Skip To Content

Neuerungen in ArcGIS Pro 2.0

Informieren Sie sich über Neuerungen und Verbesserungen in ArcGIS Pro 2.0.

Highlights

Der Abschnitt "Highlights" enthält die wichtigsten Funktionsaktualisierungen in dieser Version.

Annotationsbearbeitung

Annotationen sind üblicherweise Texte, die in der Feature-Class einer Geodatabase gespeichert sind. Flächen, die nicht durch Features in einer Feature-Class dargestellt sind, z. B. Seen in einem größeren Gewässerverbund oder Berggebiete in Bilddaten, können bequem mit einer Annotation versehen werden. Annotationen in Geodatabases werden räumlich indiziert, weshalb sie schnell dargestellt und ausgewählt werden können. In 2.0 haben Sie umfassende Kontrolle über Annotationen, darunter die Möglichkeit, Annotation-Feature-Classes zu erstellen, Beschriftungen in Annotationen umzuwandeln oder Annotations-Features (wie in den nachstehenden Abbildungen) zu bearbeiten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Annotation.

Editierwerkzeuge für Annotationen

Bearbeiten einer Annotation in einer Kartenansicht

Bemaßte Gitternetze und Diagramme in Layouts

Sie können Gitternetze zu Ihren Layouts hinzufügen bzw. importieren. Unter einem Gitternetz ist ein Netzwerk aus gleichmäßig verteilten horizontalen und vertikalen Linien zu verstehen, mit denen sich Positionen auf einer Karte identifizieren lassen. Mit Gitternetzen können Sie bemaßte Positionen unter Zuhilfenahme von projizierten Koordinaten auf der Karte anzeigen.

Gitternetze in einem Layout in ArcGIS Pro

Außerdem können Sie benutzerdefinierte Diagramme zu Ihren Layouts hinzufügen. Durch die Visualisierung von Daten können Sie Muster, Trends, Beziehungen und Strukturen in Daten entdecken, die ansonsten als unverarbeitete Zahlen in einer Tabelle schwer zu erkennen sind.

Diagramme in einem Layout in ArcGIS Pro

Projekt-Favoriten

Wenn Sie die gleichen Ordner, Datenbanken oder Serververbindungen immer wieder in Ihre Projekte hinzufügen, dann können Sie diese Elemente als Favoriten speichern. Projekt-Favoriten sind auf der Registerkarte Favoriten im Bereich Katalog und in der Ansicht Katalog verfügbar. Erfahren Sie, wie Sie Ordner, Datenbanken und Server als Favoriten speichern und diese Verbindungen verwalten können.

Hinzufügen von Favoriten-Elementen im Bereich "Katalog" in ArcGIS Pro

WFS-Standardunterstützung

Stellen Sie von ArcGIS Pro eine Verbindung zu einem nativen Web Feature Service (WFS) her. Sie stellen eine neue Verbindung zu einem WFS-Service her, indem Sie auf der Registerkarte Einfügen im Dropdown-Menü Verbindungen auf Neuer WFS-Server klicken.

Hinzufügen eines WFS-Servers auf der Registerkarte "Einfügen" in ArcGIS Pro

Erfahren Sie mehr zum Thema Verwenden des WFS-Service.

Erste Schritte

  • Der Bereich Projekt und die Ansicht Projekt wurden umbenannt und heißen jetzt Bereich Katalog und Ansicht Katalog.
  • Ein neues Schnellstart-Lernprogramm, Konvertieren einer Karte in eine Szene, ist jetzt verfügbar.

Anwendungsoptionen

  • Sie können jetzt mehrere Instanzen von ArcGIS Pro gleichzeitig öffnen und ausführen. Arbeiten Sie parallel an mehreren Projekten und öffnen Sie ein neues oder vorhandenes Projekt, ohne Ihr aktuelles Projekt zu schließen.
  • Das selbe Projekt kann gleichzeitig mehrfach geöffnet sein. Beim ersten Öffnen des Projekts entsteht in ArcGIS Pro eine Projektversion mit Schreibzugriff. Alle weiteren Instanzen des Projekts werden schreibgeschützt sein. Sie können ein schreibgeschütztes Projekt genau so bearbeiten wie eines mit Schreibzugriff; zum Speichern Ihrer Änderungen müssen Sie lediglich das Dialogfeld Projekt speichern unter verwenden. Speichern Sie eine Kopie der aktuellen Projektdatei (.aprx) an einem Speicherort ohne Schreibschutz, wenn Sie Ihre Änderungen behalten möchten. Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Öffnen und Speichern von Projekten.
  • Wenn Sie ArcGIS Pro für die Verwendung einer benutzerdefinierten Standard-Geodatabase eingerichtet haben, kann sowohl eine File-Geodatabase als auch eine Enterprise-Geodatabase verwendet werden.

Kartenerstellung und Visualisierung

Allgemein

  • Ein neues Steuerelement zur Bildschirm-Navigation unten links in der Ansicht hält zahlreiche Navigationsfunktionen bereit. Standardmäßig ist der Navigator aus 2D-Kartenansichten ausgeblendet, während er in 3D-Szenen angezeigt wird. Je nach gewünschter Steuerungsstufe stehen zwei Anzeigemodi zur Verfügung. Eine präzise Ansteuerung der Kamera erleichtert das Navigieren in 3D für unerfahrene Benutzer. Zudem wird die zuweilen schwierige Navigation innerhalb von GIS-Daten verbessert, beispielsweise unter der Erdoberfläche, im Inneren von Gebäuden oder bei LIDAR-Daten. Der Navigator funktioniert auch auf Touchscreens sowie in Verbindung mit Ihrer normalen Maus und anderen zum Navigieren verwendeten Tastaturkürzeln.
    Steuerelement für die Bildschirm-Navigation
  • Für globale Ansichten ist eine anpassbare Hintergrundanzeige verfügbar. Stellen Sie ein, ob in globalen Szenen der Sternenhimmel im Hintergrund sowie ein Halo-Effekt angezeigt werden soll.
  • Sie können die Ansicht aktualisieren oder den Darstellungsvorgang abbrechen, indem Sie unten rechts in der Ansicht auf die Schaltfläche Aktualisieren Aktualisieren klicken.
  • Sie können jetzt einen Layer konfigurieren, dessen Inhalte sich fortlaufend aktualisieren, indem Sie seine Anzeige in regelmäßigen Abständen automatisch aktualisieren lassen.
  • Sie können für 3D-Szenen festlegen, ob Texturen von Layern komprimiert werden sollen. Durch Komprimierung lässt sich die Darstellungs-Performance verbessern; sollten jedoch Artefakte zu sehen sein, können Sie diese Option deaktivieren.

