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Erstellen einer Karte mit mehreren Maßstäben

Karten mit mehreren Maßstäben sind dynamische Karten, in denen Daten mithilfe verschiedener Ansichten auf unterschiedliche Arten dargestellt werden können. Sie unterscheiden sich von statischen Karten, die so angelegt sind, dass sie Ansichten und Ergebnisse in lediglich einem Maßstab bereitstellen. Jede Karte lässt sich zwar vergrößern oder verkleinern, doch Karten mit mehreren Maßstäben wurden speziell so gestaltet, dass die kontinuierliche Sichtbarkeit und damit eine effektive Kommunikation der Karte stets gewährleistet sind. Karten mit mehreren Maßstäben sind dann am effektivsten, wenn sie über einen großen Maßstabsbereich hinweg eine nahezu nahtlose Darstellung von Daten bereitstellen können. Am besten erreichen Sie dies, wenn Sie Daten dem jeweiligen Maßstab angemessen und doch durchgehend auf ähnliche Weise symbolisieren. Im Idealfall wird die Dichte durch kaum merkliche Änderungen über Maßstäbe hinweg dargestellt, um nicht vom Inhalt und der allgemeinen Aussage der Karte abzulenken.

Überlegungen zu Daten

Bei der Erstellung von Karten, die in verschiedenen Maßstäben angezeigt werden sollen, müssen zwei wichtige Aspekte berücksichtigt werden. Erstens ist darauf zu achten, in welchem Maßstab die Daten erfasst oder anderweitig erstellt worden sind. Die Geometrie und Position geographischer Features weisen eine Auflösung und Präzision auf, die dem Maßstab ihrer Quellen entsprechen. Werden die Daten auf der Karte in genau diesem Maßstab dargestellt, werden die angemessene Feature-Dichte und -Genauigkeit beibehalten. Die Daten können zwar in kleineren Maßstäben, nicht jedoch in größeren als dem erfassten dargestellt werden, da die erforderliche Genauigkeit und Einbeziehung nicht gegeben wäre.

Zweitens lassen sich Daten zwar in Maßstäben, die kleiner als der Erstellungsmaßstab sind, korrekt anzeigen, doch bedenken Sie, dass bei sehr kleinen Maßstäben sich zu viele Daten und Details als hinderlich erweisen könnten, was die Performance beeinträchtigen könnte. In kleineren Maßstäben als dem für die Daten vorgesehenen könnten einzelne Features oder Feature-Details schlechter sichtbar sein. In einer effektiven Karte mit mehreren Maßstäben wird durch Datenausdünnung und andere Generalisierungsmethoden die für den jeweiligen Maßstabsbereich angemessene Datenmenge angezeigt. Ihre Karte wird durch diese Methoden nicht nur leichter lesbar, sondern auch weniger umfangreich, wodurch die Darstellung beschleunigt wird.

Darstellungen auf einer Karte lassen sich bei jedem Maßstab intelligent und wirksam beschränken. Dafür stehen im wesentlichen drei Ansätze zur Verfügung. Erstens können Sie die Geometrie der in der Karte verwendeten Features mittels Generalisierung ändern. Zweitens können Sie die Eigenschaften der Karten-Layer anpassen, um die Anzahl der Features zu beschränken, deren Darstellung vom Maßstab der Ansicht bestimmt wird. Abschließend können Sie einstellen, wie die Anzeige der Layer-Symbolisierung im Verhältnis zum Maßstab der Ansicht erfolgen soll. Meist kommt bei der Erstellung von Karten in mehreren Maßstäben eine Kombination aus allen drei Möglichkeiten zum Einsatz.

