Verfügbar mit der Erweiterung "ArcGIS Indoors Pro" oder "ArcGIS Indoors Maps".
Um ein routenfähiges Netzwerk zu erstellen, das Wegbeschreibungen in Indoors Viewer und Indoors Mobile unterstützt, müssen Sie Pathways erstellen, die Wege darstellen, die eine Person auf jeder Ebene und zwischen Gebäuden durchlaufen kann, sowie Übergänge, die Orte darstellen, an denen eine Person zwischen Ebenen wechseln kann. Das Toolset Indoors-Netz enthält Werkzeuge zur Erstellung dieser routenfähigen Wege, die Sie dann zum Aufbau des Netzwerk-Datasets mit den Werkzeugen der Toolbox Network Analyst verwenden können.
Indoors Tools bieten derzeit zwei Möglichkeiten zur Erstellung von Wegen. Der erste Ansatz basiert auf einem Linienraster. Er eignet sich gut für Gebäude, die eine einzige Ausrichtung oder viele rechte Winkel aufweisen. Der zweite Ansatz basiert auf universellen Verkehrswegen, die eher natürlichen Gehwegen entsprechen. Dieser Ansatz eignet sich besser für Gebäude, die mehrere Ausrichtungen oder weniger rechte Winkel aufweisen.
Nachdem Sie die Wege erstellt haben, können Sie die Pathway-Layer als geschossbezogen konfigurieren und den Geschossfilter verwenden, um das Überprüfen der Wege und die Arbeit damit im Workflow für die Netzwerkerstellung zu vereinfachen.
Das Erstellen eines routenfähigen Netzwerks umfasst die folgenden übergeordneten Schritte:
- Erstellen des Indoor-Netzwerk-Datasets
Verwenden Sie das Werkzeug Indoor-Netzwerk-Dataset erstellen, um Indoor-Netzwerk-Datasets und vorläufige Indoor-Netzwerk-Datasets zu erstellen.
Hinweis:
Zudem haben Sie die Möglichkeit, die Network- und PrelimNetwork-Datasets zu verwenden, die mit dem Werkzeug Indoors-Datenbank erstellen erstellt wurden.
- Generieren Sie Wege und Übergänge.
Erstellen Sie mithilfe des Werkzeugs Indoor-Netzwerk-Features generieren Wege auf Ebenen der Einrichtungen und Übergänge, um Wege zwischen den Ebenen einer Einrichtung zu verbinden. Dieses Werkzeug verwendet die Feature-Classes "Units" und "Details" im ArcGIS Indoors-Informationsmodell, um Grenzen zu kennzeichnen, die Wege nicht überqueren können. Das Werkzeug erstellt vertikale Übergänge zwischen Ebenen auf der Grundlage von Einheiten, die als Treppen, Aufzüge und Rolltreppen definiert sind.
- Erstellen von Landmark-Punkten
Wenn das Indoor-Netzwerk detaillierte Wegbeschreibungen unterstützen soll, können Sie Punkt-Features hinzufügen, die Landmarks darstellen, damit die detaillierten Wegbeschreibungen darauf verweisen können.
- Einstufen von Wegen
Verwenden Sie das Werkzeug Indoor-Wege klassifizieren, um Wege in Gängen und offenen Bereichen zu priorisieren, in denen die Routen verlaufen sollen, bevor sie durch Büros, Besprechungsräume oder ähnliche Bereiche führen.
- Verbinden von Einrichtungen
Mit den Indoors-Werkzeugen können Einrichtungen im Netzwerk nicht verbunden werden. Damit das Routing zwischen Anlagen unterstützt wird, müssen Sie die Anlagen im Netzwerk mithilfe der ArcGIS Pro-Feature-Bearbeitungswerkzeuge verbinden.
- Erstellen des endgültigen Netzwerk-Datasets
Erstellen und berechnen Sie das endgültige routenfähige Netzwerk-Dataset mit den Werkzeugen Netzwerk-Dataset aus Vorlage erstellen und Netzwerk berechnen.
- Optionales Hinzufügen von Reisemodi
Die in der ArcGIS Indoors-Produktinstallation enthaltene Netzwerk-Dataset-Vorlage stellt einen Reisemodus für Fußgänger sowie einen barrierefreien Reisemodus bereit. Sie können weitere Reisemodi für die Nutzung in Indoors Viewer und den mobilen Indoors-Apps erstellen.
Das routenfähige Netzwerk wurde erstellt und kann für die Navigation in Innenräumen verwendet werden.