Koordinatensysteme

  • Die Liste der verfügbaren Koordinatensysteme lässt sich jetzt durch Setzen eines räumlichen Filters begrenzen.
  • Sie können jetzt benutzerdefinierte Koordinatensysteme erstellen, indem Sie vorhandene bearbeiten oder deren Parameter direkt angeben.
  • Sie können Koordinatensysteme in eine Projektionsdatei (.prj) speichern.

Styles

  • Erstellen und verwalten Sie mobile Styles für Karten, die über mobile Anwendungen freigegeben werden. Mobile Styles sind für das Erstellen von Karten und Szenen gedacht, die für mobile Anwendungen freigegeben werden.
  • Wenn Sie Symbole in einem Style speichern oder ein neues Style-Element auf andere Weise erstellen, können Sie einen Schlüssel eingeben, um über eine eindeutige Kennung für Style-Elemente in Fällen zu verfügen, in denen nach einem eindeutigen Element gesucht werden soll.

Kartennotizen

Symbolisierung

  • Mit dem neuen Basis-Modus der Darstellung von Symbol-Layern lassen sich kombinierte oder zusammengeführte Symbolisierungen für Symbol-Klassen eines Layers oder Gruppen-Layers erstellen.
  • Mit Mesh-Symbolen ist ein neuer Symboltyp verfügbar, mit dem Features in Multipatch-Layern und 3D-Objekt-Szenen-Layern dargestellt werden können.
  • Prozedural-Layer werden nicht länger als diskreter Symbol-Layer-Typ verwendet. Für Prozedural-Symbolisierungen können Sie entweder einen Marker- oder einen Füll-Symbol-Layer zu einem Symbol hinzufügen und dessen Typ als Prozedural festlegen.
  • In Marker-Symbol-Layern können Sie beim Einfügen des Shapes aus einer Datei als Shape-Marker jetzt skalierbare Vektorgrafikdateien (.svg) importieren. Beim Einfügen des Shapes aus einer Datei als 3D-Modellmarker ist jetzt der Import von Wavefront-Dateien (.obj) möglich.
  • Es ist jetzt eine neue YXZ-Drehreihenfolge verfügbar, mit der sich die Reihenfolge festlegen lässt, in der Marker eines Punkt-Symbols in 3D gedreht werden sollen. Diese Option funktioniert am besten mit 3D-Modellmarker-Symbol-Layern, bei denen die Vorwärtsrichtung eines Symbols nach Norden zeigt, wobei die Z-Achse als Aufwärtsrichtung fungiert.
  • Sie können jetzt die Orientierung von 3D-Modellmarkern innerhalb eines Symbols zurücksetzen, um die Reaktion des Modells auf die Drehreihenfolge zu kontrollieren.
  • Das Platzieren von Verzierungs -Markern wurde in Verhältnisabhängige Positionen umbenannt.

Layout

Text

  • Aktualisieren Sie Annotation-Feature-Classes, um das gesamte kartografische Modell von ArcGIS Pro nutzen zu können. Nach der Aktualisierung können Sie Annotationen bearbeiten und die Eigenschaften von Feature-Classes ändern.
  • Es ist möglich, die Symbolisierung der Annotation einer Karte mittels Symbolersetzung vorübergehend zu ändern.
  • Die Eigenschaften von Annotations-Layern, wie etwa der Bezugsmaßstab oder Feature-bezogene Angaben zur Annotation, werden jetzt im Dialogfeld Layer-Eigenschaften aufgelistet.
  • Im Bereich Katalog bzw. in der gleichnamigen Ansicht können Sie die Eigenschaften von Annotation-Feature-Classes anzeigen und bearbeiten, darunter die Symbolsammlung oder Annotationsklassen.
  • Im Bereich bzw. in der Ansicht Katalog können Sie Annotation-Feature-Classes erstellen.
  • Mit einem Geoverarbeitungswerkzeug können Sie jetzt Beschriftungen in Annotationen konvertieren.
  • Annotationen werden von den wichtigsten Geoverarbeitungswerkzeugen unterstützt, z. B. Features kopieren, Anhängen oder Feature-Class in Feature-Class.

Animation

  • Sie können in einer Sitzung mehrere Filme aus Ihrem Projekt exportieren. Auf diese Weise können Sie während des laufenden Exports weiterarbeiten. Der Medienexport ist durchgehend überwachbar, und Sie können den Vorgang zu einem beliebigen Zeitpunkt abbrechen. Außerdem können Sie mehrere unterschiedliche Formate gleichzeitig exportieren.
  • Animationen lassen sich jetzt in animierte GIFs exportieren. Diese Option finden Sie in der Galerie mit Voreinstellungen für Medienexporte im Bereich Filmexport.
  • Sie können jetzt zwischen einem geodätischen oder kartesischen Kameraübergang für Ihre Animation wählen. Beim geodätischen Übergang wird die kürzestmögliche Linie zwischen zwei Punkten auf einer Kugel (oder sonstigen gekrümmten Oberfläche) erstellt. Auf diese Weise wird im Gegensatz zu einer kartesischen Linie, die eine natürlichere, gekrümmtere Kurve beschreibt, ein geradlinigerer Kamerapfad erzeugt. Im Bereich Animationseigenschaften legen Sie die Kamerapfad-Parameter für jedes Schlüsselbild fest.
  • Es stehen fünf neue Animations-Lehrvideos zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Kenntnisse in der Animationstechnik erweitern können. Diese Kurzvideos reichen von Einführungen für Anfänger bis hin zu vertiefenden Konzepten zum Thema Animation.