Steuern der Anzeige an Maßstabsgrenzen

Bei der Festlegung von Maßstabsbereichen – ob nun für Karten-Layer oder für Symbole – kommt es darauf an zu verstehen, was genau an den Grenzen dieser Maßstabsbereiche passiert. Es soll vermieden werden, an Maßstabsgrenzen zwei Versionen eines Features gleichzeitig darzustellen, es soll aber auch keine Lücke bei kleinen Maßstäben entstehen, wenn weder die eine noch die andere Version des Features dargestellt wird. Für diesen Fall steht eine Karteneigenschaft zur Verfügung. Legen Sie die Maßstabsbereiche so fest, dass sie bei genau demselben Maßstabswert beginnen und enden. Klicken Sie dann im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf eine Karte, und klicken Sie auf Eigenschaften, um das Dialogfeld Karteneigenschaften zu öffnen. Vergewissern Sie sich, dass auf der Registerkarte Allgemein der Eintrag Bis zu und einschließlich des größten Maßstabs in Maßstabsbereichen darstellen deaktiviert ist. Auf neuen Karten ist er standardmäßig deaktiviert. Dies erweist sich insbesondere dann als hilfreich, wenn Sie beabsichtigen, Vektorkacheln aus der Karte zu erstellen. Diese Einstellung wird überall dort auf der Karte wirksam, wo Maßstabsbereiche festgelegt sind.

Ältere Versionen:

Um zu vermeiden, dass bei der Anzeige genau innerhalb dieser Maßstabsgrenzen Features aus beiden Layern angezeigt werden, ist es übliche Praxis, dass in ArcMap die Eigenschaft für den Maßstabsbereich Kleiner als des detailreicheren Layers auf eine Maßstabseinheit unter dem Maßstabsbereich Größer als des allgemeineren Layers festgelegt wird. Der Nachteil dieses Ansatzes besteht darin, dass es zu Situationen kommen kann, in denen der Zwischenmaßstab keinerlei Daten enthält. Aus diesem Grund ist in Karten, die durch den Import von .mxd-Dateien erstellt werden, die Option Bis zu und einschließlich des Maximalmaßstabs in Maßstabsbereichen darstellen standardmäßig aktiviert. Möglicherweise müssen die Enden der Maßstabsbereiche importierter Kartendokumente einander angeglichen werden. Deaktivieren Sie daher dieses Feld.

Generalisieren von Features

Bevor Sie sich damit beschäftigen, was in jedem Maßstabsbereich zu sehen sein wird, überzeugen Sie sich davon, ob Ihre Feature-Geometrie für die anzuzeigenden Maßstabsbereiche eine angemessene Detaildichte aufweist. Alle Elemente auf einer Karte konkurrieren untereinander um Platz und Lesbarkeit, insbesondere wenn der Maßstab kleiner wird. Einige Features, die keinen realen landschaftlichen Elementen entsprechen – beispielsweise Konturlinien oder Verwaltungsgrenzen –, müssen neben all den sichtbaren Features wie Straßen oder Wasserwege auf der Karte eingezeichnet und beschriftet werden. Um die Lesbarkeit zu gewährleisten, müssen manche Features mit Symbolen versehen werden, die größer sind als deren entsprechende Bodenfläche. Diese Gegebenheiten tragen zu der Überlappung von Grafiken bei, die durch Maßstabsverkleinerungen noch verschärft wird. Bei der Generalisierung werden Entscheidungen darüber getroffen, welche Features behalten, gelöscht, hervorgehoben oder vereinfacht werden müssen, um eine angemessene und lesbare Dichte von Features bei kleineren Maßstäben zu erhalten. Die Herausforderung besteht darin, die geographischen Elemente so wirklichkeitsgetreu wie möglich wiederzugeben und gleichzeitig überflüssige Details zu reduzieren, um so Klarheit und Intention beizubehalten. Geoverarbeitungswerkzeuge zur Generalisierung verringern Details und die Dichte von Features, um die Anzeige von Daten für kleinere Maßstäbe anzupassen.

Bei manchen Generalisierungen werden einzelne Features isoliert bearbeitet. Beispielsweise können Sie Details aus Gebäudeumrissen entfernen oder kleine Biegungen von Flussläufen begradigen, ohne dass andere Features beeinflusst werden. In manchen Prozessen müssen jedoch die räumlichen und kontextabhängigen Beziehungen der – unter Umständen aus verschiedenen Layern stammenden – Features untereinander berücksichtigt werden, deren gemeinsame Muster den Charakter der Landschaft ausmachen. So sollten bei einem Prozess, bei dem Ansammlungen von Gebäuden zu Polygonen mit bebauten Flächen vereinfacht werden, auch die Positionen von größeren Straßen, Wasserflächen, Verwaltungsgrenzen und Landnutzungszonen berücksichtigt werden.