Diese Schritte werden im Detail in den folgenden Abschnitten erläutert.
Wege und Übergänge
Mit dem Werkzeug Indoor-Netzwerk-Features generieren können Sie Wege erstellen, die jede begehbare Raumeinheit innerhalb einer Einrichtung umfassen. Die Definition von begehbaren Räumen erfolgt anhand der Grenzpolylinien (z. B. Wände, Fenster und andere Details, durch die eine Person nicht hindurchgehen kann), die im Parameter Barriere-Features definiert sind, und der Anwendung eines Puffers, der auf dem Wert des Parameters Pufferabstand für die jeweilige Ebene basiert. Punkte und Polygone, die mit dem Parameter Routenfähige Positionen definiert werden, bestimmen spezifische Positionen, zu denen die Wege führen sollen. Schwerpunkte von Räumen (abgeleitet vom Parameter Eingabe-Raum-Features) werden beim Erstellen der Wege automatisch als routenfähige Positionen berücksichtigt.
Es gibt zwei Algorithmen, um horizontale Wege zu generieren: "Allgemeines Verkehrsnetz" und "Linienraster". Bei beiden Optionen müssen Sie routenfähige Positionen angeben, zu denen die Wege generiert werden. Layer-Endpunkte für "Units" und "Übergänge" werden beim Generieren des Netzwerks automatisch als routenfähige Positionen berücksichtigt. Für weitere Positionen sind die folgenden Eingaben zulässig:
- Ein Punkt- bzw. Polygon-Feature-Layer oder eine Point- bzw. Polygon-Feature-Class aus einem Indoors-Workspace
- Ein Punkt- bzw. Polygon-Feature-Layer oder eine Point- bzw. Polygon-Feature-Class, der bzw. die als geschossbezogen konfiguriert ist
- Ein Punkt- oder Polygon-Feature-Layer oder eine Feature-Class mit einem LEVEL_ID-Feld, das angibt, auf welcher Ebene sich das Feature befindet
Allgemeines Verkehrsnetz
Mit dem Ansatz des allgemeinen Verkehrsnetzes lassen sich Wege basierend auf den kürzesten Wegen generieren, die den Gehwegen entsprechen, die eine Person in einem Raum nehmen würde. Dieser Algorithmus eignet sich am besten für Gebäude mit mehreren Ausrichtungen, vielen Kurven oder Winkeln, die nicht im 90-Grad-Winkel liegen.

Linienraster
Mit dem Ansatz des Linienrasters wird ein Netz über die begehbaren Flächen der Ebene mit einer Dichte erstellt, die durch den für den Parameter Linienrasterabstand eingegebenen Wert bestimmt wird.
Das Werkzeug Indoor-Netzwerk-Features generieren versucht, das Linienraster der Wege auf die primäre Wegrichtung in jeder Einrichtung auszurichten. Sind die Wege-Features nicht auf zugrunde liegende Raumeinheiten ausgerichtet, können Sie einen benutzerdefinierten Wert für die Linienraster-Rotation festlegen.


Transitions
Das Werkzeug Indoor-Netzwerk-Features generieren kann nicht nur horizontale Wege generieren, sondern auch vertikale Übergänge zwischen Ebenen erstellen. Auf diese Weise werden Treppen, Aufzüge und sonstige Öffnungen auf einer Etage dargestellt, die Personen benutzen können, um von einer Etage auf die andere zu gelangen. Übergänge werden automatisch erstellt, wenn mehrere Etagen und ein Zielübergänge-Layer im Werkzeug eingegeben werden. Es gibt auch die Möglichkeit, dass Übergänge nur dann erstellt werden können, wenn bereits horizontale Wege erstellt wurden.
Um Etagenübergänge mit mehreren Stützpunkten zu erstellen, z. B. eine Treppe mit einem Podest, müssen die Features nach der Generierung manuell aktualisiert werden. Dies ist zum Generieren von routenfähigen Richtungen nicht erforderlich.
Optional können Sie dem Netzwerk eine Aufzugsverzögerung hinzufügen. Das Werkzeug teilt die Wege, die sich mit dem Aufzugs-Raumeinheiten-Polygon überschneiden, und fügt ihnen die benutzerdefinierte Verzögerung hinzu. Die Aufzugsverzögerung wird vom Netzwerk-Dataset zur Berechnung der geschätzten Routing-Zeiten während der Navigation verwendet.