Tabelle

  • Beim Arbeiten mit dem Ansichtsmodus Ausgewählte Datensätze anzeigen in einer Tabelle können Sie eine Teilmenge von Zeilen innerhalb des Auswahlsatzes in Gelb hervorheben.
    Hervorheben einer Teilmenge von Zeilen in einem Auswahlsatz in einer Tabellensicht
  • Tabellenspalten lassen sich jetzt ein- oder ausblenden. Dabei klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Tabellenspalte und blenden sie aus.
  • Wenn Sie mithilfe der Bildlaufleiste in großen Tabellen abwärts navigieren, werden lediglich die für die freiwerdende Position der Tabellensicht erforderlichen Datensätze abgerufen. Verwenden Sie das Mausrad oder die Pfeiltasten der Bildlaufleiste, um sich durch die Tabelle zu bewegen und jeden Datensatz ordnungsgemäß zu laden, oder klicken Sie auf die Schaltfläche Laden, um alle Zeilen zu erfassen.
  • Sie können die Tabelle aktualisieren, indem Sie rechts unten in der Tabelle auf die Schaltfläche Aktualisieren Aktualisieren klicken.

Zeit

  • Der Zeitschieberegler enthält jetzt einen Live-Modus. Auf der Registerkarte Zeit der Layer-Eigenschaften können Sie angeben, dass ein Zeitdaten-Layer einen Live-Daten-Feed enthält, beispielsweise die Echtzeitpositionen von Fahrzeugen oder aktuelle Wetterbedingungen. Synchronisieren Sie den Zeitschieberegler mit Ihrer Systemuhr durch Aktivieren der Option oben im Steuerelement des Bildschirm-Zeitschiebereglers.
    Zeitschieberegler im Live-Modus
  • Der Zeitschieberegler kann jetzt Zeitwerte ein- oder ausschließen, die mit den Minimum- bzw. Maximum-Reglerwerten des Zeitschiebereglers zusammenfallen. Dies ist hilfreich für Daten, die standardmäßig erfasst werden, beispielsweise stündlich oder jährlich. Die betreffenden Optionen werden als Umschalt-Schaltflächen auf der zugehörigen Registerkarte Zeit angezeigt, die immer dann erscheinen, wenn die Karte mindestens einen zeitbezogenen Layer enthält.

OGC-Web-Services

  • Beim Erstellen einer neuen Verbindung zu einem WMS-, WMTS-, WCS- oder WFS-Service können Sie jetzt die gewünschte Version auswählen.
  • Verbindungen zu nativen Web-Feature-Services (WFS) werden jetzt in ArcGIS Pro unterstützt. Sie stellen eine neue Verbindung zu einem WFS-Service her, indem Sie auf der Registerkarte Einfügen im Dropdown-Menü Verbindungen auf Neuer WFS-Server klicken.
  • Nach dem Herstellen einer neuen WFS-Serververbindung können Sie den WFS-Service durch Hinzufügen von Layern zur Karte verwenden. Diese Layer verhalten sich genau wie eine Feature-Class mit Schreibschutz, in der Sie Daten anzeigen und abfragen können, jedoch keine sonstigen Bearbeitungsfunktionen unterstützt werden.
  • Zusätzlich zum Verwenden von WFS-Layern in einer Karte können Sie Feature-Caching aktivieren, um die Performance beim Verarbeiten umfangreicher Datasets zu verbessern. Zum Aktivieren des Caching können Sie den Parameter MODE beim Herstellen der Verbindung zum WFS-Server auf COMPATIBLE setzen. Alternativ aktivieren Sie den Feature-Cache, indem Sie in der Datenquellenansicht des Bereichs Inhalt mit der rechten Maustaste auf die URL klicken und Feature-Cache aktivieren aus dem Kontextmenü auswählen.

Analyse und Geoverarbeitung

Interaktive Feature-Eingabe

  • Viele Werkzeuge wurden erweitert, sodass Sie neue Eingabe-Features interaktiv darstellen können, die sich als Eingabe verwenden lassen. Dies ist ein neuer Eingabe-Modus, der die vorhandenen Modi (Auswählen eines vorhandenen Karten-Layers oder Navigieren zu einem Dataset) ergänzt.
    Mehrere Optionen zum Hinzufügen von Eingabe-Features in einem Geoverarbeitungswerkzeug

Diagramme

  • Es steht ein neuer Diagrammtyp, Boxplots, zur Verfügung, mit dem sich die Verteilung und zentrale Tendenz numerischer Werte über ihre Quartile visualisieren und vergleichen lassen.
    Boxplot einer Karte von Afrika
  • Mithilfe der neuen Registerkarte Diagrammformat im Menüband können Sie das Aussehen Ihrer Diagramme bearbeiten.
  • Die Erstellung von Profildiagrammen ist nicht auf die ersten zehn Features in einer Feature-Class beschränkt.