Die Datenmenge in einer Karte mit mehreren Maßstäben lässt sich durch die Generalisierung Ihrer Daten durch die folgenden Werkzeuge erheblich vereinfachen:

Wenn Sie mit einer großen Datenmenge arbeiten, die im Kontext mit anderen Layern bearbeitet werden muss, können Sie auch die Variable Kartografische Partitionen der Geoverarbeitungsumgebung für die sequenzielle Verarbeitung der Daten nach Partitionen nutzen, um Kapazitätsengpässe zu vermeiden. Weitere Informationen erhalten Sie unter Generalisieren von großen Datasets mit Partitionen.

Wenn Sie Symbolkonflikte bei kleineren Maßstäben beheben möchten, sollten Sie Ihre Daten zunächst in ArcMap mit den Werkzeugen des Toolsets "Grafikkonflikte" in der Toolbox "Cartography" verarbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Konfliktlösung und Generalisierung.

Anpassen von Layer-Eigenschaften

Neben der Generalisierung der Feature-Geometrie können Sie für einige Layer-Eigenschaften Beschränkungen für das vom jeweiligen Layer Gezeigte einstellen. Sie können eine Definitionsabfrage erstellen, um den Layer auf genau eine Teilmenge der Features der Quelldaten zu beschränken, den Maßstabsbereich für den Layer zu begrenzen oder mithilfe von Anzeigefiltern festlegen, welche Features in verschiedenen Maßstäben angezeigt werden. Diese Ansätze können entweder isoliert oder kombiniert mit anderen verwendet werden.

Begrenzen der Features in einem Layer mit einer Definitionsabfrage

Bei ordnungsgemäßer Attributierung Ihrer Daten bietet es sich an, eine Definitionsabfrage für einen Layer, um die Anzahl angezeigter Features zu reduzieren. Auf diese Weise werden je nach Kategorie oder Komplexität einer Abfrage die sichtbaren Features beschränkt. Ein Beispiel hierfür ist eine Abfrage für Polygonflächen, bei denen nur Gebäude ab einer bestimmten Mindestgröße dargestellt werden sollen.

Führen Sie zum Erstellen einer Definitionsabfrage die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf einen Layer, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld Layer-Eigenschaften auf die Registerkarte Definitionsabfrage.
  3. Fügen Sie eine oder mehrere Klauseln hinzu, um ein für die Anzeige begrenztes Feature-Set im Layer zu definieren.

Ein anderes Beispiel ist die Entfernung von Durchgängen und Fußwegen aus einem Layer mit Straßen. Wenn Sie diese Feature-Kategorien jedoch in einem größeren Maßstab anzeigen möchten, müssen Sie den Layer duplizieren und eine andere Definitionsabfrage verwenden. Die Dopplung von Layern lässt sich mithilfe verschiedener Ansätze vermeiden. In den nachfolgenden Abschnitten zu Anzeigefiltern und zum Optimieren des sichtbaren Maßstabsbereichs von Symbolklassen werden Strategien zum Vermeiden der Doppelung von Layern beschrieben. Diese Ansätze sind insbesondere dann wichtig, wenn aus einer Karte später Vektorkacheln erstellt werden sollen. Weitere Informationen zum Erstellen von Vektorkacheln finden Sie unter Erstellen einer Karte für die Vektorkachelerstellung.

Begrenzen des sichtbaren Maßstabsbereichs eines Layers

Passen Sie den sichtbaren Maßstabsbereich eines Layers oder Gruppen-Layers an, um sicherzustellen, dass diese Features nur dann angezeigt werden, wenn diese vom Maßstab und den umgebenden Feature-Details unterstützt werden. Gleichzeitig wird eine gute Lesbarkeit gewährleistet. Auf diese Weise können Sie einen ganzen Layer bequem an den für den Detaillierungsgrad angemessenen Maßstabsbereich anpassen.