Ausführen des Werkzeugs
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Indoor-Wege und Übergänge zu erstellen und die Ergebnisse zu überprüfen:
- Stellen Sie sicher, dass die für den Parameter Routenfähige Position ausgewählten Eingabe-Punkt- und -Polygon-Features aus einem Layer stammen, der als geschossbezogen konfiguriert ist oder dem Indoors-Modell entspricht.
Hinweis:
Um die Indoor-Netzwerke mehrerer Einrichtungen zu verbinden, verwenden Sie das Werkzeug Einrichtungszugänge generieren, um Punkte für alle Außentüren auf jeder Ebene zu erstellen. Sie können die erstellten Zugangspunkte als routenfähige Positionen in das Werkzeug Indoor-Wege ausdünnen einbeziehen, um die Linie von einem Outdoor-Fußgängernetzwerks (z. B. Gehwege) an einem Indoor-Netzwerk fangen.
- Führen Sie das Werkzeug Indoor-Netzwerk-Features generieren aus.
- Fügen Sie den Layer "Pathways" zur Karte hinzu.
- Konfigurieren Sie den Layer "Pathways" mithilfe des Feldes LEVEL_ID als geschossbezogen.
- Überprüfen Sie Folgendes:
- Die generierten Wege erstrecken sich bis in alle Raumeinheiten und werden nicht durch Türöffnungen abgeschnitten.
- Überprüfen Sie bei der Verwendung des Linienrasteransatzes, ob sich die Ausrichtung der generierten Wege mit der Ausrichtung der zugrunde liegenden Räumen deckt. Passen Sie ggf. die Parameterwerte Linienraster-Rotation oder Linienrasterabstand an, und führen Sie das Werkzeug erneut aus.
Hinweis:
Wenn Sie mehrere Einrichtungen verarbeiten, ist es möglicherweise weniger zeitaufwendig, einige getrennte Raumeinheiten manuell miteinander zu verbinden als das Werkzeug für das gesamte Dataset erneut auszuführen. Spezifische Bearbeitungswerkzeuge, wie z. B. die Werkzeuge Erstellen, Teilen und Verschieben, stellen sicher, dass alle erforderlichen Attribut- und Z-Informationen beim Erstellen oder Ändern von Wege- und Übergangs-Features automatisch ausgefüllt werden. Mit diesen Werkzeugen können Sie schnell Indoor-Netzwerk-Features erstellen und ändern und die korrekte Attribuierung sicherstellen.
- Fügen Sie die Layer "Pathways" und "Transitions" zu einer 3D-Szene hinzu.
- Prüfen Sie die Ausgabeübergänge.
- Vertikale Übergangs-Features sollten an den erwarteten Stellen vorhanden sein.
- Übergangs-Endpunkte sollten mit Wege-Feature-Knoten verbunden sein.
- Beheben Sie die bei der Prüfung festgestellten Probleme.
- Wenn ein Übergang fehlt, können Sie ein vorhandenes Übergangs-Feature kopieren und einfügen und dieses nach Bedarf verschieben. Dieser Workflow stellt sicher, dass alle erforderlichen Attribut- und Z-Informationen erhalten bleiben.
- Ist ein Übergangs-Endpunkt nicht mit einem Weg verbunden, aktivieren Sie das Fangen an Endpunkten, und bearbeiten Sie den Stützpunkt des Endpunktes so, dass er am Stützpunkt des Wege-Endpunktes gefangen wird.
Sie können Fangen aktivieren, indem Sie auf Fangen
auf der Statusleiste am unteren Rand der aktiven Szene klicken.
Manuelles Aktualisieren von Treppen-Features
Nachdem Sie neue Übergänge für eine Anlage generiert haben, können Sie die vertikalen Übergänge, die Treppen (sowie Rolltreppen und Rampen) darstellen, so bearbeiten, dass die Übergänge dem Weg eines Fußgängers folgen, der sich schräg nach oben und horizontal über die Podeste bewegt. Auf diese Weise wird die Berechnung der Routenlänge und der Fahrzeit verbessert und eine realistischere 3D-Darstellung ermöglicht.
Um die Bearbeitung durchzuführen, ändern Sie die Stützpunkte des Übergangs-Features. Weist eine Treppe beispielsweise ein Podest auf, können Sie neue Stützpunkte zur Darstellung des Podests hinzufügen, diese an die entsprechenden X- und Y-Koordinaten verschieben und ihre Z-Werte bearbeiten, um die neuen Stützpunkte in der Mitte zwischen den Ebenen zu positionieren.