3D Analyst Tools

  • Folgende Werkzeuge wurden neu hinzugefügt:
    • Das Werkzeug LAS-Rauschen klassifizieren erkennt LAS-Punkte, die wahrscheinlich abweichende Messungen darstellen, und klassifiziert die Punkte als Rauschen.
    • Das Werkzeug LAS-Überlappung klassifizieren ermittelt LAS-Punkte aus überlappenden Flugbahnen und klassifiziert alle Punkte, deren Abtastwinkel besonders hohe Werte aufweisen, als Überlappungen.
  • Das Werkzeug "Spline mit Barrieren" ist jetzt in ArcGIS Pro verfügbar. Dieses Werkzeug interpoliert eine Raster-Oberfläche mit der Spline-Methode mit minimaler Krümmung, die den Eingabemesswerten entspricht, welche optional durch Linien- oder Polygon-Features beschränkt werden können.
  • Die folgenden Werkzeuge wurden verbessert:
    • Für das Werkzeug Polygon-Volumen wird das LAS-Dataset jetzt als Eingabe-Oberfläche unterstützt.
    • Bei den Werkzeugen "Neigung" und "Ausrichtung" wurde die Art und Weise der Behandlung von NoData-Zellen geändert, und eine neue geodätische Methode findet jetzt Anwendung, um die Performance beider Werkzeuge zu verbessern. Weitere Details zu diesen Änderungen können Sie der Übersicht zum Toolset Raster-Oberfläche entnehmen.

Analysis (Toolbox)

  • Der Algorithmus des Werkzeugs Thiessen-Polygone erstellen wurde angepasst, um die Performance bei gleichzeitig geringerem Speicherverbrauch zu erhöhen.

Aviation (Toolbox)

  • Aviation (Toolbox) umfasst Werkzeuge, mit denen sich Hindernis-Identifikationsoberflächen (Obstruction Identification Surfaces, OIS) gemäß verschiedenen Spezifikationen erstellen lassen.

Cartography Toolbox

Conversion (Toolbox)

Data Management (Toolbox)

Editing (Toolbox)

  • Das Werkzeug Attribute übertragen enthält jetzt einen neuen Parameter Regelfeld(er) übertragen, der Regeln zur Steuerung der Attributübertragung bei m:n-Zuordnungen festlegt, wenn mehrere Quell-Features einem oder mehreren Ziel-Features zugeordnet werden.

GeoAnalytics (Toolbox)

  • Mehrere Werkzeuge in der Toolbox "GeoAnalytics" unterstützen jetzt einen Parameter Data Store, mit dem gesteuert wird, ob die Ausgabe in einem Big Data Store vom Typ "spatiotemporal" oder Data Store vom Typ "relational" gespeichert wird.

Geostatistical Analyst

  • Der Geostatistical Wizard verfügt jetzt über Flächeninterpolation. Bei der Flächeninterpolation handelt es sich um eine geostatistische Methode, mit der Sie in Polygonen gesammelte Daten interpolieren und prognostizierte Werte in einer neuen Gruppe von Polygonen neu aggregieren können. Beispielsweise werden in Landkreisen häufig Daten zur Anzahl von Kindern mit erhöhten Bleiwerten im Blut erfasst, und mithilfe der Flächeninterpolation lässt sich die Anzahl von Kindern mit potenziell erhöhten Bleiwerten in den jeweiligen Schulbezirken vorhersagen.
  • Kreuzvalidierungsstatistiken lassen sich jetzt mithilfe von interaktiven Pop-up-Dialogfeldern visualisieren und erkunden. Auf diese Weise lässt sich die Genauigkeit eines geostatistischen Modells schnell untersuchen, zudem lassen sich unterschiedliche Modelle unkompliziert miteinander vergleichen.

Network Analyst

  • Die Seite Eigenschaftenseite des Netzwerk-Datasets verfügt jetzt über zusätzliche Informationen über Netzwerkquellen und enthält eine Zusammenfassung aller Netzwerk-Dataset-Einstellungen.

Python

  • Es wurde eine neue arcpy.da.Describe-Funktion zum Beschreiben von Daten hinzugefügt. Sie ähnelt der arcpy.Describe-Funktion, gibt ihre Informationen jedoch als Python-Wörterbuch zurück.
  • Die arcpy.Describe-Funktion wurde um viele zusätzliche Mosaik-Dataset-Eigenschaften aktualisiert.

    Das arcpy.mp-Modul hält neue Optionen zur Synchronisierung der Legende mit seinen Karten-Layern bereit. Außerdem werden jetzt RasterClassifyColorizer und RasterUniqueValueColorizer vom Modul unterstützt.

Raster Analysis (Toolbox)

  • Auf der Seite Erzeugung der Ausgabe können Sie auf der Registerkarte Einstellungen die Raster-Analyseeinstellungen für jeden Portal-Auftrag angeben. Mit diesen Einstellungen wird die Umgebung Ihres Auftrags gesteuert, beispielsweise die Festlegung der Ausdehnung für die geographische Verarbeitung, das Koordinatensystem für sämtliche Ausgaben oder die Zellengröße von Ausgabe-Web-Image-Layern.

Spatial Analyst (Toolbox)