Tipp:

Es ist üblich, mehrere Kopien eines Layers zu erstellen und in Abhängigkeit der verschiedenen Definitionsabfragen unterschiedliche sichtbare Maßstabsbereiche festzulegen. Dies ist durchaus üblich, aber hierfür ist die Duplizierung von Layern erforderlich, was im Bereich Inhalt nicht ganz einfach zu ändern, zu verwalten oder zu speichern ist. (Daher müssen für die Erstellung von Vektorkacheln aus der Karte die Informationen dupliziert werden.) Daher könnte es besser sein, die sichtbaren Maßstabsbereiche von Datenkategorien eines Layers so zu verwalten, dass sie nach Einzelwert oder Farbabstufungen symbolisiert werden und den Maßstabsbereich an die jeweilige Symbolklasse anzupassen.

Um den Maßstabsbereich eines Layers oder Gruppen-Layers zu beschränken, führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie im Bereich Inhalt mit der rechten Maustaste auf einen Layer oder Gruppen-Layer.
  2. Legen Sie in der Gruppe Sichtbarkeitsbereich auf der Registerkarte Aussehen unter Feature-Layer Grenzwerte für den sichtbaren Maßstabsbereich fest, indem Sie für Größer als und/oder Kleiner als die entsprechenden Maßstabswerte auswählen.

    Außerdem können Sie im Dialogfeld Layer-Eigenschaften auf der Registerkarte Allgemein die Grenzwerte des sichtbaren Maßstabsbereichs festlegen.

Weitere Informationen zur Festlegung des sichtbaren Maßstabsbereichs eines Layers erhalten Sie unter Anzeigen von Layern in bestimmten Maßstäben.

Beschränken von sichtbaren Features in Maßstabsbereichen durch Anzeigefilter

Anzeigefilter verhalten sich wie Definitionsabfragen, die auf Maßstabsbereiche angewendet werden. Sie geben an, welche Features im jeweiligen Maßstab innerhalb des Maßstabsbereichs des gesamten Layers angezeigt werden sollen. Im Unterschied zu Definitionsabfragen für den Layer begrenzen Anzeigefilter lediglich die Darstellung von Features in der Karte oder Szene. Features, die nicht von der Abfrage erfasst werden, sind trotzdem im Layer verfügbar. Sie können sie identifizieren, auswählen und bearbeiten. Sie erscheinen in der Attributtabelle des Layers und sind an Analysevorgängen beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Anzeigefiltern.

Begrenzen der in jedem Maßstabsbereich angezeigten Beschriftungen

Zusätzlich zu der Begrenzung des sichtbaren Maßstabsbereichs eines Layers können Sie auch die sichtbaren Maßstäbe von Beschriftungsklassen in einem Layer ändern. Durch die Verringerung der Anzahl von Beschriftungen bei ungeeigneten Maßstäben wird sowohl die Lesbarkeit verbessert als auch die Performance der Karte gesteigert.

  1. Legen Sie in der Gruppe Sichtbarkeitsbereich auf der Registerkarte Beschriftung unter Feature-Layer Grenzwerte für den sichtbaren Maßstabsbereich fest, indem Sie unter Beim Vergrößern um mehr als und/oder Beim Verkleinern um mehr als die entsprechenden Maßstabswerte auswählen.

Weitere Informationen zu Eigenschaften von Beschriftungsklassen finden Sie unter Verwenden von Beschriftungsklassen.

Anpassen von Symbolisierungseigenschaften

Nach erfolgter Symbolisierung eines Layers stehen weitere Schritte zur Verfügung, mit denen sich die angezeigte Detailmenge in jedem Maßstab steuern lässt. Die jeweilige Größe von Symbolen kann für den gesamten Maßstabsbereich des Layers angepasst werden, um zu gewährleisten, dass sie im Verhältnis zu anderen Features bei größeren Maßstäben angemessen dargestellt werden und bei kleineren Maßstäben nicht optisch dominieren. Nach dem Einrichten der Symbolklassen können Sie den jeweils sichtbaren Maßstabsbereich für jede Klasse anpassen und sogar unterschiedliche Symbole innerhalb eines Bereichs festlegen. Beachten Sie, dass diese Einstellungen für die Symbolisierung des Layers gelten. Wenn Sie die Symbolisierung des Layers ändern, gehen diese Einstellungen verloren.

Optimieren der Größe von Features in Abhängigkeit vom Maßstab

Eine weitere Strategie zur Verringerung der visuellen Dichte bei kleineren Maßstäben besteht in der Reduzierung der Größe von Symbolen bei kleineren Maßstäben im sichtbaren Bereich.