Zum Aktualisieren von Treppen-Features führen Sie folgende Schritte aus:
- Wählen Sie das Übergangs-Feature aus, das Sie aktualisieren möchten.
- Bewegen Sie den unteren Stützpunkt des Übergangs-Features an das untere Ende der Treppe, und fangen Sie den Stützpunkt am nächstgelegenen Wege-Feature auf der unteren Ebene.
- Bewegen Sie den oberen Stützpunkt des Features an das obere Ende der Treppe, und fangen Sie den Stützpunkt am nächstgelegenen Wege-Feature auf der oberen Ebene.
- Ist in der Mitte des Übergangs ein Podest vorhanden, fügen Sie dem Übergang neue Stützpunkte hinzu, und positionieren Sie die neuen Stützpunkte an der Stelle, wo sich das Podest befindet.
Wenn Sie in einer 3D-Szene arbeiten, ist es möglicherweise einfacher, jeden neuen Stützpunkt an eine bestimmte Koordinatenposition zu verschieben.
- Vergewissern Sie sich, dass die Z-Werte des Stützpunktes des Übergangs-Endpunktes mit den Z-Werten der Wege der entsprechenden Ebene übereinstimmen.
- Wiederholen Sie die Schritte oben für jeden Übergang, den Sie aktualisieren möchten.
- Wenn alle Übergänge aktualisiert sind, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld LENGTH_3D, klicken Sie auf Feld berechnen, und geben Sie !shape.length3d! in das Textfeld LENGTH_3D = ein.
Dadurch wird das Attribut "Länge (3D)" für die korrekte Fahrzeit entlang der aktualisierten Übergangs-Features berechnet.
Erstellen von Landmark-Punkt-Features
Beim Erstellen von Wegbeschreibungen können Sie Landmark-Punkt-Features verwenden, um die Bedienoberfläche durch Callouts zu verbessern. Sie können Landmarks vor oder nach dem Netzwerk-Dataset erstellen und sie nach Bedarf aktualisieren, ohne das Netzwerk-Dataset neu erstellen zu müssen. Da alle Landmarks im Umkreis von 4 Metern einer Route in den Wegbeschreibungen identifiziert werden, sollten Sie Landmarks auswählen, die relativ selten vorkommen und leicht erkennbar sind.
Landmark-Punkte werden in der Regel aus vorhandenen Features generiert, die zur Erstellung der Wege verwendet wurden. Darüber hinaus können Sie einzelne Landmark-Punkte manuell erstellen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Landmark-Punkte aus einer vorhandenen Feature-Class zu erstellen:
- Wählen Sie die Features aus, die als Landmarks dienen sollen.
- Verwenden Sie das Werkzeug Anhängen, um die ausgewählten Features der Landmarks-Feature-Class im Indoor-Netzwerk-Dataset hinzuzufügen.
Tipp:
Behalten Sie die Standardschemakarte im Parameter Feldzuordnung bei.
- Vergewissern Sie sich, dass die neuen Landmark-Features korrekt attribuiert wurden.
Einstufen von Wegen
Sie können die Wege-Features einstufen, um die Wegfindung und Wegbeschreibungen zu verbessern. Beim Berechnen einer Route werden primäre Wege sekundären Wegen gegenüber bevorzugt. Sie können Routen durch möglicherweise genutzte Räume (z. B. einen Besprechungsraum mit zwei Türen) reduzieren, indem Sie Wege in diesen Räumen als sekundär einstufen.
Sie können Wege einstufen, indem Sie das Werkzeug Indoor-Wege klassifizieren ausführen. Dieses Werkzeug teilt Wege-Features und stuft sie basierend auf den ausgewählten Raumeinheiten als sekundär ein. Wählen Sie mit dem Werkzeug Nach Attributen auswählen Raum-Features aus, bevor Sie das Werkzeug Indoor-Wege klassifizieren ausführen. Wege, die mit ausgewählten Raum-Features verknüpft sind, werden als sekundär eingestuft. Sie können die Rangstufe eines Weges im Feld Pathway Rank in der Pathways-Feature-Class überprüfen.
Hinzufügen von Wege-Features zwischen Einrichtungen
Um Routen zwischen mehreren Einrichtungen auf einem Gelände zu erstellen, müssen Sie manuell Outdoor-Wege-Features erstellen, um die Indoor-Netzwerke miteinander zu verbinden. Wege werden im Bereich Features erstellen erstellt. Um diese an einem vorhandenen Netzwerk zu fangen, fügen Sie die Pathways-Feature-Class zur Karte hinzu.