  • Die im Toolset Oberfläche enthaltenen Werkzeuge "Neigung" und "Ausrichtung" wurden weiter verbessert. Es wurde eine neue geodätische Methode für die Ausführung von Berechnungen hinzugefügt. Außerdem gibt es eine neue Funktion zur Verbesserung der Performance. Abschließend wurde die Art und Weise der Behandlung von NoData-Zellen in der Eingabe geändert.
  • Im Toolset Interpolation ist jetzt das Werkzeug "Spline mit Barrieren" in ArcGIS Pro verfügbar. Mit diesem Werkzeug werden Punktwerte auf eine Raster-Oberfläche unter Verwendung einer Spline-Methode mit minimaler Krümmung interpoliert. Die ausgegebenen Vorhersagen lassen sich entweder durch eine Linien- oder eine Polygon-Feature-Class beschränken, die Flächen definieren, die eine abrupte Änderung von Messwerten aufweisen.
  • Das Toolset "Segmentierung und Klassifizierung" wurde um zwei neue Werkzeuge erweitert, die die Erzeugung und Untersuchung von Trainingsgebieten für Klassifizierungen unterstützt:
    • Mit dem Werkzeug Trainingsgebiete aus Schwerpunkten erstellen werden Class-Training-Beispielpolygone aus Schwerpunkten in Abhängigkeit von einer thematischen Class-Karte oder eines GIS-Layers erstellt. Die Schwerpunkt-Feature-Class-Datei lässt sich aus dem Werkzeug Punkte für Genauigkeitsbewertung erstellen unter Verwendung verschiedener Referenzdatenstrategien erstellen. Sie wird mit der thematischen Class-Karte oder dem GIS-Layer überschnitten, um das Wachstum in Training-Class-Polygone zu leiten.
    • Mit dem Werkzeug Trainingsgebiete überprüfen wird die Genauigkeit einzelner Trainingsgebiete untersucht. Ausgegeben werden u. a. ein Trainingsgebiet-Dataset mit den Genauigkeitswerten für jedes Trainingsgebiet und eine Karte mit falsch klassifizierten Raster-Classes, um zu ermitteln, wo die Klassifizierung fehlerhaft war und was sie verursacht hat.

Space Time Pattern Mining (Toolbox)

  • Es wurde ein neues Werkzeug Raum-Zeit-Würfel aus definierten Positionen erstellen hinzugefügt. Dieses Werkzeug verwendet Paneldaten oder Stationsdaten (festgelegte Positionen mit unveränderlicher Geographie, deren Attribute sich mit der Zeit ändern) und strukturiert diese mittels Erstellung von Raum-Zeit-Abschnitten in ein netCDF-Datenformat. Der entstandene Raum-Zeit-Würfel kann zum Aufdecken von Trends in Ihren Daten oder als Eingabe für weitere Werkzeuge in der Toolbox "Space Time Pattern Mining" verwendet werden.
  • Das in der Toolbox "Space Time Pattern Mining" enthaltene Toolset "Dienstprogramme" wurde um das Werkzeug Fehlende Werte ausfüllen ergänzt. Dieses Werkzeug vervollständigt Ihr Dataset durch Ersetzen fehlender Werte (NULL-Werte) durch Schätzwerte, die auf räumlichen Nachbarn, Raum-Zeit-Nachbarn oder Zeitserien-Werten basieren.
  • Die Werkzeuge Trendanalyse von Hot-Spots und Lokale Ausreißeranalyse verfügen über neue Parameter zum Festlegen der Konzeptualisierung von räumlichen Beziehungen. Mithilfe dieser Parameter können Sie angeben, wie Nachbarbeziehungen zwischen Abschnitten eines Raum-Zeit-Würfels definiert sind.

WFS-Unterstützung

  • In ArcGIS Pro ist jetzt die Verwendung nativer OGC-Web-Feature-Services (WFS) möglich. Erstellen Sie eine Verbindung zum WFS-Server und verwenden Sie WFS-Layer, indem Sie die Layer aus dem Bereich Katalog auf die Karte ziehen. Sobald sich der Layer auf der Karte befindet, kann er wie jeder schreibgeschützte Feature-Layer auch verwendet werden. Zum Beispiel können Sie Daten anzeigen, Definitionsabfragen für den Layer festlegen, die Symbolisierung ändern oder als Eingabe für Geoverarbeitungswerkzeuge verwenden.

Bearbeiten von Daten

  • Im Bereich Features erstellen aufgeführte Feature-Vorlagen für Annotations-Layer enthalten Horizontale Annotation Horizontale Annotation. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Annotation-Features.
  • Die Feature-Vorlagen für Multipatch-Layer im Bereich Features erstellen enthalten Konstruktionswerkzeuge, mit denen generische vordefinierte Shapes erzeugt werden können. Die Größe, Rotation und Position dieser Shapes lässt sich vorab konfigurieren. Nachdem sie einer 3D-Szene hinzugefügt wurden, können Sie sie mit Stützpunkte Stützpunkte bearbeiten bearbeiten.
  • Im Bereich Features ändern lassen sich mit Annotation Annotation Annotations-Features ändern. Sie können die Textzeichenfolge bearbeiten oder das Feature verschieben, skalieren oder durch Ziehen an einem Ziehpunkt drehen, nachdem Sie es mit Annotation auswählen Annotation auswählen ausgewählt haben. Weitere Informationen erhalten Sie unter Annotations-Features ändern .
  • Im Bereich Features ändern lässt sich mithilfe von Stützpunkte Stützpunkte bearbeiten die Polylinie umformen, entlang derer die Basislinien-Annotation verläuft. Wenn Sie Stützpunkte eines Segments hinzufügen, löschen oder verschieben sowie die Form eines Segments ändern, folgt die Annotation dieser neuen Form. Der Workflow entspricht dem Workflow zum Bearbeiten von Polylinienstützpunkten und Segmenten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Umformen von Annotation-Baseline-Geometrie.
  • Im Werkzeug Polygonzug sind neue Funktionen verfügbar:
    • Verbesserte Beschriftung und Symbolisierung für eine für COGO aktivierte Linien-Feature-Class.
    • Fügen Sie bereits eingegebene und gespeicherte Polygonzuglinien zum Werkzeug "Polygonzug" hinzu, indem Sie die Linien auf der Karte nachzeichnen. Die nachgezeichneten Linien müssen einer für COGO aktivierten Linien-Feature-Class angehören und über ausgefüllte COGO-Attributfelder verfügen.
    • Digitalisieren von Polygonzuglinien. Verwenden von Bearbeitungswerkzeugen für die Digitalisierung von Einzel- und 2-Punkt-Linien sowie Polylinien mit mehreren Segmenten.
    • Polygonzugstrecken lassen sich neu anordnen, indem Sie eine Polygonzugzeile an eine andere Position ziehen. Der Polygonzug wird anhand der neuen Reihenfolge der Strecken neu berechnet.
    • Polygonzug-Rechner. Entfernungen lassen sich mithilfe von Operatoren schnell berechnen und ableiten.

