaltenen Features als Inhalt.

Es gibt Container-Features der drei Typen Polygon, Linear und Punkt, die sich wie folgt beschreiben lassen:

  • Mit einem Polygon-Container wird ein allgemeiner Bereich mit vielen Features definiert. Ein elektrisches Umspannwerk ist ein Beispiel für einen Polygon-Container.
  • Ein linearer Container ist ein Container, der eine bestimmte Länge abdeckt. Ein Beispiel für einen linearen Container ist ein Kabelschacht mit mehreren unterirdischen Leitungen.
  • Ein Punkt-Container enthält mehrere Objekte innerhalb eines kompakten Bereichs, zum Beispiel einen Kanalzugang oder einen Schrank.

Damit ein Feature als Container festgelegt wird, müssen der Asset-Gruppe und dem Asset-Typ die Container-Zuordnungsrolle zugewiesen sein. Die Containment-Rolle kann nur Feature-Classes im Strukturnetzwerk oder in der Assembly-Feature-Class einer Netzart zugewiesen werden, um als Container zu fungieren.

Containment-Zuordnungen können im Bereich Zuordnungen ändern erstellt werden. Dies ist ein interaktiver Bereich, in dem Sie vorhandene Features in der Karte auswählen können, um Containment-Zuordnungen zwischen Containern und Inhalts-Features einzurichten. Mit dem Befehl Containment aufrufen können Sie für die Bearbeitung auch den Containment-Modus verwenden. Im Modus "Containment bearbeiten" müssen Sie ein Container-Feature in der Karte auswählen. Alle neuen Features, die dann erstellt werden, werden automatisch dem Container als Inhalt zugeordnet (sofern eine entsprechende Zuordnungsregel vorhanden ist).

Ein Versorgungsnetz unterstützt geschachtelte Containments ebenso wie Eins-zu-Viele-Beziehungen zwischen Inhalt und Containern. In einem geschachtelten Containment kann ein Container-Feature ein anderes Container-Feature enthalten, das wiederum Inhalt enthält. Ein Umspannwerk kann zum Beispiel einen Schaltkasten enthalten, und der Schaltkasten enthält wiederum elektronische Komponenten. In einer Eins-zu-Viele-Beziehung befindet sich ein einzelnes Content-Feature in mehr als einem Container (Beispiel: eine einzelne Leitung, die sich in vielen Kabelschächten befindet).

Containment-Zuordnungen verbessern die Sichtbarkeit einer Karte und ermöglichen umfangreiche Produktionskarten, die mit anderen geteilt werden können. Ein Beispiel für eine Containment-Zuordnung sind drei Transformatoren in einer Transformatorbank. Die Bank ist an den Mast angefügt, während die Transformatoren mit den Leitungen verbunden sind.

Ähnlich wie bei strukturellen Anbau-Zuordnungen können Ressourcen nicht durch Container fließen. Mit anderen Worten: Eine Verfolgung, die zum Durchlaufen elektrischer Features konfiguriert ist, würde sich entlang der Freileitung bewegen. Die Verfolgung kann ohne Container konfiguriert sein, damit die elektrische Leitung und die Transformatoren in der Bank zurückgegeben werden, nicht jedoch die Transformatorbank. Dieses Konzept von Zuordnungen ist in der folgenden Abbildung dargestellt:

Containment-Zuordnungen, strukturelle Anbau-Zuordnungen und Konnektivitätszuordnungen mit Strom

Anzeigen von Inhalts-Features

Die Sichtbarkeit der Inhalts-Features von Containment-Zuordnungen hängt entscheidend davon ab, wie die Karte für die Verwendung von Anzeigefiltern und Definitionsabfragen konfiguriert ist. Der Wert für den Sichtbarkeitsstatus der Inhalts-Features von Containment-Zuordnungen kann in einem Anzeigefilter oder in einer Definitionsabfrage zum Ein- oder Ausblenden der Inhalts-Features auf der Karte verwendet werden Wenn in der Karte keine Anzeigefilter oder Definitionsabfragen anhand der Werte des Feldes AssociationStatus eingerichtet wurden, sind alle Inhalts-Features von Containment-Zuordnungen sichtbar (ungeachtet des Sichtbarkeitsstatus der Features).