Tipp:
Falls Einrichtungen, die Sie verbinden möchten, mehr als eine Ebene enthalten, können Sie den Geschossfilter verwenden, um Wege im Erdgeschoss zu überprüfen und mit diesen zu arbeiten.
Zum Hinzufügen von Pathway-Features führen Sie die folgenden Schritte aus:
- Klicken Sie auf der Registerkarte Bearbeiten in der Gruppe Features auf Erstellen
.Der Bereich Features erstellen wird angezeigt und enthält eine Liste der Feature-Vorlagen, die für die aktive Karte definiert sind.
- Klicken Sie im Bereich Features erstellen auf die Feature-Vorlage Pathways.
Die Vorlage Pathways wird mit der Werkzeugpalette eingeblendet.
- Klicken Sie in der Vorlage Pathways auf Aktive Vorlage
.Die Werkzeugpalette und die Feature-Attributtabelle für die Vorlage "Pathways" werden angezeigt.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Attribute
, und legen Sie die folgenden Parameter fest:- Legen Sie Pathway Type auf Hallway / Sidewalk (1) fest.
- Geben Sie für Vertikale Reihenfolge den Wert 0 ein.
- Klicken Sie im Bereich Features erstellen auf Linie
, um ein Linien-Feature zu erstellen. - Klicken Sie auf einen Endpunkt auf einem vorhandenen Wege-Feature an der Türöffnung der Einrichtung, um das Outdoor-Feature zu starten. Fügen Sie nach Bedarf Stützpunkte hinzu, um Features zwischen den Einrichtungen zu zeichnen.
Tipp:
Wenn Sie mit dem Werkzeug Einrichtungszugänge generieren Punktdaten für Zugänge erstellt haben und diese Punkte anschließend als routenfähige Positionen mit dem Werkzeug Indoor-Wege ausdünnen verwendet haben, können Sie die Linienendpunkte an den entsprechenden Zugangspunkten fangen. - Erstellen Sie den Endpunkt der Linie an einem Endpunkt des vorhandenen Wege-Features an der Türöffnung der zweiten Einrichtung.
- Aktualisieren Sie bei Bedarf weitere Wege auf die gleiche Weise.
Hinweis:
Sie können das Werkzeug Erstellen mit einem geschossbezogenen "Pathways"-Layer verwenden, um Wege-Features mit einem automatisch berechneten "Länge (3D)"-Attribut zu erstellen, das die korrekte Fahrzeit entlang neuer Wege gewährleistet.
- Speichern Sie Ihre Änderungen.
Erstellen des endgültigen Indoor-Netzwerk-Datasets
Das endgültige Indoor-Netzwerk-Dataset, das aus dem bereinigten und eingestuften Netzwerk erstellt wurde, kann für Wegbeschreibungen in Innenräumen verwendet werden.
Erstellen Sie das endgültige Netzwerk-Dataset, indem Sie die folgenden Schritte ausführen:
- Führen Sie das Werkzeug Netzwerk-Dataset "Network_ND" aus Vorlage erstellen aus, um das Netzwerk-Dataset zu erstellen.
Verwenden Sie die in der ArcGIS Pro-Installation enthaltene Datei FinalNetworkTemplate_Meters.xml als Vorlage. Die Vorlage befindet sich im Ordner <installation location>\Program Files\ArcGIS\Pro\Resources\Indoors\NetworkTemplates.
- Führen Sie das Werkzeug Netzwerk berechnen aus, um das endgültige Indoor-Netzwerk-Dataset zu erstellen.
Verwenden Sie das mit dem Werkzeug Netzwerk-Dataset aus Vorlage erstellen erstellte Dataset "Network_ND" als Eingabe-Netzwerk-Dataset.
Hinzufügen von Reisemodi
Die in der Indoors-Produktinstallation enthaltene Netzwerk-Dataset-Vorlage stellt einen Reisemodus für Fußgänger sowie einen barrierefreien Reisemodus bereit. Sie können weitere Reisemodi erstellen, mit unterstützenden Netzwerkdaten, die auf den Anforderungen Ihrer Organisation basieren. Alle in dem Netzwerk definierten Reisemodi stehen zur Verwendung in Indoors Viewer und den mobilen Indoors-Apps zur Verfügung. In den mobilen Indoors-Apps wird ein eindeutiges Symbol für Reisemodi angezeigt, die spezifische Namen aufweisen.