Verwalten von Daten und Geodatabases

Allgemein

  • Wenn zu durchsuchende Ordner und Datenbanken eine sehr große Anzahl von Elementen aufweisen, kann es eine Weile dauern, bis alle aufgelistet sind. Elemente erscheinen erst dann, wenn die Liste zusammengestellt ist. Wenn das Laden des Ordnerinhalts zu lange dauert, können Sie den Vorgang abbrechen.
  • Der UUID-Datentyp in PostgreSQL wird jetzt von der ArcGIS-Software als GUID unterstützt.
  • Für im Bereich Katalog enthaltene Geodatabases, Feature-Datasets, Feature-Classes, Tabellen und Shapefiles sind jetzt die Kontextmenüs Daten importieren und Daten exportieren verfügbar.
  • Ein neues Dialogfeld Datenlizenzen verwalten in den Lizenzierungs-Optionen für ein Projekt hält Werkzeuge bereit, mit denen Sie Ihre Datenlizenzen registrieren und verwalten können.
  • Der Bereich Projekt und die Ansicht Projekt wurden umbenannt und heißen jetzt Bereich Katalog und Ansicht Katalog.

Projekt-Favoriten

  • Projekt-Favoriten sind im Bereich Katalog bzw. in der Ansicht Katalog auf der Registerkarte Favoriten verfügbar. Sie können Ihre Favoriten-Elemente bequem zum aktuellen Projekt hinzufügen und brauchen dafür weder ihren genauen Speicherort noch ihre Verbindungs-Informationen zu kennen. Falls Ihre Organisation über eine Enterprise-Datenbank oder einen Server verfügt, die von allen Projekten genutzt werden, legen Sie fest, dass diese zu allen neuen Projekten hinzugefügt werden. Erfahren Sie, wie Sie Ordner, Datenbanken oder Server als Favoriten speichern und diese Verbindungen verwalten können.

Data Interoperability (Erweiterung)

  • In ArcMap erstellte Spatial ETL-Werkzeuge können jetzt für ArcGIS Pro-Benutzer freigegeben werden. Durch Installieren der Erweiterung "Data Interoperability" können Sie 10.X ETL-Werkzeuge für die Verwendung in Ihrem ArcGIS Pro-Projekt importieren und konvertieren.

Data Reviewer

  • Zum Automatisieren der Validierung Ihrer Daten bei der Anwendung von Reviewer-Regeln sind neue Methoden verfügbar. Diese Validierungsmethoden beinhalten Folgendes:
    • Domäne: Sucht nach Attributwerten, die einem Attributfeld zugeordneten Domänen mit codierten Werten oder Bereichen nicht entsprechen.
    • Doppeltes Feature: Sucht Features des gleichen Geometrietyps, die nebeneinander angeordnet sind und optional über gleiche Attribute verfügen.
  • Für die Optimierung von Workflows stehen neue Funktionen zur Ermittlung von Fehlern zur Verfügung, die von automatischen Funktionen nicht entdeckt werden können. Diese Werkzeuge umfassen Folgendes:
    • Mit dem Werkzeug Features durchsuchen können Sie ausgewählte Features in Ihrer Karte einer visuellen Prüfung unterziehen und Fehlerergebnisse für Features erzeugen, die die Prüfung nicht bestehen.
    • Das Werkzeug Fehlende Features kennzeichnen versetzt Sie in die Lage, ein Fehlerergebnis zu erzeugen, das auf Positionen mit fehlenden Features auf der Karte verweist.
  • Mit einer neuen Funktion lassen sich jetzt die Ergebnisse Ihrer visuellen Qualitätskontrolle visualisieren. Mit dem Befehl Symbolisieren wird die Geometrie eines Ergebnisses auf Ihrer Karte angezeigt, um Sie beim Ermitteln der räumlichen Verteilung von Fehlern in Ihren Daten zu unterstützen. Den Ergebnisgeometrien lässt sich die exakte Position entnehmen, an der ein Feature die Qualitätsanforderungen Ihrer Organisation nicht erfüllt. Dies kann sich als hilfreich für Korrektur-Workflows erweisen.
  • Sie können jetzt automatische und halbautomatische Überprüfungs-Workflows für Ihre Web-Feature-Layer implementieren. Dazu zählt die Automatisierung der Erkennung nicht konformer Web-Features mithilfe von Reviewer-Regeln. Die folgenden Validierungsmethoden (Prüfungen) unterstützen die Validierung von Web-Feature-Layern:
  • Web-Features lassen sich auch in visuellen Workflows unter Verwendung der Werkzeuge Features durchsuchen und Fehlende Features kennzeichnen auswerten. Die in nicht konformen Web-Features entdeckten Fehler werden als Reviewer-Ergebnisse gespeichert und in Berichterstellungs- und Korrektur-Workflows verwendet.

Geodatabases

  • Topologie-Eigenschaften können jetzt über das Dialogfeld Topologie-Eigenschaften bearbeitet werden. Sie können den Namen, Cluster-Toleranzen und Koordinatenbereiche bearbeiten, aber auch Feature-Classes oder Topologie-Regeln hinzufügen bzw. entfernen.