Wenn Inhalt erstellt oder einem Container zugewiesen wird, ist der Sichtbarkeitsstatus für dieses Inhalts-Feature automatisch auf "false" festgelegt. Die Sichtbarkeitseinstellung kann im Bereich Zuordnungen ändern auf der Registerkarte Containment geändert werden. Anhand des Wertes für den Sichtbarkeitsstatus, der für alle Inhalts-Features festgelegt wird, können Inhalts-Features so gefiltert werden, dass sie in der Kartenansicht nicht angezeigt werden. Ein Anzeigefilter kann für alle Netzwerk-Layer eingerichtet werden, deren Attributfeld AssociationStatus den Werten für sichtbaren Inhalt entspricht.

Um vorübergehend auf nicht sichtbaren Inhalt zugreifen zu können, kann der Befehl Inhalt anzeigen zusammen mit Anzeigefiltern verwendet oder ein Netzschema generiert werden. Nachdem Anzeigefilter im Feld AssociationStatus ordnungsgemäß für den Sichtbarkeitsstatus konfiguriert wurden, lassen sich Anzeigefilter, die für alle Versorgungsnetz-Layer in der Karte eingerichtet wurden, mit dem Befehl "Inhalt anzeigen" wie folgt umschalten:

  • Einblenden: Deaktiviert Anzeigefilter für alle Versorgungsnetz-Layer, um alle Inhalte anzuzeigen.
  • Ausblenden: Aktiviert Anzeigefilter für alle Versorgungsnetz-Layer, um nicht sichtbare Inhalte auszublenden.

Weitere Informationen zur Sichtbarkeit von Inhalts-Features finden Sie unter Steuern der Zuordnungssichtbarkeit.

Teilen von Container- und Inhalts-Features

Es gibt eine zusätzliche Logik zum Verwalten der Beziehung zwischen Container- und Inhalts-Features beim Teilen von Linien-Features, die Bestandteil einer Containment-Zuordnung sind. Wenn ein Linien-Feature, das ein Container ist, geteilt wird, wird durch das System standardmäßig keines der Inhalts-Features geteilt. Im Anschluss an die Teilungsoperation werden Containment-Zuordnungen zwischen den Container-Features und dem Inhalt eingerichtet. Analog werden beim Teilen von Inhalts-Features Containment-Zuordnungen zwischen den Inhalts-Features und dem Container eingerichtet.

Für Features, die zur Structure-Line-Feature-Class gehören, kann eine zusätzliche Teilungsmethode festgelegt werden, mit der definiert wird, wie der Inhalt behandelt wird, wenn der übergeordnete Container geteilt wird. Diese Methode wird mit dem Werkzeug Zuordnungsrolle festlegen konfiguriert, wenn für Netzwerk-Features die Option "Containment" als Typ der Zuordnungsrolle festgelegt wurde.

  • Beim Teilen von Container-Features, für die die Teilungsmethode aktiviert wurde, wird eine geographische Analyse durchgeführt, um einen analogen Punkt an jedem der Inhalts-Features zu identifizieren, an dem sie geteilt werden. Im Anschluss an die Teilung werden mit einem Systemalgorithmus geeignete Containment-Zuordnungen zwischen Container- und Inhalts-Features generiert.

  • Beim Teilen von Container-Features, für die die Teilungsmethode deaktiviert wurde, werden zwar Inhalts-Features nicht geteilt, trotzdem werden jedoch Containment-Zuordnungen zwischen den neuen Inhalts-Features und dem Inhalt eingerichtet.

Der Container wird beim Teilen des Inhalts durch den Benutzer niemals geteilt. Im Anschluss an die Teilungsoperation werden geeignete Containment-Zuordnungen generiert.