Es geht darum, die Symbolgröße nur leicht anzupassen, sodass die Größe der Feature-Dichte bei jedem Maßstab jeweils angemessen ist, ohne Größenänderungen zu verursachen, die vom Eigentlichen ablenken. So kann beispielsweise die Größe des Symbols zur Darstellung von Straßen angepasst werden. Bei größeren Maßstäben sollen zwischen Gebäuden verlaufende Straßen mit einer angemessenen Breite dargestellt werden. Sind sie zu schmal, wirken sie im Vergleich zu den Gebäuden oder anderen nahe gelegenen Features unnatürlich und würden die Landschaft nicht authentisch wiedergeben. Bei kleineren Maßstäben sollen diese Straßen zwar immer noch dargestellt werden, um die Baudichte der Stadt zu verdeutlichen, aber hier sollen sie so schmal sein, dass sie sich nicht in den Vordergrund spielen oder wichtigere Features nicht verdecken.

Weitere Informationen finden Sie unter Maßstabsbasierte Größenanpassung von Symbolen. Die maßstabsbasierte Größenanpassung von Symbolen steht nur in 2D-Karten zur Verfügung, Für 3D-Szenen ist dies jedoch nicht möglich.

Optimieren der sichtbaren Maßstabsbereiche für Symbolklassen

Zusätzlich zur Angabe des sichtbaren Maßstabsbereichs für einen ganzen Layer und zur Einrichtung von Anzeigefiltern können Sie die Maßstäbe weiter verfeinern, bei denen die einzelnen Symbolklassen sichtbar sein sollen, wenn der Layer mit Einzelwerten oder abgestuften Farben symbolisiert wird. Dadurch lässt sich die Menge der detaillierten Daten einschränken, die mit kleineren Maßstäben dargestellt werden, ohne dass Daten in mehreren Layern getrennt oder dupliziert werden müssen. Beispielsweise könnten Sie in einem Straßen-Layer die Hauptverkehrsstraßen in allen Maßstäben anzeigen, die Nebenstraßen jedoch nur in den mittleren und großen Maßstabsbereichen und Fußwege nur im größten Maßstab. Der Bereich Inhalt wird beim Vergrößern und Verkleinern dynamisch aktualisiert, sodass nur diejenigen Symbolklassen angezeigt werden, die im Maßstab der aktuellen Ansicht sichtbar sind.

Weitere Informationen finden Sie unter Maßstabsbasierte Symbolklassen.

Anzeigen verschiedener Symbole in verschiedenen Maßstäben

Sie können nicht nur definieren, welche Symbolklassen in welchen Maßstabsbereichen dargestellt werden sollen, sondern auch die Anzeige in mehreren Maßstäben weiter optimieren, indem Sie verschiedene Symbole verschiedenen Unterteilungen des sichtbaren Sichtbarkeitsbereich zuweisen. Besonders wenn Sie komplexe Symbole in großen Maßstäben verwenden, ist der Wechsel zu einem einfacheren, dennoch visuell zugehörigen Symbol eine effektive Möglichkeit, die Lesbarkeit in kleineren Maßstäben zu verbessern. Symbolisieren Sie beispielsweise Nebenstraßen in einem Hellorangeton mit einer dünnen, grauen Begrenzung in größeren Maßstäben, in kleineren Maßstäben jedoch nur als einzelne graue durchgezogene Linie. In diesem Beispiel werden diese Linien als zwei getrennte Symbole für dieselbe Symbolklasse definiert. Die graue Farbe verknüpft die Symbole, damit leichter erkennbar ist, dass sie dieselben Features referenzieren, die durchgezogenen Linien, die keine Begrenzungslinien sind, sind in kleineren Maßstäben visuell einfacher und nehmen weniger Kartenraum ein.

Weitere Informationen finden Sie unter Maßstabsbasierte Symbolklassen.

Sie haben also verschiedene Möglichkeiten, eine ansprechende Karte zu erstellen, die eine breite Maßstabspalette umfasst. Durch eine sinnvolle Kombination dieser Strategien lassen sich die Datenmenge, die Detailtiefe und die kommunikative Absicht der Karte effektiv aufeinander abstimmen.

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