Bild- und Raster-Daten

  • Raster-Typenvorlagen werden jetzt von Airbus- und DigitalGlobe-basierten Sensoren unterstützt.
  • Mit dem Batch-Editor für Raster-Funktionen können Sie jetzt Funktionen für mehrere ausgewählte Raster in einem Mosaik-Dataset mithilfe einer schrittweisen Anleitung einfügen, aktualisieren oder entfernen. Hiermit lassen sich Funktionen auf Elementebene eines Mosaik-Datasets anwenden oder aufheben.
  • Im Raster-Element-Explorer können Sie jetzt Raster-Funktionen auf Elementebene bearbeiten.
  • Sie haben jetzt Zugriff auf Nebentabellen von Mosaik-Datasets.
  • Die Standard-Eigenschaften von Mosaik-Datasets wurden erweitert und unterstützen jetzt Produktdefinitionen und Datumstransformationen.
  • Die Funktionen für Gecachte Raster, Konstanten, LAS in Raster, LAS-Dataset in Raster, Raster zusammenführen, Raster-Info und Terrain in Raster lassen sich jetzt auf Elementebene anzeigen und bearbeiten.
  • Für Gecachte Raster sind jetzt Kachel-Cache-Informationen verfügbar.
  • In Ihrem Ortho Mapping-Workspace können Sie einen Ortho Mapping-Workspace aus einem vorhandenen Mosaik-Dataset erstellen, um die Genauigkeit von Orthomosaiken zu verbessern oder Produkte, wie z. B. DEMs, zu erstellen.
  • Beim Anpassen von Satelliten- oder digitalen Luftbilddaten können Sie zusätzlich zum Ortho Mapping-Workspace anhand eines referenzierten Bildes Bodenpasspunkte berechnen.
  • Die Georeferenzierung wurde durch mehrere Georeferenzierungsoptionen sowie durch Möglichkeiten, XY-Koordinaten anzugeben, verbessert.
  • Raster-Analysen, die auf Portal for ArcGIS zugreifen, wurden um Validierung und Einstellungen verbessert.
  • Die Funktion Konturlinie erzeugt Konturlinien durch das Verbinden von Punkten mit gleicher Höhe aus einem Raster-Höhen-Dataset. Die Konturlinien sind Isolinien, die zum Visualisieren als Raster erstellt werden.
  • Der Bereich Inhalt enthält jetzt die klassifizierte Legende mit lediglich dem obersten Wert für jede Klasse, um die Darstellung von Klassengrenzen im Bereich Symbolisierung nachzuahmen.

LAS und LIDAR

  • Das Dialogfeld Eigenschaften: LAS-Dataset kann im Bereich Katalog geöffnet werden und hält detaillierte Informationen zu einem LAS-Dataset bereit. Weitere Informationen erhalten Sie unter Eigenschaften: LAS-Dataset .
  • Für die Arbeit mit LAS-Daten stehen jetzt zwei neue Geoverarbeitungswerkzeuge zur Verfügung. Sie heißen LAS-Überlappung klassifizieren und LAS-Rauschen klassifizieren.
  • Die Geoverarbeitungswerkzeuge LAS extrahieren und LAS kacheln unterstützen jetzt die Transformation vertikaler Koordinatensysteme.
  • Punkte aus einem LAS-Dataset lassen sich mit modulierter Intensität darstellen, um mehr Einzelheiten über das per LIDAR-Scan erfasste Material anzuzeigen. Mit der Intensitätsmodulation wird die Farbe geschummert, um den LAS-Punkt zu symbolisieren.
  • Das Werkzeug Polygon-Volumen kann jetzt mit LAS-Datasets verwendet werden.

Pipeline Referencing

  • Das Toolset "Configuration" wurde zur Toolbox Location Referencing hinzugefügt und enthält Werkzeuge, mit denen folgende Aufgaben ausgeführt werden können:
    • Erstellen von linearen Referenzsystemen (LRS), LRS-Netzwerken und LRS-Ereignissen.
    • Ändern der Konfigurationen von LRS-, LRS-Netzwerk- und LRS-Ereignissen.
    • Entfernen von LRS-, LRS-Netzwerk- oder LRS-Ereignissen, die nicht mehr verwaltet werden müssen.

Production

Defense Mapping

  • Defense Mapping ist eine neue ArcGIS-Erweiterung zum Optimieren von GIS-Daten und der Kartenerstellung für Hersteller topographischer Karten und Auftragnehmer. Defense Mapping und die Toolbox "Topographic Production" bieten Werkzeuge an, die die Sammlung und Attributierung spezifischer Daten ermöglicht, des weiteren die Wartung von Geodatabases, Datenvalidierung, Geodatabase-Modelle, Topologien und Geschäftsregeln, die für Produkte von Topographic Data Store (TDS) und Multinational Geospatial Co-Production Program (MGCP) benötigt werden.

Effizienteres Arbeiten

Workflow Manager

  • Das Hinzufügen von Aufträgen unter "Workflow-Verbindung" im Bereich Katalog wird nicht länger unterstützt.
  • Beim Schließen der Karte für Auftrags-Interessenbereich werden Sie aufgefordert, in der Kartenansicht auf Speichern und Schließen oder Schließen zu klicken. Weitere Informationen erhalten Sie unter Interessante Punkte (LOI) angeben.
  • Sie können ein Linien-Feature angeben, um den Interessenbereich eines Polygons als interessanten Punkt für Ihren Auftrag zu erstellen.
  • Sie können jetzt ArcGIS Pro-Karten (.mapx) mithilfe der Schaltfläche Karte exportieren auf der Registerkarte Workflow in Ihre ArcGIS Workflow Manager-Datenbank exportieren.
  • Sie haben jetzt die Möglichkeit, neue Aufträge auf der Registerkarte Workflow zu erstellen. Der neue Auftrag kann über einen interessanten Punkt (LOI) verfügen, der auf der Grundlage der Kartenauswahl definiert wird.

Tasks

  • Der Bereich Suchen kann während der Ausführung eines Schrittes in den Bereich Tasks eingebettet werden.
  • Durch einen Schritt kann der Bearbeitungsstatus einer Standalone-Tabelle festgelegt und die Tabelle im Bereich Inhalt ausgewählt werden.
  • Klicken Sie beim Ausführen eines Tasks auf die Schaltfläche Zurück zum vorherigen Schritt im unteren Teil des Bereichs Tasks, um zum vorherigen Schritt zurückzukehren.

Freigeben

  • Beim Freigeben von Web-Feature-Layern, die registrierte Daten in Portal for ArcGIS 10.5.1 referenzieren, können die Funktionen Synchronisieren und Extrahieren aktiviert werden.
  • Beim Freigeben eines Web-Feature-Layers mit kopierten Daten in Portal for ArcGIS 10.5.1 können Zeitzonen festgelegt werden.
  • Freigegebene Web-Szenen und Web-Szenen-Layer können auch vertikale Koordinatensysteme enthalten.
  • Während des Erstellens von Paketen ist die Weiterarbeit in ArcGIS Pro möglich. Sie können ArcGIS Pro auch schließen, während der Packvorgang im Hintergrund abgeschlossen wird.

Erweitern von ArcGIS Pro

  • ArcGIS Pro SDK for Microsoft .NET ist verfügbar für Sie zur Erweiterung von ArcGIS Pro mit eigenen individuellen Werkzeugen und Workflows mithilfe von SDK-Add-Ins und -Konfigurationen.

Die Bedeutung der Versionsnummer ArcGIS Pro 2.0

  • Mit dieser Version ändert sich die ArcGIS Pro-Versionsnummer von 1.x in 2.0. ArcGIS Pro hält die semantische Versionierungsspezifikation ein, in der Versionen im Versionierungsschema "major.minor.patch" definiert sind. Die vorliegende Version von ArcGIS Pro ist eine Hauptversion. Im Gegensatz zu einer Neben- bzw. Patch-Version werden in einer Hauptversion Änderungen eingeführt, die nicht abwärtskompatibel sind. Dazu zählen Kompatibilitätsänderungen für ArcGIS Pro-Projektdateien (.aprx-Dateien) und andere ArcGIS Pro-Dokumentenformate sowie grundlegende API-Änderungen im ArcGIS Pro SDK for Microsoft .NET. Die folgende Liste enthält weitere Informationen zu den Kompatibilitätsänderungen zwischen älteren Versionen und ArcGIS Pro 2.0.
    • ArcGIS Pro-Dokumentdateien (Projekt-, Projektvorlagen-, Layer-, Karten- und Layout-Dateien): ArcGIS Pro-Dokumentdateien sind zwischen Unterversionen wie 1.4 und 1.3 abwärtskompatibel. Da es sich bei ArcGIS Pro 2.0 um eine Hauptversion handelt, werden diese Dateien ausschließlich vorwärtskompatibel sein. Das heißt, dass sie von künftigen Versionen von ArcGIS Pro geöffnet werden können, jedoch nicht von älteren Versionen, wie z. B. 1.4. Es ist nicht möglich, die Kopie eines ArcGIS Pro 2.0-Projekts direkt zu speichern, das mit einer beliebigen 1.x-Version von ArcGIS Pro geöffnet werden kann. Ein mit ArcGIS Pro 2.0 erstelltes Projektpaket enthält 2.0- und 1.x-Versionen des Projekts, weshalb es in beliebigen Versionen geöffnet werden kann. Es wird das zu der verwendeten Version von ArcGIS Pro passende Projekt geöffnet. Weitere Informationen finden Sie unter Speichern eines Projekts.
    • ArcGIS Pro-Add-Ins: ArcGIS Pro 2.0 lädt keine Add-Ins, die für frühere Versionen erstellt wurden. Aktualisierte Versionen von Add-Ins können Sie bei Ihrem Add-In-Anbieter erhalten. Entwickler müssen ihr Add-In mit Version 2.0 des ArcGIS Pro SDK for Microsoft .NET neu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Neuerungen für Entwickler.
    Informationen zu den Problemen, die mit dieser Version behoben wurden, finden Sie in den Versionshinweisen.

ArcGIS Pro 2.0 Patch 1 (2.0.1)

  • Mit dem ArcGIS Pro 2.0 Patch 1 (2.0.1) werden die in den Versionshinweisen aufgeführten Probleme behoben. ArcGIS Pro hält die semantische Versionierungsspezifikation ein, in der Versionen im Versionierungsschema "major.minor.patch" definiert sind. Im Gegensatz zum Vorgänger von ArcGIS Pro, ArcMap, werden neue Funktionen nur in Haupt- und Nebenversionen von ArcGIS Pro bereitgestellt. Patch-Versionen wie 2.0.1 stellen keine neuen Funktionen zur Verfügung und lassen keine grundlegenden Änderungen zu. Daher können Sie erwarten, dass die folgenden Elemente nahtlos zwischen 2.0.0 und 2.0.1 funktionieren:
    • Projektdateien, Projektvorlagen und Projektpakete (.aprx, .aptx und .ppkx)
    • Layer-Dateien und Layer-Pakete (.lyrx und .lpkx)
    • Layout-Dateien (.pagx)
    • Kartendateien und Kartenpakete (.mapx und .mpkx)
    • Task-Dateien (.esriTask)
    • Benutzerdefinierte Funktionen, die mit dem ArcGIS Pro SDK for .NET erstellt wurden.
    • Benutzerdefinierte Werkzeuge, die mit Geoverarbeitung oder mit dem ArcPy-Site-Paket von ArcGIS Pro erstellt wurden
    • Packen, Veröffentlichen und Freigeben (z. B. Veröffentlichen von Webkarten in ArcGIS Online)